| Im Test - Avox Internetradio Indio Petite |
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In Zeiten von Wireless-Lan und Highspeed-Internet, sind IP-TV und Internetmusik nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund bringt Hersteller Avox, pünktlich zum Weihnachtsfest, ein neues, kleines Internetradio, namens indio Petite, auf den Markt. Nachdem wir letztes Jahr bereits das größere indio Classic testen durften, wollen wir uns nun dem kleinen "Petite" zuwenden. Wie sich das kleine Multitalent in unserem Test geschlagen hat, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht. Â
   Wer ist eigentlich Avox-Tech? Die Avox-Technolgy GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 2005 mit der Vision gegründet, erschwingliche Unterhaltungselektronik anzubieten, die hohe Qualität und neueste Technik in sich vereint. Dies macht unsere Produkte auch für diejenigen attraktiv, die eine günstige Alternative zu den gängigen Markenprodukten suchen. Dank großer Erfahrung im Bereich der A/V- und PC Technologien, ist Avox in der Lage leistungsstarke, leicht zu bedienende digitale Heimgeräte herzustellen. Das Design- und Innovationsteam sowie Produktion sitzt in Taipeh, Taiwan und Shenzhen, China. Der Verkauf der Produkte erstreckt sich weltweit über USA, Europa, Asien und Afrika. Die vollwertige Stereoanlage für den iPod, der iCarrier, wurde bereits mit durchschlagendem Erfolg auf dem amerikanischen Markt verkauft. „Überraschend guter Sound“ urteilte iLounge, eine der größten iPod-Benutzer Fan-Sites am 8. März 2005 und gab dem iCarrier das Prädikat empfehlenswert.  Â
  Verpackung Hersteller Avox liefert das 0,945 kg schwere Leichtgewicht in einer recht schlichten, schwarzen Kartonverpackung aus. Neben einem ersten Foto, des Indio Petite Radios, finden wir auf der Verpackung noch eine Übersicht aller gebotener Features, die das Gerät aus dem Hause Avox-Tech dem User zu bieten hat. Das innenliegende Internetradio wird mit Hilfe von Styropor sicher gegen evtl. Transportschäden geschützt.   Features des Avox Indio Petite · High-End Mono Lautsprechersystem mit 8 Watt Digitalverstärker für verzerrungsfreie · 5 frei definierbare Senderspeichertasten und beliebig viele Presets · Integrierte Uhr mit Sleeptimer und 5 (!) frei konfigurierbaren Alarmzeiten! · Weckfunktion durch Buzzer oder voreingestellten weltweiten Radiosender · Unterstützt die Premiumdienste Aupeo! MP3Tunes und Live365 · Elegante, große Infrarot-Fernbedienung mit Gummitasten · WLAN für drahtlose Verbindung (Antenne integriert) · Kostenloses iPhone-App zur Fernsteuerung des INDIO per iPhone   Lieferumfang Nachdem wir das Indio Petite aus seiner Kartonverpackung befreit hatten, stand das kleine Kompaktgerät endlich vor uns. Neben dem eigentlichen Internetradio finden wir in der "Quaderverpackung" noch ein passendes Netzteil, welches über ein ausreichend langes Anschlusskabel verfügt, sowie eine kleine, schwarze Fernbedienung (inkl. passender Batterien). Ferner erhält der Käufer noch eine mehrsprachige (unter anderem auch deutsch) Bedienungsanleitung, welche einen recht gut bei der Installation und Inbetriebnahme unterstützt.   Design und Verarbeitung Wollen wir uns nun dem eigentlichen Testkandidaten, dem Indio Petite Internetradio, zuwenden. Im Gegensatz zum Indio Classic fallen die Ausmaße (13 x 10,5 x 17,5 cm) des Petite wesentlich kompakter aus. Die Front wird durch das 128 x 64 Punkt große Display (blau/weiß), sowie den recht großen High-End Mono-Lautsprecher gebildet. Letzterer wurde von Hersteller Avox sicher hinter einen Lautsprecherabdeckung aus Metall versteckt. Ähnlich wie beim Classic, wurde auch der Bereich rund um das Display mit einer verspiegelten Kunststoffscheibe versehen. Ansonsten