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Im Test - Midi-Tower Enermax Phoenix Neo

enermax_neo_u.jpgPünktlich zur aktuellen Games Convention in Leipzig bringt Edelhersteller Enermax ein neues Midi-Gehäuse für alle Gamer und Modding-Fans heraus. Das schlichte (fast komplett in schwarz gehaltene) Stahlgehäuse wird durch eine elegante Aluminiumfront und einen 25 cm großen Mammutlüfter optisch ordentlich aufgepeppt. Ob sich das Gehäuse auch in der Praxis durchsetzen konnte, erfahrt ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

 

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Lieferung und Zubehör:

Das Phoenix Neo Gehäuse erreichte uns in einer farbigen Kartonverpackung. Hersteller Enermax bietet das Gehäuse in zwei verschiedenen Designvarianten an. Der Käufer kann sich entweder für das schwarz/silberne Design mit blauer Beleuchtung (ECA3162-BS), oder für die komplett schwarze Version mit roter Beleuchtung (ECA3162-B) entscheiden. Uns lag die zuletzt genannte ECA3162-B Version vor. Der ca. 8 kg schwere Tower wird von Hersteller Enermax mit Hilfe von Styropor gegen evtl. Transportschäden sicher geschützt.

Der Lieferumfang besteht aus dem eigentlichen Gehäuse, einer kleinen (bebilderten) Bedienungsanleitung, einem kleinen Schraubenpaket, einem Satz (Klett-)Kabelbinder, sowie vier zusätzlichen Einbauschienen.

 

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First Look:

Der absolute Hingucker des Enermax Phoenix Neo Gehäuses dürfte der bombastische 25 cm Lüfter auf der linken Gehäuseseite sein. Dieser wird durch ein passendes (schwarzes) Lüftergitter gegen eindringende Gegenstände geschützt. Der Mammutlüfter wurde optisch mit einem angedeuteten Phoenixflügel gekonnt in Szene gesetzt. Die entsprechende Lüftersteuerung wurde von Hersteller Enermax in unmittelbarer Nähe positioniert. Hier kann der User nicht nur die Leistung des verbauten Mammutlüfters regeln, sondern auch die LED-Beleuchtung des Phoenix Neo Towers ein-, bzw. ausschalten. Als weiteren Gimmick empfanden wir die Möglichkeit, den Lüfter sowohl rechts- als linksherum laufen zu lassen. So kann der User selbst entscheiden, ob kühle Luft ins Gehäuse gepustet oder die warme Abluft aus dem Gehäuse gesaugt werden soll.

 

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Auch die Frontseite des Phoenix Neo hat einiges zu bieten. Zwei seitliche (in der schwarzen Version des Towers) schwarze Aluminiumblenden sollen das Enermax Gehäuse auch in der Frontalansicht zu einem echten Hingucker machen. An der Oberseite des Towers befinden sich neben dem Power-, sowie Reset-Button insgesamt vier USB 2.0 Anschlüsse, ein Mikrofon-Ein-, sowie Audio-Ausgang , sowie eine zeitgemäße E-SATA-Buchse zum Anschluss einer externen Festplatte o.ä. Weiter unten finden wir in zwei (von insgesamt fünf vorhandenen 5,25-Zoll-Schächten) optisch passende Laufwerksklappen, hinter denen man seine z.B. grauen Laufwerke dezent verstecken kann. So bleibt das optisch sehr gelungene Gesamtbild gewahrt. Noch weiter unten soll ein entsprechender 120 mm Lüfter für die sachgemäße Kühlung der verbauten Festplatten sorgen. Auch dieser ist (bei der schwarzen Version) mittels roten LEDs beleuchtet.

 

 

 

 

Die Rückseite bietet neben zwei Löchern zur Durchführung von Schläuchen einer evtl. verbauten Wasserkühlung keine besonderen Highlights. Jedoch erkennt man bereits hier, dass auch Hersteller Enermax auf ein schraubenloses Steckkartensystem setzt. Dieses funktioniert zwar recht gut, wir empfehlen jedoch schwerere Karten zusätzliche mit einer Schraube zu fixieren.

