| Im Test - Ultraforce AMD Phenom X4 9950 Drakensang PC |
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Overclocking direkt vom Hersteller Die Lieferung Die Firma Ultraforce übersandte uns freundlicherweise seinen neuen AMD Phenom X4 9950 Komplett-PC in der aktuellen Ultraforce Drakensang Edition. Ultraforce versendet seine Systeme sorgfältig verpackt zum Kunden. Im Inneren der riesigen Kartonverpackung finden wir zwei weitere Kartons. Anhand der Kartonsverpackung erkennen wir bereits, dass Firma Ultraforce auch beim Gehäuse keine Kompromisse macht. Unter der imposanten Drakensang-Beklebung verbirgt sich ein P180 Midi-Tower aus dem Hause Antec.
Technische Daten ● AMD Phenom X4 9950 ● ATI Radeon HD4870 ● Gigabyte 790GX Mainboard / MSI Mainboard ● 4GB OSZ/Corsair DDR2-6400 Ram ● 500GB SATA II Samsung HDD ● 20x Samsung DVD-Brenner ● 650W CombatPower ● Antec P180 Midi-Gehäuse
Das Zubehör Neben dem eigentlichen Antec Gehäuse finden wir im riesigen Versandkarton noch einen weiteren Karton. In diesem befindet sich das komplette Zubehör des Ultraforce Rechners. Neben einem entsprechenden Servicebegleitschein, finden wir noch eine Windows Vista Home Premium Version (kann optional mitbestellt werden), sämtliches Zubehör für Grafikkarte, Tower und Mainboard, sowie ein riesiges Software-Paket. Dieses besteht aus diversen Treiber-CDs, sowie aus zwei Giga Pack DVDs mit zahlreichen Vollversionen.
Das Gehäuse Nachdem wir den Rechner aus seiner Kartonverpackung befreit hatten, stand der imposante Drakensang-Tower aus dem Hause Antec nun vor uns. Man kann den Ultraforce AMD Rechner in der Drakensang Edition schon als echten Eyecatcher bezeichnen, denn die stylische Drakensang Beklebung wirkt qualitativ sehr hochwertig und vermittelt einen exklusiven Eindruck. Wie bereits erwähnt, verbirgt sich unter dem Drakensang Design ein handelsüblicher Markentower (Modell P180) aus dem Hause Antec. Auch die Qualität des eigentlichen Gehäuses wirkt sehr hochwertig und gut durchdacht. So bietet das Antec P180 Gehäuse Frontanschlüsse für USB, Audio In/Out, sowie einen Firewire-Anschluß. Hinter der imposanten Frontklappe versteckt sich der entsprechende Ein- und Ausschalter, der Resetknopf, sowie alle versteckten Laufwerke. In unserem Fall nur der 20x DVD-Brenner aus dem Hause Samsung. Dank eines durchdachten Schienensystems, können alle 5,25" Laufwerke (komplett schraubenlos) aus dem Gehäuse entnommen (und natürlich auch wieder eingebaut) werden. Eine wirkliche praktische Erfindung. Ansonsten bietet das Antec Gehäuse noch zwei optionale Ausgänge für die Durchführung der Schläuche einer Wasserkühlung, sowie insgesamt drei große Gehäuselüfter, die für den entsprechenden "Durchzug" im Gehäuse sorgen sollen. Hierzu später jedoch noch mehr.
Das Innenleben Nachdem wir das AMD Drakensang Gehäuse von außen begutachtet hatten, wollten wir uns nun mal das "Innenleben" des Rechners anschauen. Außengehäuse, sowie Seitentüren des P180 Antec Gehäuses bestehen aus schwarzem Kunststoff, welcher von Innen jedoch mittels Aluminium verstärkt wurde. Insgesamt macht diese Verbindung zwischen Kunststoff und Alu einen sehr guten Eindruck, finden wir. Im Inneren des Gehäuses erwartet uns ein sehr aufgeräumtes Bild. Wilder Kabelsalat oder ungenutzte Kabelstränge sind im Ultraforce AMD Rechner ein Fremdwort. Hier wirkt alles sehr aufgeräumt und gut durchdacht. Im Gegensatz zu herkömlichen ATX-Gehäusen wurde das entsprechende Netzteil (hierzu später mehr) im unteren Teil des Gehäuses verbaut. Dieses soll eine Überhitzung des Netzteils durch die Abwärme anderer Komponenten (z.B. CPU) verhindern. Ein weiteres Highlight des Antec Gehäuses dürften die komplett herausnehmbaren Festplattenkäfige sein. Ein einfaches Lösen der jeweiligen Schraube genügt, und schon kann der komplette Käfig herausgezogen werden. Auch hier kommt das bereits erwähnte Schienensystem zum Einsatz. Dieses erleichtet die Montage/Demontage von Laufwerken ungemein. Die Kühlung der AMD Phenom X4 CPU wird mittels eines riesigen Heatpipe-Kühlers (FZ-12) aus dem Hause Zerotherm realisiert. Acht Vollkupfer-Heatpipes sorgen für den Abtransport der Wärme vom Kupfersockel zu den unzähligen Aluminiumlamellen. Ein großer 120 mm Zerotherm Lüfter sorgt für den entsprechenden Luftstrom.