wirkt das Gehäuse eher schlicht und wesentlich einfacher, als bei der Classic-Version. Auf den schicken, schwarzen Klavierlack wurde beim Petite leider verzichtet. Den Bedienteil hat Hersteller Avox beim Petite auf die Oberseite des Geräts verbannt. Die verbauten Tasten, bzw. der Drehschalter wirken qualitativ recht hochwertig, wobei der Drehschalter bei unserem Testmodell leicht wackelt, und auch hier nicht ganz so hochwertig wie beim Classic Modell wirkt. Die Beschriftung der Tasten ist wieder einmal ordentlich und gut leserlich. Allerdings sind die Tasten nicht beleuchtet und im Dunkeln leider nur schwer zu finden. Die Rückseite des Indio Petite Radios ist recht übersichtlich. Neben einem Netzwerkanschluss finden wir nur einen entsprechenden An-/Ausschalter, mit dessen Hilfe sich das Gerät auch komplett ausschalten lässt. Leider vermissen wir einen kleinen USB-Port, mit dessen Hilfe man evtl. eigene Musikdateien wiedergeben könnte. Aber dieses "Manko" hatte ja bereits die Classic Version des Indio.   Die Installation des Indio Petite Internetradios ist nahezu identisch mit der des Indio Classics. Nach dem Einschalten wird der User durch das selbsterklärende Installationsmenü geführt. Selbst ohne in die Anleitung zu schauen war die Konfiguration in wenigen Sekunden abgeschlossen. Über das gut beleuchtete blau-weiße Display können alle Einstellungen direkt am Radiogerät vorgenommen werden. Eine Installation am, bzw. den eigenen Rechner sieht Hersteller Avox nicht vor. Aus diesem Grund liegen auch dem Indio Petite wieder keinerlei Software oder Treiber bei. Alles wird direkt am Radio über die verfügbaren Tasten, bzw. dem Drehregler oder der Fernbedienung eingerichtet. Direkt nach dem Start wird nach vorhandenen Netzwerken gesucht. Ist die Suche erst einmal abgeschlossen, zeigt einem das Display alle verfügbaren Netzwerke an. Nachdem wir unser Netzwerk ausgewählt haben, müssen wir noch den entsprechenden WPA-Schlüssel eingeben. Auch dieses erfolgt über den Drehregler des Radios. Dieses ist zwar ein wenig umständlich, aber normalerweise auch nicht so oft durchzuführen. Ist das entsprechende Passwort erfolgreich eingegeben, verbindet sich das Radio mit dem Wlan-Netzwerk. Â
Ähnlich wie das Indio Classic, bietet auch das Indio Petite recht umfangreiche Menüpunkte, über die man viele Einstellungen festlegen, bzw. optimieren kann. In dem entsprechenden Menü kann der User unter anderem wählen, in welcher Sprache die Menüführung laufen soll, welchen Kontrast das Display aufweisen und und und. Natürlich können hier auch die Uhrzeit, eine evtl. Alarm-Weckzeit oder ein Sleep-Timer eingestellt werden. Wem das Display zu hell oder zu dunkel ist, kann auch hier die entsprechende Anpassung vornehmen. Wer sich bei den Einstellungen geirrt hat, kann die Grundeinstellungen mit einem einfach Tastendruck wieder in den Auslieferungszustand versetzen. Selbst ein Firmware-Update ist hier problemlos möglich. Allerdings bietet das Indio Classic hier noch umfangreichere Einstellmöglichkeiten, als das Petite.   Bedienung Wie bereits geschrieben, erfolgt die Bedienung des Indio Petite über die am Gerät verbauten Tasten oder Alternativ über die mitgelieferte Fernbedienung. Diese ist im Vergleich zur Fernbedienung des Indio Classics ein gutes Stück größer und wird mit Hilfe von zwei handelsüblichen AA-Batterien betrieben. Diese ist aufgrund ihrer Abmessungen zwar besser zu bedienen, als die Fernbedienung der Classic Version, sieht aber nicht ganz so hochwertig aus. Als kleines "Schmankerl" bietet Hersteller Avox ab sofort auch ein kostenloses iPhone App für seine Internetradios an. Dieses dürfte das Indio Petite gerade für iPhone-Fans sehr interessant machen. Eine Fernbedienung ist dann eigentlich nicht mehr nötig!   