| Im Test - Midi-Tower Xigmatek Midgard Black Edition |
|
Wer steckt eigentlich hinter dem Namen Xigmatek? Im Gründungsjahr 2005 setzte sich Hersteller Xigmatek sich das Ziel eine der führenden Firmen der PC Thermal Industrie zu werden. Harte Arbeit, Erfahrung und Kundenfreundlichkeit legte sich Xigmatek's Leitung als Voraussetzung um dieses Ziel zu erreichen.
Technische Daten: ● Größe (Höhe x Breite x Tiefe): 480 x 210 x 510 mm ● Sonstiges: Lüftersteuerung mit Drehregler für max. 3 Lüfter im Lieferumfang enthalten
Lieferung und Zubehör: Das Xigmatek Midgard Gehäuse erreichte uns in einer recht farbenfrohen Kartonverpackung. Das Design des Kartons erinnert ein wenig an Szenen aus dem Fantasy-Film "Herr der Ringe". Ein recht gelungener Auftritt für das Erstlingswerk aus dem Hause Xigmatek. Hersteller Xigmatek bietet das Midgard Gehäuse in verschiedenen Ausführungen an. So kann sich der Käufer zwischen der uns vorliegenden "Black Edition", der "Battle Edition" (zusätzliche Lüfter), der "Dark Knight Edition" (zusätzlicher Lüfter + CPU-Kühler), der "Go Green 400 Edition" (inkl. 400 Watt Netzteil), der "Go Green 500 Edition" (inkl. 500 Watt Netzteil), der "Wardlord Edition" (zusätzliche Lüfter + CPU-Kühler), sowie der "Black Window Edition" (inkl. Window-Seitenteil) entscheiden. Die Preise bewegen sich hier, je nach Modellvariante, zwischen 60 Euro und 140 Euro. Das ca. 9,3 kg schwere Gehäuse wird vom Hersteller mit Hilfe von Styroporeinlagen sicher gegen evtl. Transportschäden geschützt. Auf der Rückseite der Kartonage listet der Hersteller alle gebotenen Features und Highlights des Midgard Gehäuses auf.
Das Zubehörpaket umfasst neben einer kleinen Montageanleitung (in Form eines Faltblattes), zwei kleine Gummimuffen zur Schlauchdurchführung, drei Kabelhalter, einen kleinen PC-Speaker, sowie einen kleinen Satz Schrauben und eine kleine Lüftersteuerung (Drehzahlregulierung für den Einbau in einem freien Slot).
Das Design Nachdem wir das Gehäuse aus seiner Kartonverpackung befreit hatten, stand das Midgard Gehäuse aus dem Hause Xigmatek nun vor uns. Das Midgard Gehäuse ist komplett in mattschwarz gehalten und gehört mit seinen 9,3 kg nicht gerade in die Klasse der "Fliegengewichte". Große "Gitterflächen" (Meshgitter) und matter Lack dominieren das Erscheinungsbild des Midgards. Hersteller Xigmatek bietet dem User unzählige Aufnahmen für zusätzliche (optionale) Lüfter an. So können nicht nur an den Seitenteilen des Midgard Gehäuses weitere Lüfter installiert werden, sondern auch im Gehäusedeckel (hierzu später mehr) oder im Boden des Gehäuses.
Ansonsten ist Xigmatek Midgard äußerlich recht schlicht gehalten. Das Material besteht hauptsächlich aus Stahlblech und Kunststoff. Nur die Front besteht größtenteils aus Kunststoff, welcher jedoch in Verbindung mit Meshgitter, eine sehr gelungene Kombination bildet. Im unteren Teil erwartet den User ein (hinter dem Meshgitter) verborgener 120 mm Lüfter. Dieser soll für den entsprechenden "Durchzug" im Gehäuse sorgen. Im oberen Teil bietet das Xigmatek Gehäuse jede Menge Platz für zusätzliche Laufwerke. Ferner bietet die Front noch zwei externe USB-Anschlüsse, einen Audio In/Out-Anschluss, sowie einen FireWire-Anschluss. Die Kunststoff-Front lässt sich mit ein wenig Mühe komplett schraubenlos entfernen. Um mehr als ein zusätzliches Laufwerk zu installieren, muss der User die entsprechenden Lochblenden entfernen. Ein entsprechendes Filternetz hinter den Slotblenden, sorgt nicht nur dafür, dass hier unerwünschter Staub mit in das Gehäuse gesogen wird, sondern auch für einen entsprechenden (zusätzlichen) Blickschutz.
Auch die Rückseite des Midgard Gehäuses kann sich sehen lassen. Hier dominieren die Farben schwarz und orange. Auch hier werkelt ein recht flotter 120mm Lüfter, und sorgt für den entsprechenden Abtransport der Abwärme aus dem Gehäuse. Wie fast alle Hersteller, setzt auch Hersteller Xigmatek auf ein schraubenloses Slot-Klemmsystem. Ob dieses wirklich sinnvoll ist, sollte jeder User für sich selbst entscheiden. Hierzu später mehr.
