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Nachdem wir bereits das P35A-S und P35AP-S aus dem Hause Foxconn in unserer Redaktion testen konnten, wollen wir nun unser Augenmerk auf das nagelneue Modell Foxconn Mars richten. Das Mainboard dürfte, dank seiner bombastischen Austattung, vor allem die Overclocker-Gemeinde ansprechen. Wie sich das Board in unserem Testlabor geschlagen hat, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Review.
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Wer ist eigentlich Foxconn?
Namen wie ASUS, MSI oder Gigabyte sind nahezu jedem Computernutzer ein Begriff. Bei dem Namen Foxconn zucken jedoch viele User fragend mit den Schultern. Dieses soll sich nun ändern. Die Firma Foxconn möchte mit seinen qualitativ hochwertigen Platinen nun auch den deutschen Markt für sich erobern. Namenhafte Hersteller wie Dell setzen schon seit längerem auf Mainboard aus dem Hause Foxconn. Ob sich das Mainboard mit Marken wie ASUS und Co. messen kanne, werden wir im folgenden Testbericht klären.
FOXCONN ist ein eingetragenes Warenzeichen der Hon Hai Precision Industry Co., Ltd., dem weltweit führendem Designer, Hersteller und Distributor von Computer-, Kommunikations- und Unterhaltungselektonik-Komponenten. Foxconn hat sich intensiv mit dem IT-Channel auseinandergesetzt und dessen Einfluss auf den IT-Markt. Daher konzentriert sich Foxconn darauf, innovative Produkte zu liefern, die einfach und unkompliziert zu bedienen sind, während sie die Kundenwünsche erfüllen und lange Lebenszyklen garantieren. Foxconns Grundsatz, Technologie und Menschen miteinander zu verbinden, ermöglicht es zahlreichen PC Herstellern, Fachhändlern und Endkunden, ihre persönliche PC-Lösung anzubieten.
Verpackung & Features:
Die Verpackung ist, wie von Foxconn bekannt, wieder einmal ein echter Hingucker geworden. Das Board ist sicher in einem Schuber und einem zusätzlichen Innenkarton verpackt. Auf der Vorderseite kann der Anwender bereits alle Highlights des Foxconn Mars in Augenschein nehmen. Das Board glänzt mit einer sehr umfangreichen Ausstattung. So kann der Käufer den Socket LGA775 des Boards unter anderem mit Single-, Dual- und Quad-Core Prozessoren ausstatten. Zusätzlich bietet das Foxconn Mars gleich zwei 16x PCIe Slots zur Bündelung der Grafikpower, dank moderner ATI Crossfire Unterstützung, an. FireWire, eSATA, SATA2, Gigabit-Ethernet, sowie 8-Kanal HD-Audio sind auf dem Mars selbstverständlich auch vertreten. Außerdem bietet das Foxcoon Mars, im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Mainboards, noch eine richtige IDE-Unterstützung, dank des JMB361-Controllers aus dem Hause JMicron. So können problemlos noch ältere DVD-Brenner und/oder Festplatten genutzt werden.
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Lieferumfang:
Das Zubehör des Foxconn Mars fällt wirklich umfangreich aus. So erhält der Käufer, neben dem eigentlichen Mainboard, noch eine kleine Bedienungsanleitung, eine Treiber-CD, eine RAID-Diskette, jede Menge Aufkleber, Tatoos und eine Halskette (Hundemarke). Ob man sich mit Foxconn-Tatoo und Hundemarke ausgestattet dann in die Öffentlichkeit trauen möchte, sollte jedem selbst überlassen sein :-)
An Kabelzubehör legt Hersteller Foxconn dem Paket noch vier SATA-Datenkabel (normal), zwei SATA-Datenkabel (abgewinkelt), sechs Molex-SATA-Stromadapter, ein IDE-Datenkabel sowie ein Floppy-Kabel bei. Zusätzlich erhält der Käufer noch eine passende ATX-Slotblende, sowie ein Slotbracket (2x USB 2.0, 1x passives FireWire) zum Anschluss zusätzlicher USB, bzw. FireWire-Buchsen. Wer dem Board richtig Leistung abfordern möchte, kann den optionalen Northbridge-Lüfter nutzen, den Foxconn dem Board beigelegt hat.
Layout & Verarbeitung:
Hersteller Foxconn hat auch seinem Modell Mars, ähnlich wie seinem aktuellen Modellen P35AP-S und P35A-S, wieder eine sehr farbenfrohes Layout verpaßt. So sind auch beim Foxconn Mars alle wichtigen Stecker, Buchsen und Anschlüsse unterschiedlich farblich markiert und verschaffen dem User einen wesentlich besseren Überblick gegenüber Standard-Layouts. Die Verarbeitung des Boards kann als tadellos bezeichnet werden.
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Das Hauptaugenmerk dürfte in erster Linie jedoch auf die riesige Kupferheatpipe fallen. Diese Heatpipe-Kühlung ist für die Kühlung der North- und Southbridge, sowie für die Kühlung der Spannungswandler zuständig. Als Chipsatz setzt Hersteller Foxconn auch beim Mars wieder auf den aktuellen P35-Chipsatz aus dem Hause Intel.