Internetradio Auch mit dem kleinen Indio Petite Radio lassen sich selbstverständlich über 15.000 internationale Internetradiosender empfangen. Die Auswahl der Radiostationen erfolgt ebenfalls über das Menü. Hier kann der Benutzer zwischen drei verschiedenen Kriterien (Standort/Genre/Favoriten) wählen. Über den Menüpunkt "Standort" kann der User die Radiosenderliste nach den entsprechenden Herkunftsländern sortieren. Über dieses hinaus, hat der Avox-User die Möglichkeit, die Senderliste nach dem "Genre" zu sortieren. Als letzte Möglichkeit kann der Nutzer schnell auf seine gespeicherten Favoriten zugreifen. Im Display werden dem Nutzer (je nach Radiostation) der Name des Musiksenders, das Format, sowie die entsprechende Qualität (Bitrate) der Übertragung angezeigt. Leider besteht auch beim Indio Petite nicht die Möglichkeit, die Radiosender nach der Übertragungsqualität (Bitrate) zu sortieren. Dieses haben wir bereits beim Indio Classic bemängelt.  Podcasts und Medienwiedergabe Auch das Indio Petite ist nicht nur zum Empfang unzähliger Internetradiosender geeignet, sondern bietet dem Nutzer auch noch die Möglichkeit, seine heimischen MP3s aus dem kleinen Audiowunder wiederzugeben. Hierbei genügt es, die abzuspielenden Dateien einfach auf dem heimischen Rechner für das Netzwerk freizugeben. Dieses erfolgt ausschließlich über das Wireless-Netzwerk. Denn einen Ethernet-Anschluss besitzt das Petite leider nicht. Die Suche der abzuspielenden Dateien erfolgt wieder direkt am Radiogerät selbst. Der Clou: Das Indio Petite Radio unterstützt nicht nur diverse Musikformate, sondern auch die Playlistenformate ASX, RAM, M3U, RPM und PLS. Für alle Podcasts-Freunde bietet das Internetradio noch einen extra Menüpunkt an. Hier können die gewünschten Podcasts ausgewählt und ebenfalls über das Gerät wiedergegeben werden. Allerdings hätten wir uns noch einen kleinen USB-Anschluss zur Wiedergabe eigener MP3-Dateien gewünscht. Leider hat Hersteller Avox der Indio-Serie keinen spendiert.   Soundcheck In Sachen Klangqualität kann das Indio Petite wirklich überzeugen. Das Mono-Radio besticht durch recht tiefe Bässe und klare Höhen. Für ein so kleines Audiosystem eine wirklich gute Leistung, wie wir finden. Natürlich kann das Petite nicht mit dem Sound eines Indio Classics mithalten, aber bei den geringen Abmessungen, ist dieses auch nicht verwunderlich.  Fazit Nachdem wir bereits das Indio Classic testen durften, war es uns eine wahre Freude den kleinen Bruder "Petite" testen zu können. Das Petite ist wesentlich kompakter, als die Classic-Serie. Auch in Sachen "Design" geht das Petite einen anderen Weg, als das Indio Classic. Nach unserer Meinung, leider in die falsche Richtung. Denn das Indio Petite kann sich in Sachen Verarbeitung und Design leider nicht mit dem Indio Classic messen. Sound und Bedienung sind jedoch wieder einmal sehr gelungen. Leider fehlt dem Petite ein USB-Port und Ethernet-Port. Dieses wäre sehr wünschenswert gewesen. Als direkter Konkurrent dürfte das NOXON aus dem Hause Terratec gelten. Mit einem Preis von ca. 89 Euro ist das Indio Petite jedoch noch einen Schatten günstiger als das Gegenstück aus dem Hause Terratec. Wenn man sogar bedenkt, dass man das Indio mit Hilfe der kostenlosen iPhone App nun auch noch ohne der mitgelieferten Fernbedienung steuern kann, dürfte die Kaufentscheidung klar in Richtung Avox fallen. Wir verleihen dem Avox Indio Petite unseren Silver-Award. Â
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 Wir bedanken uns bei der Firma Avox-Tech für die Bereitstellung des Testsamples. Das Indio Petite und andere Modelle könnt Ihr übrigens direkt bei Avox bestellen.  Â
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