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Heute wollen wir unsere aktuelle DDR2 Testserie um einen weiteren Kandidaten erweitern. Die Rede ist vom Kingston HyperX KHX6400D2LLK2/4G. Das 4GB Speicherkit arbeitet im Dual-Channel-Modus und bietet einen Speichertaktung von 800 Mhz. Die Timings werden vom Hersteller mit 4-4-4-12 angegeben. Ob dieser Speicher sich der großen Konkurrenz stellen kann, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.
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Technische Daten:
• Hersteller: Kingston • Bezeichnung : KHX6400D2LLK2/4G • Speicher Typ: DDR2 • Frequenz: 800 Mhz (PC 6400) • CAS Latenzzeiten: 4-4-4-12 • Spannung : 1,8-1,95 V • Kapazität: 2 GB (2x1 GB DC) • Pins: 240 Pins DIMM
Lieferumfang:
Die Kingston HyperX PC2-6400 Speicherriegel werden in eine stabilen Kunststoffverpackung ausgeliefert. Der eigentliche Lieferumfang fällt wie bei vielen Speicherherstellern recht übersichtlich aus. Neben den beiden 2GB Speicherriegeln erhält der Käufer nur noch einn kurzes Informationsblatt. Dieses ist diversen Sprache gehalten. Deutsch ist leider nicht dabei.
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Design und Verarbeitung:
Die Kingston HyperX Speicherriegel werden bereits werksseitig mit einem schicken Headspreader ausgeliefert. Die blauen Kühlkörper ähneln der Kühlkörper anderer Speicher aus Kingstons HyperX-Serie. Auch diese sind im blau-silbernen Design gehalten und besitzen neben dem HyperX-Logo noch einen DDR2-Schriftzug, sowie einen Typenaufkleber. Die Verarbeitung der Speicherriegel, sowie der beiden Headspreader kann als sehr gut bezeichnert werden.
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Praxistest:
Kommen wir nun zu dem Praxistest. Selbstverständlich haben wir die Speichermodule im Dual Channel–Mode getestet. Auch dieses mal verwendeten die Benchmarkprogramme PCMark-2004, sowie das Programm Everest (Home Edition). Als Gegenkandidaten haben wir vergleichbare 6400er Riegel mit gleicher Taktung ins Rennen geschickt. In unserem Testlabor haben wir wieder unser Intelsystem eingesetzt. Dieses bestand aus folgenden Komponenten:
• Intel Core2duo E6400 • Foxconn P35AP-S • Ati Radeon X1950 Pro (512 MB) • 400 GB Samsung Sata HDD • 500 Watt Enermax Liberty
Bevor wir die einzelnen Benchmarks durchführten, schauten wir uns die Speicher nochmal genauer mit dem Programm CPU-Z an. Merkwürdigerweise erkannte unser Testboard den Speicher als 800 Mhz Speicher mit Timings von nur 5-5-5-18, anstatt der vom Hersteller angegebenen 4-4-4-12. Dieses dürfte an der zu niedrigen Spannung von 1,8V liegen, die eigentlich für die 667 Mhz Taktung zuständig ist.
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Wie immer begannen wir unseren Benchmark-Marathon mit einem aisführlichen Speicherbenchmark mit dem Programm PC-Mark 2004. Hier erreichte dr Speicher aus dem Hause Kingston mit 6205 Punkten ein eher enttäuschendes Testergebnis.
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Als nächstes wollten wir einen Blick auf die Lesegeschwindigkeit des KHX6400D2LLK2 Kits werfen. Wir verwendet diesmal das Programm Everest Home-Edition. Auch hier sah das Ergebnis leider nicht besonders gut aus. Der Kingston Speicher belegte mit nur 5935 MB/s leider den letzten Platz im Testfeld.
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Als nächstes folgte der Benchmark zur Ermittlung der Schreibgeschwindigkeit. Auch heir kam das Programm Everest Home-Edition zum Einsatz. Mit nur 2108 MB/s war der Unterschied zur Konkurrenz in Sachen Schreibgeschwindigkeit zwar geringer, aber immer noch deutlich schlechter.
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Ein ähnliches Ergebnis erhielten wir beim Test der Speicherverzögerung. Hier lag das DDR2 PC2-6400 4GB Kit aus dem Hause Kingston mit 81,6 ns fast 6 ns über dem langsamsten Konkurrenzspeicher.
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Fazit
Kommen wir nun zum Fazit. Design und Verarbeitung machen beim Kingston Speicher eine wirklich gute Figur. Nur in Sachen Geschwindigkeit zeigte der KHX6400D2LLK2 eher enttäuschende Ergebnisse. Wir hatten das Gefühl, dass der Kingston Speicher mit angezogener Handbremse in den Testparcours einfuhr. Dieses dürfte evtl. an der falsch erkannten Voltzahl liegen, mit der unser Testboard den Speicher aus dem Hause Kingston erkannte. Denn anstatt der angepriesenen Timings von 4-4-4-12, werkelte er trotz korrekter 800 Mhz Taktung mit Timings von nur 5-5-5-18. Mit einem Preis von ca. 120 Euro für das 4GB Kit, ist der Kingston zwar recht preiswert, aufgrund der eher enttäuschenden Testergebnisse aber alles andere als ein Schnäppchen.
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Wir bedanken uns bei der Firma Kingston für die Bereitstellung des Testsamples.

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