Zuletzt fällt unser Blick auf die Oberseite des Gehäuses. Auch hier dominiert Stahlblech und das recht stylische Meshgitter. Dieses hat Hersteller Xigmatek über die komplette Länge des Gehäuses verbaut. Dementsprechend hat der User auch hier die Möglichkeit, weitere (optionale) Lüfter zu installieren. Im vorderen Bereich der Oberseite befindet sich der Ein-/Ausschalter, sowie der Reset-Button. Zwei kleine LEDs informieren über den entsprechenden HDD-, und Betriebsstatus. Leider ist bei unserem Testmodell der Reset-Button nicht 100%ig mittig angeordnet. Dieses sollte aber im Normalfall kaum auffallen.
Das Innenleben Kommen wir nun zum Innenleben. Ähnlich wie das äußere Erscheinungsbild, vermittelt auch das Innenleben des Midgard Gehäuses einen qualitativ recht hochwertigen Eindruck. Hersteller Xigmatek hat das komplette "Innenleben" des Gehäuses ebenfalls mit mattem Schwarzlack versehen. Scharfe Kanten oder ähnliches suchen wir im Midgard Gehäuse vergeblich. Das Zubehör versteckt Hersteller Xigmatek in einem freien 3,5" Schacht. Der Festplattenkäfig bietet Platz für bis zu fünf internen Laufwerken. Hier kann der User beispielsweise Festplatten usw. einbauen. Ähnlich wie bei anderen Herstellern erfolgt der Einbau quer zur Gehäusefront des Xigmatek Gehäuses. Die Installation eines internen Laufwerks ist sehr einfach durchzuführen. Zunächst wird die entsprechende Laufwerksschiene mit zwei Fingern entfernt (siehe Bild). Ist dieses erfolgt, kann die Festplatte auf dieser installiert werden. Sehr praktisch. Die Laufwerksschienen sind serienmäßig bereits entkoppelt. Zusätzliche HDD-Entkoppler o.ä. werden im Midgard also nicht benötigt. Eine sehr feine Sache, wie wir finden. Auch die Montage der externen Laufwerke ist sehr schnell und einfach vollzogen. Auch hier setzt Hersteller Xigmatek auf ein modernes Schienensystem, welche mit wenigen Handgriffen das entsprechende Laufwerk im Schacht "einklemmen". Dieses Prinzip funktioniert recht gut und gibt keinen Grund zur Beanstandung. Wie bereits erwähnt, bietet das Midgard Gehäuse unzählige Aufnahmen für zusätzliche Lüfter. So auch am Boden des Midgard Gehäuses. Hier können diverse Lüfter montiert werden. Immer mehr Hersteller setzen auf ein am Boden zu installierendes Netzteil. So auch im Midgard Gehäuse. Hersteller Xigmatek verspricht sich hierdurch eine Entlastung des Netzteils, da die Abwärme von CPU und GPU nicht durch den Lüfter des Netzteils angesaugt werden kann. Ferner setzt Hersteller Xigmatek, wie inzwischen fast alle Hersteller, auch auf ein neuartiges Slot-Klemmsystem. Dieses funktioniert nicht besser oder schlechter, als bei anderen Herstellern. Wir stehen hier lieber auf die klassische Schraubenvariante. Aber auch dieses dürfte Geschmackssache sein.
Fazit Mit dem Midgard Gehäuse ist Hersteller Xigmatek ein wirklich gutes Erstlingswerk gelungen. Das schlichte Design, in Verbindung mit den großflächigen Meshgittern, ist wirklich gekonnt gewählt. Verarbeitungsqualität und Ausstattung bieten nur wenig Angriffspunkte. Hier hat Hersteller Xigmatek als "Gehäuse-Neuling" wirklich saubere Arbeit geleistet. Nur die Lüfter hätten, für unseren Geschmack, ein wenig leiser sein können. Hier hätten wir von einem "Cooling-Experten" mehr erwartet. Für einen Preis von nur 59,95 Euro (für die Pure Black Edition) erhält man ein solides und stylischen Gesamtpaket auf einem ziemlich hohen Niveau. Wir verleihen dem Xigmatek Midgard Gehäuse unseren Preis-/Leistungs-Award.
Wir bedanken uns bei der Firma Caseking für die Bereitstellung des Testsamples.
|




_140x200_LQ.gif)
Die Marke Xigmatek dürften viele User automatisch mit leistungsstarken CPU- und GPU-Kühlern in Verbindung bringen. Mit dem neuen Midi-Gemäuse "Midgard" möchte Hersteller Xigmatek nun auch in den hart umkämpften Gehäusemarkt hervorstoßen.
Ob sich das Erstlingswerk aus dem Hause Xigmatek gegen alteingesessene Gehäusemarken durchsetzen konnte, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.





_140x300_LQ.gif)