Das Foxconn Mars verfügt über insgesamt zwei PCI Express Slots. Hier kann der User, dank ATI's Crossfire Technologie, die Grafikpower von zwei Grafikkarten bündeln. Hersteller Foxconn setzt beim Modell Mars auf bewährte DDR2-Technik. Den neuen DDR3-Standard unterstützt das Mars, im Gegensatz zum P35AP-S, leider nicht. Allerdings unterstützt das Board einen DDR2-Speicher mit einer Taktung von bis zu 1066 MHz. Der Frontsidebus läßt sich mit bis zu 1333 MHz einstellen.
Neben dem bereits erwähnten IDE-Anschluss, enthält das Mars Board noch einen Anschluss für ein Diskettenlaufwerk, sowie entsprechende Anschlüsse für insgesamt sechs SATA-Geräte. Sollten diese jedoch nicht ausreichen, so kann der Anwender noch eine (oder auch mehrere) externe Festplatten auf der Rückseite des Computers anschliessen. Hierzu später mehr.
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Auch beim Modell Mars hat Hersteller Foxconn für alle Profianwender noch einige nützliche Features verbaut. Hierzu gehören zum Beispiel das einfache Zurücksetzen des BIOS, wenn ein Overclockingversuch doch mal schief gehen sollte. Sowie der schnelle Zugriff auf die Funktion ON, OFF und RESET des Mainboard per einfachem Druckschalter direkt auf dem Board. Wie bereits erwähnt, unterstützt das Mars nicht nur Single- und Dual-Core CPUs, sondern auch die neuen Quad-Core Prozessoren. Dieses kann man sehr schön am entsprechenden Stromanschluss für die CPU erkennen.
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Die insgesamt sechs SATA-Anschlüsse sollten im Normalfall für jeden Anwender völlig ausreichend sein. Sollten jedoch noch mehr Anschlüsse benötigt werden, so kann der User auf den externen eSATA Anschluss, oder auf einen der insgesamt 12 USB-Anschlüsse (6x intern / 6x extern) zurückgreifen. Zusätzlich hat Foxconn seinem Mars noch einen internen, sowie einen externen FireWire 400 Anschluss verpaßt. Ein Gigabit-Ethernet, sowie die entsprechenden Anschlüsse für den 8-Kanal HD-Audio-Sound sind ebenfalls auf der Rückseite des Board zu finden. Sehr gut gefiel uns auch, dass Hersteller Foxconn seinem Board noch einen S/PDIF (optisch/koaxial) Anschluss verpaßt hat. So steht auch einen Filmabend in bester DVD-Qualität nichts mehr im Wege.
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Bios & Overclocking:
Das BIOS kennen wir bereits vom P35AP-S. Auch hier bietet das BIOS selbstverständlich alle üblichen Features, die man von einem guten BIOS gewöhnt ist. Für alle Overclocker dürfte jedoch wieder das GLADIATOR BIOS sehr interessant sein. Dieses spezielle Menü im BIOS ist auch beim getesteten Foxconn Mars wieder für das entsprechende Übertakten von CPU, Ram und Co. zuständig. Das OverclocksGear beispielsweise dient hier zum Speichern unterschiedlicher Profile, um verschiedene Einstellungen nicht immer wieder erneut mühsam einzustellen. "Over Clock Phase Select" ist ein Automatikmodus zum "Fire-and-Forget" Overclocking (einfach Prozenteingabe) des Systems. Hier können auch Overclocker-Anfänger ein wenig "herumspielen", ohne das komplette System durch einen größeren Fehler zu zerstören. Für alle Overclocker-Profis hält das GLADIATOR-BIOS noch jede Menge Tuningtools bereit. So lassen sich beispielsweise sämtliche Frequenzen, Timings, Multiplikatoren und Spannungen bequem via BIOS einstellen. Wem das BIOS nicht so vertraut ist, kann mittels mitgelieferter Foxconn ONE Software, einige Einstellungen auch bequem aus Windows heraus vornehmen. Diese Software haben wir bereis in unserem Test des Foxconn P35AP-S vorgestellt und ist mit der Version des Foxconn Mars identisch.
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Fazit
Das Foxconn Mars bietet seinem Käufer wirklich jede Menge Features. Gerade die opulente Ausstattung und das umfangreiche Zubehör machen das Board zu einem Spitzenboard. Auch in Sachen Verarbeitung macht das Foxconn Mars eine gute Figur. Leider fehlt dem Foxconn Mars die Unterstützung des neuen DDR3-Standards. Schade. Denn ansonsten düfte das Board noch auf lange Sicht wirklich konkurrenzfähig zu sein. Der Straßenpreis von ca. 180 Euro ist allerdings kein wirkliches Schnäppchen, gliedert sich jedoch in das Preissegment anderer Hersteller nahtlos ein. Wir verleihen dem Foxconn Mars aufgrund der fast grenzenlosen Overclocking-Möglichkeit und der unzähligen Features unseren Gold-Award.
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Wir bedanken uns bei der Firma Foxconn für die Bereitstellung des Testsamples.

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