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Im Test - Terratec NOXON iRadio

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Immer mehr Radiosender nutzen das weltweite Internet als alleinigen (oder zumindest zusätzlichen) Vertriebsweg für ihr tägliches Radioprgramm. Wer diesen digitalen Radiogenuss allerdings nicht nur ausschließlich vor dem heimischen PC genießen möchte, sollte sich mal eines der neuen iRadios aus dem Hause Noxon anschauen. Dank moderner WLAN-Technik ermöglicht das neue Noxon iRadio weltweiten Radiogenuss an nahezu jedem Ort in der Wohnung, bzw. im Haus (bei vorhandenem WLAN-Netzwerk). Wie sich das Noxon iRadio im Vergleich zu unserem Referenzmodell, dem Indio Classic aus dem Hause Avox, schlagen konnte, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

 

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Wer steckt eigentlich hinter Noxon?

Hinter dem Produktnamen Noxon verbirgt sich die Internetradio-Serie von Hersteller Terratec. Terratec bietet neben dem Noxon iRadio noch den NOXON iRadio Cube, das NOXON 2 radio for iPod, sowie das NOXON iRadio for iPod an. Als Grundfarben bietet Terratec die Farbkombination silber/weiß oder schwarz an. Uns lag das klassische Noxon iRadio in der silber/weißen Farbkombination vor.

 

 

 

 

Verpackung

Hersteller Terratec liefert das ca. 1 kg schwere Noxon iRadio in einer gekonnt gestalteten Kartonverpackung aus. Neben einem ersten Foto des Noxon iRadios finden wir auf der Verpackung noch eine Übersicht aller Features und Awards, die das Gerät aus dem Hause Terratec zu bieten, bzw. bereits erhalten hat. Das innenliegende iRadio, sowie das Zubehör wurde mittels recht stabiler Kartonage gegen evtl. Transportschäden geschützt. In einem Karton befindet sich das komplette Zubehör, im anderen Karton das eigentliche iRadio. Alles wurde von Hersteller Terratec sehr ordentlich und übersichtlich verpackt.

 

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Features des Noxon iRadio

· Infrarot-Fernbedienung

· Windows Media DRM10-Unterstützung

· Firmware-Upgrades via WLAN/Ethernet

· Kristallklare LCD-Anzeige, dimmbar

· Über 9300 Internet Radiostationen aus aller Welt (standing wachsend) vorsortiert nach Land und Genre

· Zugriff auf Musiksammlungen auf dem Computer über Heimnetzwerk (UPnP)

· Vorsortiertes Podcast Verzeichnis

· Assistant zur einfachen Einbindung ins Netzwerk

· Sleep Timer

· Line-Ausgang (3,5 mm Klinke)

· Kopfhörer-Ausgang (3,5 mm Klinke)

· Zusätzlicher Ethernet RJ-45

· Unterstützung diverser Formate (MP3, WMA, M3U, AAC+, WAV uvm.)

· Konnektivität via Wireless Access Poin, Ad-hoc (Peer to Peer) oder Ethernet RJ-45

· 54 Mbit/s (WLAN) bzw. 10/100 Mbps (LAN/Ethernet)

 

 

Lieferumfang

Neben dem eigentlichen iRadio finden wir in der Kartonverpackung noch ein passendes Netzteil, welches über ein ca. 1,5 Meter langes Anschlusskabel verfügt, sowie eine kleine WLAN-Antenne, mit deren Hilfe man den WLAN-Empfang des iRadios sichtlich verbessern kann. Ferner erhält der Käufer noch eine Infrarot-Fernbedienung, welche Hersteller Terratec praktischerweise mit zwei passenden AAA-Batterien ausliefert. Zusätzlich erhält der Käufer (insgesamt vier) mehrsprachige  Bedienungsanleitungen (unter anderem auch in Deutsch). Diese sollte gerade unerfahrene User recht gut bei der Installation und Inbetriebnahme des Noxon iRadios unterstützten. Selbstverständlich liefert Terratec das iRadio nicht ohne entsprechende Garantiekarte, Software-CD und einem Satz click'N'action Karten aus. Mit diesen click"N'action Karten bietet Hersteller Terratec dem Käufer diverse (teilweise sogar komplett kostenlose) Radio- und Musikprogramme/Abos.