Die Kühlung des Gehäuses, sowie der verbauten Komponenten erfolgt mit Hilfe von drei großen Lüftern. Alle Lüfter lassen sich separat per Dip-Schalter auf drei Geschwindigkeiten (Low/Medium/High) einstellen. Die Lautstärke des verbauten Gehäuselüfter kann als leise bis sehr leise bezeichnet werden. Nur im Modus "High" sind diese klar hörbar, sorgen dann aber auch für einen ordentlichen Luftaustausch im Gehäuse.
Das Netzteil Hersteller Ultraforce verbaute in unserem Testsystem ein 650 Watt Netzteil der Marke CombatPower. Das Netzeil vermittelte einen ordentlichen Eindruck. Ein Kurztest der Spannungswerte, welche wir mit Hilfe des Programmes Speedfan auswerteten, zeigten recht stabile Testergebnisse. Auch in Sachen Lautstärke machte das CombarPower Netzteil eine recht gute Figur. Hersteller Ultraforce informierte uns jedoch, dass zukünftige AMD Drakensang Komplett-Rechner mit einem 750 Watt Netzteil aus dem Hause Corsair ausgeliefert werden. Wir gehen davon aus, dass das Corsair Markennetzteil ähnlich gute Ergebnisse liefern wird.
Die Festplatte Auch hier setzt Hersteller Ultraforce auf Markenqualität. Im Drakensang AMD Tower werkelt eine große 500 GB Festplatte aus dem Hause Samsung. Die 7200 U/min schnelle Festplatte arbeitet mit dem neuen SATA II Standard zusammen und bietet recht flotte Übertragungsraten von über 71 MB/s.
Der Arbeitsspeicher Ein wenig verwundert waren wir schon, als wir sahen, dass Hersteller Ultraforce in seinem AMD Phenom Rechner noch DDR2-6400 Speicherriegeln einsetzt. Eigentlich hatten wir Speicherriegel mit dem modernen DDR3-Standard erwartet. Allerdings zeigten Testergebnisse in der Vergangenheit, dass der DDR2-Standard noch lange nicht tot ist. So sieht es anscheinend auch Hersteller Ultraforce, und verpaßte seinem Rechner 4GB DDR2-Riegel aus dem Hause OSZ. Anmerkung: Hersteller Ultraforce informierte uns, dass im AMD Drakensang Rechner zeitweise auch Speicherriegel aus dem Hause Corsair zum Einsatz kommen. Über die Leistung des Corsair-Speichers können wir leider nichts sagen.
Ein kurzer Benchmark mit Hilfe des Programms Everest brachte uns folgende Testergebnisse. Der besseren Überisicht wegen, haben wir andere Komplettsysteme mit in die Grafik eingebaut. Obwohl der DDR2-6400 Standard nicht mehr Up-To-Date ist, lieferte der Speicher aus dem Hause OSZ Ergebnisse, die sich wirklich sehen lassen konnten.
Die Grafikkarte Das AMD und ATI fest leeirt sind, dürfte ja kein Geheimnis mehr sein. Dementsprechend finden wir im AMD Drakensang Rechner auch keine Grafikpower aus dem Hause nVidia, sondern eine ATI Radeon HD4870 aus dem Hause Powercolor. Die PCIe Grafikkarte mit 512 MB Speicher wird mit Hilfe von zwei 6-Pin Stromkabeln mit ausreichend Saft versorgt. Ein großer Heatpipe-Kühler mit passendem Lüfter sorgt hier für den entsprechenden Abtransport der GPU-Abwärme. Die ATI Radeon HD4870 mit dem Codename RV770 verfügt über zwei DVI-Anschlüsse, sowie einen S-Video Anschluß. Das komplette Grafikkarten-Zubehör liegt dem Drakensang Rechner selbstverständlich bei.
Auf dem Prüfstand Kommen wir nun zum eigentlichen Test. Wir unterzogen dem Ultraforce AMD Drakensang PC diverse Benchmarktests, um die Ergebnisse mit anderen Komplett-Rechnern zu vergleichen. Als Betriebssystem kam in unserem Testrechner die neue Windows Vista Home Premium Edition zum Einsatz. Der Windows-Vista-Leistungsindex vergab dem AMD Testsystem gute 5,9 Punkte.
