| Im Test - Midi-Tower CM Storm Scout |
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Wer steckt eigentlich hinter dem Namen CM Storm? Wie bereits in der Einleitung geschrieben, steht hinter dem Label "CM Storm" der alteingesessene Hersteller Cooler Master. Seit Gründung 1992, hat die Firma Cooler Master viel Zeit und Kapital in Forschung, Entwicklung, Herstellung und Marketing von Computer-Kühlkörpern investiert. Die Firma hält eine Vielzahl verschiedener Kühllösungen bereit. Die Produktlinie von Cooler Master beinhaltet Kühlkörper für CPUs, Chipsets und Festplatten. Außerdem entwickelt Cooler Master unter anderem auch Gehäuselüfter, Gehäuse und spezielle Kühllösungen für Industrie PCs und andere Peripheriegeräte.
Technische Daten: ● Maße: 219 x 495,5 x 489 mm (BxHxT)
Lieferung und Zubehör: Das CM Storm Scout Gehäuse erreichte uns in einer sehr stylischen, speziell auf Gamer zugeschnittenen, Kartonverpackung. Auf der Frontseite erwartet den Käufer der Anblick eines Elitekämpfers inkl. Kampfhelm. Ein sehr passender Auftritt für ein Gaming-Gehäuse, wie wir finden. CM Storm bietet das Scout Gehäuse ausschließlich in einer schwarzen Farbvariante an. Das ca. 8,7 kg schwere Gehäuse wird vom Hersteller mit Hilfe von Styroporeinlagen sicher gegen evtl. Transportschäden geschützt. Auf der Rückseite der Kartonage listet CM Storm alle gebotenen Features und Highlights des Scout Gehäuses auf.
Das Zubehörpaket umfasst neben einer kleinen Montageanleitung, eine spezielle 5,25"-Blende für den Einbau von 3,5"-Laufwerken in einem 5,25" Schacht, zwei Einbauschienen für 2,5"-Geräte, sowie Einbauschienen für 3,5"-Festplatten und mehrere kleine Tüten mit einem Satz Schrauben, Abstandshaltern und Kabelbindern.
Das Design Nachdem wir das Gehäuse aus seiner Kartonverpackung befreit hatten, stand das Scout Gehäuse aus dem Hause CM Storm nun vor uns. Das Scout Gehäuse erinnert mit seinen beiden Tragegriffen ein wenig an Haltervorrichtungen moderner Sturmgewehre. Dieses dürfte vom Hersteller auch so gewollt sein, da das neue Gehäuse-Label CM Storm ja speziell die Gamer-Gemeinde ansprechen soll. Die Front wird von insgesamt fünf 5,25" Mesh-Blenden beherrscht, welche bereits von vorne einen ersten Einblick in das Gehäuse ermöglichen. Neben dem optischen Effekt, haben die Meshblenden einen weiteren positiven Nebenaspekt: Der dahinter liegende 140 mm Red LED Lüfter kann durch die Meshblenden problemlos Frischluft ins Innere des Gehäuses saugen. Ein weiteres Feature dürfte die Tatsache sein, dass der User einen herkömmlichen 5,25" Schacht für den Einbau eines externes 3,5" Laufwerk nutzen kann. Da Hersteller CM Storm dem Gehäuse gleich eine passende Blende beilegt, bleibt selbst dann noch die Optik erhalten. Im oberen Teil der Front wurde das Bedienpanel des CM Storm Scout Gehäuses platziert. Auf dieses werden wir später jedoch noch genauer eingehen. Das rechte Seitenteil wird durch das modern gehaltene Seitenfenster dominiert. Hier entschied sich Hersteller CM Storm für ein Fenster aus klarem, leicht getönten Kunststoff. Das Seitenfenster bietet genügend Platz für die Installation von zwei zusätzlichen 120 mm Lüfter, welche allerdings nicht im Lieferumfang des Scout Gehäuses enthalten sind.
Die Rückseite bietet, neben dem bereits werkseitig verbauten 140 mm Red LED Lüfter, nur wenig Spektakuläres. Ähnlich wie beim "großen Bruder", dem CM Storm Sniper, wird auch beim Scout Case das Netzteil wieder im unteren Gehäusebereich installiert.
Mittels des werksseitig montierten Bedienpanels lassen sich bis zu vier externe USB-Quellen anschließen. Ferner bietet das Panel noch eine eSATA Schnittstelle, einen Ein/Ausschalter, einen Audio In/Out Anschluss, sowie einen kleinen Schalter zum De-/Aktivieren der Lüfterbeleuchtung. Leider lassen sich mittels Bedienpanel keine Lüftergeschwindigkeit o.ä. regeln, sondern nur die Beleuchtung der Lüfter an-, bzw. ausschalten. Gerade der Ein-/Ausschalter, sowie der Button zur Aktivierung/Deaktivierung der Lüfter-Beleuchtung wirken, im Gegensatz zu gelungenen Gesamtbild des Gehäuses, etwas billig.
Wollen wir nun einen Blick auf das Innenleben des CM Storm Scout Gehäuse werfen. Hierzu müssen wir zunächst die beiden Rendelschrauben auf der Gehäuserückseite entfernen. Sind diese erst einmal gelöst, lässt sich das Seitenteil bequem entfernen. Die Innenseite des Seitenfensters ist durch eine zusätzliche Klebefolie gegen evtl. Kratzer, die auf dem Transportweg entstehen könnten, sicher geschützt. Wie bereits weiter oben erwähnt, können hier zwei zusätzliche 120 mm Lüfter installiert werden. Diese sollten dann CPU und GPU, selbst an wärmeren Tagen, mit ausreichender Frischluft versorgen. Alle Stahlblechteile wurden von Hersteller CM Storm mit einem speziellen , schwarzen Mattlack versehen (siehe Fotos). Dieser vermittelt einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck und rundet das sehr gelungene Gesamtbild des Scout Gehäuses perfekt ab.