 

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Im Inneren fällt einem sofort der riesiege, transparente Riesenlüfter auf. Dieser 250 mm große Lüfter soll für die entsprechende "Zusatzkühlung" von CPU und GPU sorgen. Ein erster Test zeigte ein wirklich beachtliches Fördervolumen trotz minimaler Geräuschentwicklung. Selbst auf einer heißen Lanparty im Sommer, sollte dieser Mammutlüfter für ausreichende Kühlung sorgen. Lüfter, sowie Lüftersteuerung sind ordentlich verkabelt und geben keinen Grund zur Beandstandung.

 

Das Innenleben des Gehäuses ist sauber garbeitet. Alle Kanten sind schön gerundet und sehr gut verarbeitet worden. Im Gegensatz zu anderen Herstellern verzichtet Hersteller Enermax um eine Ummantelung der entsprechenden Kabel im Innenraum. Optisch eigentlich auch nicht nötig, da das Phoenix Neo ja kein großes Seitenfenster besitzt, kühlungstechnisch gesehen schon, da unsere Erfahrung gezeigt hat, das gebündelte Kabel ein gezielteren Luftstrom zulassen, als ein Kabelgewirr.

 

Die entsprechenden Laufwerkskäfige finden wir im vorderen Bereich des Gehäuses. Auch Hersteller Enermax setzt beim unteren Festplattenkäfig des Phoenix Neo auf den um 90 Grad gedrehten Quereinbau des Käfigs. Dieses erleichtert zwar den Einbau entsprechender Festplatten, dürfte in Sachen Kühlung jedoch auch einige Nachteile bieten. Der Festplattenkäfig läßt sich leider nur unter zu hilfenahme eines passenden Schraubenziehers entfernen. Andere Hersteller bieten hier schon durchdachtere Festplattenkäfige. Die 5,25 Zoll Laufwerke, sowie Floppy-Drive werden (logischerweise) in Frontrichtung eingebaut. Alle Laufwerke werden mit Hilfe eines Schienensystems befestigt. Das von Enermax verwendete Schienensystem funktioniert, im Gegensatz zu vielen anderen Schienensystem auf dem Markt, wirklich  sehr gut. Einfach das Laufwerk in den entsprechenden Laufwerksschacht schieben und den passenden Schiebemechanismus umlegen. Fertig! Das Schienensystem sorgt für einen bombenfesten Halt und rastet sauber ein.

 

Wie bereits weiter oben erwähnt, liefert Hersteller Enermax sein Phoenix Neo Gehäuse mit zwei entsprechenden Laufwerksklappen aus. Wer mehr als zwei Laufwerke in der Front verbauen möchte, hat leider ein (optisches) Problem. Im Normalfall sollten jedoch zwei Laufwerksklappen ausreichen. Da nicht alle DVD-Laufwerke & Co. ihren "Eject-Button" an gleicher Position haben, kann der User des Phoenix Neo die entsprechende Position auf der Rückseite der Laufwerksplatte entsprechend anspassen. Mit Freude stellten wir außerdem fest, dass sich die komplette Front mit zwei einfschen Handgriffen entfernen ließ. Dieses vereinfacht den Einbau der entsprechenden Laufwerke enorm.

 

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Fazit

Das Phoenix Neo Gehäuse konnte unsere Redaktion im Großen und Ganzen überzeugen. Das Design des Gehäuses ist von Hersteller Enermax gekonnt gewählt. Gerade der riesiege 250 mm Lüfter sorgt nicht nur für einen optischen Augenschmaus, sondern auch für eine ordentliche Zusatzkühlung von CPU und Grafikkarte. Auch die Front wirkt, dank der mitgelieferten Laufwerksklappen und der Front-Anschlüsse für Audio, USB- und E-SATA, sehr gelungen. Leider verzichtet Hersteller Enermax auch beim Phoenix Neo Gehäuse auf den Einbau eines herausnehmbaren Mainboardschlittens. Insgesamt bietet das Enermax Phoenix Neo zu einem Straßenpreis von ca. EUR 75,00 ein ordentliches Gesamtpaket zu einem gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Wir verleihen dem Gehäuse aus dem Hause Enermax unseren Silver-Award.

 

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Wir bedanken uns bei der Firma Enermax für die Bereitstellung des Testsamples.

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