 

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Design und Verarbeitung

Nachdem wir unsere Aufmerksamkeit dem Zubehör gewidmet haben, wollen wir uns nun dem eigentlichen Testkandidaten, dem Noxon iRadio, zuwenden. Hersteller Terratec schützt die Front des Radios mit einer transparenten Schutzfolie gegen evtl. Kratzer, die beim Auspacken entstehen könnten. Diese haben wir selbstverständlich sofort nach dem Auspacken des Radios entfernt. Nun stand das Noxon iRadio in seinem silber/weißen Retrodesign vor uns. Insgesamt wirkt das Design des iRadios recht gelungen, im direkten Vergleich zu unserem Referenzmodell , dem Indio Classic aus dem Hause Avox, jedoch etwas "einfacher" (um nicht das Wort "billiger" zu verwenden). Die Front des iRadios nimmt zunächst der 5 Watt starke Lautsprecher, das Display, sowie die Bedienelemente ein. Mit diesen Tasten  läßt sich das Noxon iRadio (weitestgehend) komplett steuern (mehr dazu weiter unten). Die verbauten Tasten, bzw. der Drehschalter wirken qualitativ zwar nicht so hochwertig wie beim Avox Modell, erfüllen aber ihren Zweck. Für alle Kopfhörer-Fans befindet sich hier auch noch ein entsprechender Köpfhörerausgang. Die Rückseite des Noxon iRadios wirkt sehr aufgeräumt und gut angeordnet. Hier findet der Käufer neben einem Netzwerkanschluss (Ethernet RJ-45), eine 3,5 mm Klinkenbuchse zum Anschluss von zusätzlichen Lautsprechern, sowie eine weitere 3,5 mm Klinkenbuchse (Line-Out) zum Anschluss des iRadios an der heimischen Stereoanlage. Ferner finden wir auf der Rückseite noch die Buchse zum Anschluss der mitgelieferten WLAN-Antenne, den Netzteilanschluss, sowie den entsprechenden An-/Ausschalter, mit dessen Hilfe sich das Gerät auch komplett ausschalten lässt.

 

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Einrichtung

Die Installation des Noxon iRadios verlief wirklich sehr einfach. Selbst ohne Anleitung  war die Einrichtung in wenigen Minuten abgeschlossen. Über das gut beleuchtete (weißblaue) Display können alle Einstellungen direkt am Radiogerät vorgenommen werden. Eine Installation am eigenen Rechner ist nicht zwingend nötig. Ein eingerichteter WLAN-Router sollte allerdings schon vorhanden sein.

 

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Das Noxon iRadio bietet ein recht umfangreiches Konfigurationsmenü. Hier kann der User unter anderem die LCD-Helligkeit, den Gerätenamen, Datum/Uhrzeit, sowie diverse (selbst konfigurierbare) Profile auswählen. Die meisten Einstellungen können direkt am iRadio über die verfügbaren Bedientasten vorgenommen werden. Einige Befehle (z.B. die Passwort-Eingabe) müssen jedoch über die mitgelieferte Fernbedienung erfolgen.

 

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Internetradio

Ist die Einrichtung erst einmal abgeschlossen, können wir mit der Aktualisierung der Radiosender beginnen. Hierzu gehen wir zunächst in das "Internetradio-Menü" und dann auf "Aktualisieren". Die Aktualisierung dauert zwar ein paar Minuten, aber fast 9.000 Radiosender sollen auch erst einmal gefunden werden.

