| Im Test - sudhaus Chip Redsetter & Refill-Set |
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  Nachdem uns der RKS Chip Extender im Praxistest nicht vollends überzeugen konnte, wollen wir nun eine weitere Möglichkeit vorstellen, wie man als Canon-User jede Menge Geld sparen kann. Die Firma sudhaus stellte uns hierfür freundlicherweise den neuen Chip Redsetter zur Verfügung. Dieser soll die originale Canonpatrone wieder so zurücksetzen, dass die intelligente Tintenfüllstandskontrolle des Canon Druckers, diese Patrone wieder als neue, volle Originalpatrone erkennt. Damit diese jedoch nicht nur technisch, sondern auch physisch wieder "gefüllt" wird, liefert Hersteller sudhaus noch die passende Nachfülltinte mit. Der Redsetter ist zu allen Druckern kompatibel, die die Canon Tintenpatronen CLI-8 und PGI-5 verwenden. Dazu gehören z.B. folgende Modelle: iP 3300, iP 3500, iP 4200, iP 4300, iP 4500, iP 5200, iP 5200R, iP 5300, iP 6600, iP 6600D, iP 6700D   Lieferumfang Hersteller sudhaus liefert seinen Chip Redsetter wahlweise als Einzelversion, oder wie in unserem Fall, mit einem passenden Refill-Kit aus. Das Refill-Kit besteht aus einem Set kompatibler Tinte (bestehend aus 1x 60 ml Tinte black pigmentiert für PGI-5BK / 1x 30 ml Tinte photoblack für CLI-8BK / 1x 30 ml Tinte cyan für CLI-8C / 1x 30 ml Tinte magenta für CLI-8M / 1 x 30 ml Tinte yellow für CLI-8Y), einem passenden Bohrer, einem Satz Spritzen (inkl. Kanülen), zwei Schutzhandschuhen, sowie einer bebilderten Bedienungsanleitung. Dem Chip Redsetter liegt noch ein passender Adapter zum resetten der schmaleren CLI-8 Patronen bei (siehe Bild).   Â
  Der gemeine Chip Kontrollierten ältere Canondrucker den Füllstand einer Patrone früher noch rein optisch, so erfolgt die Tintenfüllstandskontrolle nun via Chip. Dieser gibt dem Drucker an, ob noch genügend Tinte in der Patrone vorhanden ist. Leider überprüft dieser Chip nicht den realen Füllstand in der Patrone, sondern nur die errechnete Füllmenge anhand der erfolgten Ausdrucke, bzw. der verbrauchten Tinte. Bei einem Preis von fast 50 Euro für einen kompletten Satz Originalpatronen, ist dieser Umstand schon ein wenig ärgerlich. Eine Möglichkeit dieser Kostenfalle zu entkommen besteht in der Verwendung von kompatiblen Patronen anderer Hersteller. Damit diese kostengünstigen Nachbauten jedoch auch in den neuen Canon-Druckern funktionieren, ist entweder der Umbau des Chips von der alten Originalpatrone auf die neue, kompatible Patrone, bzw. die Installation des RKS Chip Extenders nötig. In beiden Fällen muß jedoch die Tintenfüllstandskontrolle des Canon-Druckers manuell deaktiviert werden. Die technische Füllstandskontrolle ist so jedoch ausgeschaltet. Wann eine Patrone gewechselt werden sollte, muß der Canon-User so (z.B. Anhand eines schwächeren Ausdrucks einer bestimmten Farbe) leider selbst kontrollieren. Hier besteht evtl. die Gefahr einer Beschädigung des Druckkopfes. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz des kleinen, roten Redsetters aus dem Hause sudhaus. Denn mit Hilfe des sudhaus Redsetters läßt sich der verbaute Chip an der originalen Canonpatrone innerhalb von Sekunden auf "null" zurückstellen. Mit Hilfe des mitgelieferten Refill-Kits läßt sich die Originalpatrone auch wieder physisch befüllen. Entsprechende Nachfülltinte und ein Set Spritzen liegen dem Set bei.   Der Umbau Nachdem wir den Chip Redsetter, sowie das passende Refill-Kit aus seiner Kartonverpackung befreit hatten, konnte es endlich losgehen. Dank der komplett in deutsch gehaltenen und bebilderten Anleitung hatten wir keinerlei Probleme beim Umbau, sowie resetten der originalen Patronen. Nachdem die jeweilige Patrone kurz im Redsetter eingesetzt wurde, zeigt dieser mittels einer rot aufleuchtenden LED an, wann der Chip der Patrone erfolgreich resettet hat. Ist diese erledigt, wird mit Hilfe des mitgelieferten Handbohrers ein kleines Loch auf der gegenüberliegenden Seite des Chips gebohrt. Das kurze Erhitzen des Bohrers in einer Flamme erleichtet das Eindringen in den Kunststoff der Canonpatronen ungemein. Dieses ist mit ein wenig Übung innerhalb von Sekunden erledigt. Als nächstes wird eine Kanüle auf eine der mitgelieferten Spritzen gesteckt und anschließend durch eine kleine Membran auf der Oberseite des