Das Innenleben Kommen wir nun zum Innenleben. Ähnlich wie das äußere Erscheinungsbild, vermittelt auch das Innenleben des Scouts einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck. Selbst unzugängliche Stellen wurden vom Hersteller matt-schwarz lackiert. Hässliche Stahlblechflächen, wie bei anderen Gehäusen, gehören beim Scout-Gehäuse endlich der Vergangenheit an. Besonders praktisch: Der große Mainboardtray ermöglicht die Installation eines mit Backplate verschraubten CPU-Kühlers, ohne das Mainboard ausbauen zu müssen. Außerdem lassen sich hier überflüssige Kabel durch zahlreiche Öffnungen am Mainboardtray führen. Damit können die Kabel an der rechten Außenseite des Gehäuses verlegt werden. Dieses dürfte nicht nur für eine verbesserte Optik sorgen, sondern auch den Luftstrom, und damit auch die Kühlung der Komponenten, verbessern. Eine kleine (Papp-)Schablone soll bei der Installation des Mainboards ein wenig "Schützenhilfe" leisten. Die Festplattenkäfige sind auch beim Scout Gehäuse wieder quer eingebaut. Dieses vereinfacht die Installation, bzw. die Demontage von Festplatten/Laufwerken erheblich. Hier können nicht nur 3,5" Laufwerke installiert werden, sondern selbst 2,5" oder 1,8" Laufwerke (wie z.B. SSD). Entsprechende Adapter liegen dem Gehäuse bei. Das Schienensystem des CM Storm Gehäuses ist bereits serienmäßig mit Entkopplern versehen. Evtl. Schwingungen oder Störgeräusche sollen so auf ein Minimum reduziert werden. Ferner bietet das Scout Gehäuse selbstverständlich ein zeitgemäßes Laufwerks-Montage-System, mit Hilfe dieses Systems lassen sich Laufwerke komplett schraubenlos installieren. Spätestens hier dürfte klar sein, wer hinter dem Label CM Storm steckt. Wie bereits erwähnt, wird auch beim CM Storm Scout Gehäuse das Netzteil wieder im unteren (hinteren) Gehäusebereich installiert. Hersteller CM Storm verspricht sich dadurch nicht nur einen verbesserten Airflow im Gehäuse, sondern auch eine verbesserte Abfuhr der Netzteil-Abwärme, da diese bereits unterhalb der Grafikkarte abgeführt werden kann.
StormGuard Das vom Sniper bekannte "StormGuard" Security-System finden wir auch im Scout Gehäuse wieder. Das StormGuard System soll den unerlaubten Zugriff auf die wertvolle externe Hardware verhindern. Hierzu hat Hersteller CM Storm an der Rückseite eine herausnehmbare Blende vorgesehen, durch die nach außen geführte Kabel befestigt werden können. Externe Geräte können somit nicht einfach mehr abgezogen werden, sofern die Anschlüsse nicht am jeweiligen Gerät selbst trennbar sind. Dieses dürfte gerade für ein Gaming-Gehäuse, welches des Öfteren auf Lan-Parties stehen dürfte, ein wirklich sinnvolles Feature.
Die Belüftung Hersteller CM Storm stattet das Scout Gehäuse werksseitig bereits mit drei großen Lüftern aus. Ein 140 mm Lüfter befindet sich im unteren Frontbereich, ein weiterer 140 mm Lüfter im hinteren Gehäusedeckel, sowie ein zusätzlicher 120 mm auf der Rückseite des Gehäuses. Front- und Hecklüfter besitzen transparente Gehäuse und eine rote LED Beleuchtung, diese kann mittels Bedienpanel aktiviert, bzw. deaktiviert werden. Alle Lüfter laufen sehr leise und bieten einen recht hohen Luftstrom.
Fazit Mit dem CM Storm Scout Gehäuse ist Hersteller Cooler Master ein wirklich gutes Gehäuse gelungen. Das bullige Design des Gehäuses ist vom Hersteller wirklich passend gewählt. Es sind gerade die Features, wie z.B. das StormGuard System und die beiden Haltegriffe, die das Scout-Gehäuse zum perfekten Begleiter auf jeder Lan-Party machen. Optisch und technisch hat das Scout Gehäuse nur wenige Schwachstellen zu bieten. Wünschenswert wäre nur noch eine Lüftersteuerung gewesen. Ansonsten bietet das CM Storm Scout Gehäuse für einen Preis von unter 90 Euro jede Menge Features zu einem ordentlichen Preis-/Leistungsverhältnis. Wir verleihen dem Gehäuse unseren Gold-Award.
Wir bedanken uns bei der Firma Caseking für die Bereitstellung des Testsamples.
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Das Cooler Master in der Lage ist, qualitativ hochwertige Gehäuse herstellen, dürfte schon lange kein Geheimnis mehr sein. Mit dem neuen Label "CM Storm" bringt Hersteller Cooler Master eine Gehäuse-Marke speziell für alle Gaming-Fans auf den Markt. So soll auch das neue CM Storm Scout Gehäuse speziell auf die Bedürfnisse heutiger Gamer zugeschnitten sein.
Ein riesiger Tragegriff und ein gut durchdachtes Kühlkonzept sollen die Eckpfeiler des neuen CM Storm Scout Gehäuses bilden. Wie sich das neue Gaming-Case in unserem Praxistest schlagen konnte, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.





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