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Im Test - Ultimate Ears super.fi 4 Professional In-Ear Kopfhörer

superfi4_u.jpgHeute wollen wir unsere aktuelle "High-Class-In-Ear" Testreihe um ein weiteres Modell erweitern. Diesmal testen wir die nagelneuen "super.fi 4" In-Ears aus dem Hause Ultimate Ears. Ultimate Ears stellt unter anderem die In-Ear Monitore für Musikgrößen wie Aerosmith oder Madonna her. Mit den "super.fi 4" möchte der kalifornische Hersteller nun auch dem Privatanwender den perfekten Musikgenuß bieten. Ob sich die "super.fi 4" in unserem Praxistest gegen anderen Konkurrenzmodelle durchsetzen konnten, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

 

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Verpackung:

Wir erhielten die "super.fi 4" In-Ears per FedEx-Kurierservice direkt vom Hersteller Ultimate Ears aus Chicago. Die Verpackung der "super.fi 4" können wir als sehr gelungen bezeichnen. Schlicht, aber doch irgendwie edel. Schon bei geschlossener Verpackung kann man einen ersten Blick auf die "super.fi 4" Monitore mit ihrem Aluminiumgehäuse und den transparenten Silikonpolstern werfen. Auf der Rückseite erhält man neben den technischen Informationen eine erste Übersicht über das mitgelieferte Zubehör. Hierzu später jedoch mehr.

 

 

Lieferumfang:


Das Öffnen der Kartonverpackung erinnert einen doch sehr an das Öffnen einer Kartonverpackung aus dem Hause Kellog's, denn die Verpackung muß an einer "Soll-Reißstelle" aufgerissen werden. Mal was anderes.

Nachdem wir diese entfernt hatten, konnten wir nun einen Blick auf das enthaltene Zubehör werfen. Neben den eigentlichen In-Ear Kopfhörern erhält der Käufer noch vier Sätze transparenter Silikonaufsätze (S, M, XL und einen Spezialaufsatz), eine nützliche Transportbox, eine kleine Bedienungsanleitung, sowie einen speziellen Flugzeug-Adapter, auf den wir später noch näher eingehen werden. Unserem Paket hat Hersteller Ultimate Ears noch einen Satz passender Schaumstoff-Aufsätze beigelegt. Dies sind jedoch nicht im standardmäßigen Zubehör enthalten und kosten im Normalfall Aufgeld.

 

 

 

 

 

Verarbeitung und Design:


Im Vergleich zu den Vibe-Duo's aus dem Hause V-Moda ist das Design der "super.fi 4" eher schlicht. Uns persönlich gefällt dieses "schlichte Design" jedoch wesentlich besser. Dieses dürfte aber jeweilige Geschmackssache sein. Die Verarbeitung der "super.fi 4" ist jedoch nochmal ein Stück hochwertiger als die der Modelle aus dem Hause V-Moda. Hier wirkt alles sehr stabil und irgendwie langlebiger. Die Monitore der "super.fi 4" sind aus Aluminium gearbeitet und runden das gelungene Erscheinungsbild perfekt ab. Eine kleine Bedieungsanleitung klärt über evtl. auftretende Ohrschäden bei zu lautem Musikgenuß auf.


Um eine ideal Paßform zu garantieren, liefert Hersteller Ultimate Ears seine Kopfhörer mit insgesamt fünf Sets Silikonaufsätzen aus. Wem dieses noch nicht ausreichen sollte, kann bei Ultimate Ears auch noch entsprechende Schaumstoffaufsätze ordern (siehe oben). Allerdings nicht kostenlos, sondern gegen Aufpreis. Die Aufsätze lassen sich spielend leicht austauschen und dadurch auch sehr einfach reinigen.

Neben den bereits erwähnten Silikonaufsätzen erhält der Käufer auch noch einen speziellen Flugzeug-Adapter. Auch hier ist die Verarbeitung auf höchstem Niveau. Dieser Adapter soll evtl. auftretene "Brummgeräusche" während eines Fluges entgegenwirken und so einen entspannten Musikgenuß auch über den Wolken bieten. Dieses konnten wir leider nicht testen, da unser Privatjet gerade in der Werkstatt war :-) Wir reichen dieses jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nach. Ein Test am "Boden" zeigte uns jedoch, dass der Flugadapter das Klangbild der "super.fi 4" doch um einiges einschränkt.

Die Verarbeitung des eigentlichen Steckers (auch vergoldet) und des Kabels, machen einen super Eindruck. Auch hier wirken die einzelnen Komponenten noch hochwertiger als beim Vibe-Duo von V-Moda. Ähnlich wie beim Vibe-Duo wird das Logo des Herstellers nur dezent präsentiert. Nur die kleinen "ue" Logos auf den Monitoren weisen die Kopfhörer als Monitore der Marke Ultimate Ears aus. Die Kabellänge ist ein ganzes Stück kürzer als bei der Konkurrenz von V-Moda, aber immer noch lang genug.

Tragekomfort & Klangtest:

Die beiden Monitore sind durch ein kleines "L", bzw. "R" gekennzeichnet. Wir entschieden uns für die kleinsten der mitgelieferten Silikonaufsätze. Den Tragekomfort der "super.fi 4" würden wir als nahezu perfekt bezeichnen. Die In-Ears sind so angenehm zu tragen, dass sie wirklich kaum auffallen. Auch nach längerem Einsatz empfanden wir die "super.fi 4" noch als sehr angenehm.

Kommen wir nun zum Klangtest. Die Super.fi 4 können einen Frequenzgang zwischen 20Hz und 15,500 Hz wiedergeben. Die Eingangsempfindlichkeit liegt dabei bei 105dB, die Außengeräuschdämpfung bei -26dB. Als Testobjekt kamen diesmal ein iPod Video, sowie ein N82 zum Einsatz. Im Vergleich zu den mitgelieferten Originalkopfhörern von Apple besitzen die "super.fi 4" ein Klangbild, welches seines Gleichen sucht. Glasklare Höhen und saubere Mitteltöne. Wir waren begeistert! Nur der Bass wirkt im Vergleich zum "Vibe" Modell aus dem Hause V-Moda ein wenig schwach.

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Fazit


Man merkt dem "super.fi 4" deutlich an, dass Hersteller Ultimate Ears schon einiges an Erfahrungen in Sachen In-Ear Monitortechnik sammeln konnte. Nicht ohne Grund nutzen Musikgrößen wir Madonna und Co. die Technik von Ultimate Ears im Studio und auf der Bühne. Ultimate Ears geht mit seinen "super.fi 4" eindeutig den richtigen Weg. Die "super.fi 4" konnten uns in Sachen Verarbeitung und Paßform 100%ig überzeugen. Nur im Tiefenbereich (Bass) weisen die "super.fi 4" ein paar Schwächen auf. Hier wirken die Bässe einfach zu flach. Wer auf "mehr Bass" steht, sollte evtl. zu den "super.fi 5 EB" greifen, da diese speziell für basslastige Musikstücke ausgelegt sind. Ansonsten gibt es an den "super.fi 4" wirklich nichts zu bemängeln. Nur der Preis von ca. 130 Euro ist, trotz reichhaltigem Zubehör, leider kein wirkliches Schnäppchen. Wir verleihen dem "super.fi 4" aus dem Hause Ultimate Ears unseren Silver-Award.

 

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Wir bedanken uns bei der Firma Ultimate Ears für die Bereitstellung des Testsamples.

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