entsprechenden Tintenfläschchens gestochen. Nun kann die Spritze mit der passenden Tinte gefüllt werden (10 ml bei allen CLI-8 und 2x 8ml bei PGI-5BK) . Nun kann das Befüllen der Patronen erfolgen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Kanüle möglichst gerade durch den Schaumstoff geführt wird. Nur so tritt diese wieder auf der anderen Seite (im eigentlichen Tintentank der Patrone) wieder aus. Innerhalb von Sekunden ist so die Patrone wieder gefüllt und Einsatzbereit. Ein Schließen des gebohrten Loches ist nicht nötig, da dieses auf der "Schaumstoffseite" der Patrone liegt, welcher ein Auslaufen der Tinte sicher verhindert.   Der Praxistest Ein Umbau des Chips auf eine neue Patrone ist dank des Chip Redsetters nicht mehr nötig. Die nun wieder gefüllten Patronen können sofort nach dem Wiederbefüllen (und resetten) wieder in den Drucker eingesetzt werden. Unser Testmodell IP 4500 erkannte diese brav als gefüllte Originalpatronen und lies uns den ersten Testdruck problemlos druchführen. Die mitgelieferte Markentinte aus dem Hause sudhaus soll der originalen Tinten aus dem Hause Canon in keinerlei Hinsicht nachstehen. Ein erster Vergleich der Originaltinte gegen die sudhaus Tinte zeigte keinerlei Qualitätsunterschiede! Die Farben kommen kräftig rüber und trocknen, wie die originale Canontine, schnell auf. Auch konnten wir kein früheres Eintrocknen der Tinte im Druckkopf feststellen. Selbst nach ca. 14 Tagen "Druckpause" zeigte die verwendete Nachfülltinte aus dem Hause sudhaus keinerlei "Verstopfungserscheinungen" oder "Farbschwäche".   Ein Preis der sich rechnet Im direkten Preisvergleich sieht die Originaltinte aus dem Hause Canon wirklich alt aus. Bereits nach dem ersten Befüllen der originalen Canonpatrone (mit Hilfe der sudhaus Nachfülltinte) rechnet sich die Anschaffung des Redsetters (siehe Grafik). Dabei sollte jedoch auch noch zusätzlich bedacht werden, dass das mitgelieferte Nachfüllset für bis zu (je) drei Patronen ausreicht (also insgesamt 15 Patronen). Ist der Redsetter erst einmal vorhanden, läßt sich weitere Nachfülltinte günstig nachkaufen. So reduziert sich der Preis pro Patrone auf unter einen Euro! Im Vergleich zu einer Originalpatrone, die ca. 10 Euro kostet, ein fast unglaublicher Preisunterschied. Â
 Fazit Kommen wir nun zum Fazit. Der Chip Redsetter aus dem Hause sudhaus ist eine echte Sensation. Der Umbau, sowie das Befüllen ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt und verlief (zumindest bei uns) völlig sauber und unproblematisch ab. Auch wir hatten vor dem Befüllen der Patronen mit Hilfe flüssiger Nachfülltinte einige Bedenken und haben bis jetzt auch lieber zu günstigen Nachbauten gegriffen. Aber wir können Euch beruhigen. Das Befüllen der Patronen und das resetten der Patronen ist wirklich kinderleicht und absolut sauber! Ferner muss beim Einsatz des Chip Resetters nicht auf die Tintenfüllstandskontrolle des Druckers verzichtet werden, welche beim Einsatz von Nachbauten leider deaktiviert werden muß. Der Preis von EUR 29,95 für den (batteriebetriebenen) Redsetter inkl. Refill-Kit erscheint uns mehr als berechtigt und erhält neben unserem Gold-Award auch unseren Innovations-Award. Â
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 Wir bedanken uns bei der Firma sudhaus für die Bereitstellung des Testsamples. Den Chip Redsetter, sowie die entsprechende Nachfülltinte könnt ihr bei Patronenhandel.de einzelnd oder im Set bestellen.  Â
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Nach unsererem veröffentlichten Testbericht über den RKS Chip Extender, wollen wir nun allen Canon-Usern noch eine weitere Möglichkeit aufzeigen, wie man mit kompatibler Fremdtinte jede Menge Druckkosten sparen kann. Dieses Mal geht es um den kleinen, roten Chip Redsetter aus dem Hause sudhaus. Der Redsetter soll den verbauten Chip an den originalen Canon-Patronen (CLI-8 und PGI-5) so resetten, dass die Tintenfüllstandskontrolle des Canon-Druckers die alte Patrone als eine neue (volle) originale Canonpatrone erkennt.
Hersteller sudhaus bietet seinen Redsetter wahlweise in der Einzelversion oder als Bundle mit einem passenden Refill-Kit an. Wie sich das sudhaus Redsetter Bundle in unserem Praxistest geschlagen hat, erfahrt ihr in unserem aktuellen Testbericht.