 

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Wie bereits erwähnt lassen sich mit dem Noxon iRadio über 9.000 internationale Internetradiosender empfangen. Die Auswahl der Radiostationen erfolgt ebenfalls über das entsprechende Menü. Hier kann der Benutzer zwischen verschiedenen Kriterien wählen. Über den Menüpunkt "Länder" kann der User die Radiosenderliste nach den entsprechenden Herkunftsländern sortieren. Über dieses hinaus, hat der Noxon-User die Möglichkeit, die Senderliste nach der entsprechenden "Musikrichtung" zu sortieren. Als weitere Möglichkeit steht dem Nutzer der Menüpunkt "Best of NOXON", "Populäre Sender", "Neue Sender" , sowie die "Favoriten-Liste" zur Verfügung. Über die letztgenannte Liste kann der iRadio-User seine (zuvor gespeicherten) Lieblingssender schnell und einfach anwählen. Im Display werden dem Nutzer (je nach Radiostation) der Name des Musiksenders, das Format, sowie die entsprechende Qualität (Bitrate) der Übertragung angezeigt. Nach einiger Zeit springt das Display dann in den "Ticker-Modus" um. In diesem Modus läuft der Radiosender, Artist und Titel wie bei einem Laufticker über das LCD-Display. Im oberen Bereich werden dann Datum und Uhrzeit eingeblendet. Leider besteht auch beim Noxon iRadio nicht die Möglichkeit, die Radiosender nach der Übertragungsqualität (Bitrate) zu sortieren.

 

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Podcasts und Medienwiedergabe und Co.

Das Noxon iRadio ist jedoch nicht nur zum Empfang unzähliger Internetradiosender geeignet, sondern bietet dem Nutzer auch noch die Möglichkeit, seine heimischen MP3s über das iRadio wiederzugeben. Mit Hilfe der im Lieferumfang enthaltenen Software "TwonkyMusic" lässt sich dieses problemlos umsetzen. Auch dieses kann wahlweise via Ethernet oder Wireless-Lan realisiert werden. Das iRadio unterstützt nicht nur diverse Musikformate (MP3, WMA uvm.), sondern auch die Playlistenformate M3U und PLS. Für alle Podcasts-Freunde bietet das Internetradio selbstverständlich einen extra Menüpunkt an. Hier können die gewünschten Podcasts ausgewählt und ebenfalls über das Gerät wiedergegeben werden.

 

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Soundcheck

Kommen wir nun zum Soundcheck des iRadios. Der verbaute 5 Watt Lautsprecher wirkt leider ein wenig blechern und neigte bei hohen Frequenzen sogar dazu zu Übersteuern. Allerding verfügt das Noxon iRadio im Gegensatz zum Avox-Internetradio über einen entsprechenden Lautsprecher- und Line-Out-Ausgang, über welchen man das iRadio bequem an größere Boxen, bzw. an seiner heimischen Stereoanlage anschliessen kann. Hier ist der Sound (je nach vorhandener Soundanlage) natürlich um einiges besser. Allerdings sollte bei der Klangqualität generell auch auf Übertragungsqualität der gewählten Radiostationen geachtet werden. Hier gibt es teilweise enorme Qualitätsunterschiede.


Fazit

Kommen wir nun zum Fazit. Das Noxon iRadio konnte im Großen und Ganzen recht überzeugen. In Sachen Verarbeitung wirkt das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Avox jedoch um einiges besser. Auch der verbaute Lautsprecher läßt das gute Gesamtergebnis ein wenig nach unten rutschen. Lediglich die unzähligen Anschlussmöglichkeiten (Kopfhörer/Speaker/Line-Out) sprechen im Vergleich zum Indio Classic eindeutig für das Noxon iRadio aus dem Hause Terratec. Für ca. 150 Euro bekommt der Noxon-User ein recht ordentliches Internetradio ohne große Highlights und Schwächen. Wir verleihen dem Noxon iRadio aus dem Hause Terratec unseren Bronze-Award.

 

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Wir bedanken uns bei der Firma Terratec für die Bereitstellung des Testsamples.

 

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