Begonnen haben wir unseren Benchmark-Parcour mit Hilfe des Programms Sandra 2009 aus dem Hause SiSoft. Beim ersten CPU-Benchmark (FPU) belegte der AMD Drakensang Rechner leider nur den zweiten Platz. Den ersten Platz belegt hier das Spielwiese Komplett-System aus dem Hause Tomarni, welcher allerdings (Stand Mitte 2007) auch noch Stolze 3.500 Euro kostete. Besser sah es da beim CPU ALU Benchmark aus. Hier verwies das neuere AMD Phenom System allen anderen Kandidaten auf die hinteren Plätze. Etwas schlechter sah das Ultraforce AMD System beim CPU Mulitmediabenchmark aus. Punkten konnte dieser jedoch wieder beim Sandra 2009 Speicherbandbreitentest.
Als nächstes folgte ein Systembenchmark mit Hilfe des Benchmarkprogrammes PCMark05. Hier brachte es der Ultraforce AMD Drakensang PC auf stolze 22643 Punkte. Auch hier ein ziemlich gutes Ergebnis.
Kommen wir nun zu unseren 3D Benchmarks. Den Anfang macht der bewährte 3DMark 03. Hierbei wird hauptsächlich die Grafikkarte in Anspruch genommen. Hier setzte sich der Ultraforce AMD Rechner dank der sehr schnellen ATI Radeon HD4870 knapp an die Spitze der Testkandidaten.
Die zweite Runde wird mit Hilfe des Benchmarkprogrammes 3DMark 05 durchgeführt. DirectX9 und ShaderModel 3.0 sind nur einige Neuerungen, die beim 3DMark 2005 unter die Lupe genommen werden. 3DMark 05 enthält neben diversen Game-Tests unter anderem auch CPU-Tests. Hier lag der Ultraforce-Rechner leider nur auf dem zweiten Platz. Das Spielwiese-System aus dem Hause Tomarni, welches allerdings auch fast das dreifache des Ultraforce-Rechners kostete, liegt hier mit über 16214 Punkten vor dem Ultraforce Drakensang PC.
Als letzer Benchmarktest darf natürlich der 3DMark 06 nicht fehlen. Optisch ähnelt der 3DMark 06 dem 3DMark 05 ein wenig, allerdings ist die Komplexität der neuen Grafiktests, durch ein höheres Maß an Licht- und Schatteneffekten, verbunden mit wesentlich detaillierterer Geometrie, recht stark gestiegen. Erstmal werden hier auch HDR-Effekte unterstützt und bewertet.
Hersteller Ultraforce zeigt mit dem neuen AMD Drakensang Gaming-PC, dass Gaming-Power nicht teuer sein muß. Dank des neuen AMD Phenom Quadcore 9950 Prozessors und der rasanten ATI Radeon HD4870 katapultiert sich der Drakensang PC aus dem Hause Ultraforce (trotz des etwas veralteten DDR2-6400 Speichers) auf die oberen Podiumsplätze aktueller Gaming-PCs. Nicht nur in Sachen Performance, sondern auch optisch macht der Ultraforce Gaming-PC eine gute Figur. Das gelungene Drakensang Design vermittelt einen wirklich exklusiven Eindruck. Das durchdachte P180 Midi-Gehäuse aus dem Hause Antec rundet das gelungene Gesamtpaket gekonnt ab. Leider erhält der Käufer weder eine Tastatur, noch eine Maus. Der Preis von ca. 999 Euro (ohne Betriebssystem) erscheint uns für das gebotene (bereits vom Hersteller Ultraforce übertaktete) Komplettpaket dennoch angemessen. Wir verleihen dem Ultraforce AMD Gaming-PC unseren Gold-Award.
Wir bedanken uns bei der Firma Way Vertriebs GmbH für die Bereitstellung des Testsamples.
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Mit dem Rollenspielhit "Drakensang" gelang der deutschen Softwareschmiede "Radon Labs" eine echter Blockbuster. Passend zum aktuellen Spielekracher bietet PC-Hersteller Ultraforce den neuen AMD Phenom Quadcore 9950 in einer speziellen AMD Drakensang Edition an. Neben dem neuen AMD Phenom Prozessor, soll hier vor allem die aktuelle ATI Radeon HD4870, sowie 4GB Arbeitsspeicher aus dem Hause OCZ für die entsprechende Beschleunigung sorgen.
Ob sich der AMD Komplett-Rechner aus dem Hause Ultraforce gegen andere Komplettrechner durchsetzen konnte, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.


















