| Im Test - Midi-Tower NZXT Guardian 921 |
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Wer steckt eigentlich hinter dem Namen NZXT? Die Firma NZXT wurde im Jahr 2004 in Los Angeles, Kalifornien (USA) gegründet. Alle Produkte werden in den USA konzipiert und entwickelt. Die Herstellung erfolgt (wie bei fast allen großen Herstellern) ausschließlich in Übersee (China und Taiwan). NZXT konnte bereits diverse Auszeichnungen für ihre Produkte einfahren. Technische Daten: ● Maße: 206x459x522 mm (BxHxT)
Lieferung und Zubehör: Das Guardian 921 Gehäuse erreichte uns in einer farbenfrohen Kartonverpackung. Der kalifornische Hersteller NZXT bietet das Gehäuse ausschließlich in der schwarzen Variante an. Der ca. 8,2 kg schwere Tower wird von Hersteller NZXT mit Hilfe von Styroporeinlagen sicher gegen evtl. Transportschäden geschützt. Auf der Kartonverpackung listet der Hersteller alle gebotenen Features und Highlights des Guardian 921 auf.
Damit das Gehäuse nicht gleich beim Auspacken empfindliche Kratzer bekommt, verpaßte Hersteller NZXT dem Guardian 921 Gehäuse eine großflächige Folienbeklebung, welche man bis dato eher von Neuwagenüberführungen kannte. Zunächst mussten wir erst einmal sämtliche Folien entfernen. Dieses war aber innerhalb von Sekunden erledigt.
Der Lieferumfang besteht aus dem eigentlichen Gehäuse, einer kleinen, mehrsprachigen (unter anderem auch deutsch) Bedienungsanleitung, einem kleinen Montagepaket, sowie vier zusätzlichen Einbauschienen.
Das Design Nachdem wir das Gehäuse von allen Schutzfolien befreit hatten, stand der futuristisch anmutende Guardian 921 aus dem Hause NZXT nun vor uns. Der Guardian 921 dürfte gerade durch seine extravagante Beleuchtung und die recht aggressive Front besonders bei Gamern regen Zuspruch finden. Wirkt die linke Seite des Towers schon ein wenig zu schlicht, so besticht die rechte Gehäuseseite durch ein außergewöhnliches Sichtfenster, samt großem 120 mm Lüfter.
Die Front des NZXT Gehäuses erinnert ein wenig an Gehäusemodelle aus dem Hause Alienware. So besticht der Guardian 921 durch eine recht aggressive, futuristischer Linienführung, gepaart mit einem gelungenen Gesamtkonzept. Sind im unteren Frontbereich die Kühleinlässe für die Frischluftversorgung untergebracht, so überzeugt die obere Front mit einem farblich angepassten LED-Display. Hier finden wir auch die Power-, sowie die Reset-Taste. Die Fronttür erstreckt sich nahezu über die gesamte Front. Hersteller NZXT setzt auch hier auch Qualität und verpasste dem Guardian 921 edle Scharniere aus Metall. Hinter der Fronttür verbergen sich insgesamt drei externe 5,25" Schächte, sowie zwei echte 3,5" Schächte. Auf der rechten Fontseite bietet der Guardian 921 insgesamt zwei extern USB-Anschlüsse, einen eSATA-Aschluß, sowie je einen Audio-In und einen Audio-Out Anschluß.
Die Rückseite bietet neben zwei Löchern zur Durchführung von Schläuchen einer evtl. verbauten Wasserkühlung keine besonderen Highlights. Jedoch erkennt man bereits hier, dass auch Hersteller NZXT auf ein schraubenloses Steckkartensystem setzt. Dieses funktioniert zwar recht gut, wir empfehlen jedoch schwerere Karten zusätzliche mit einer Schraube zu fixieren. Ansonsten finden wir auch hier den serienmäßig verbauten 120 mm Lüfter aus eigener Herstellung. Zwei Rändelschrauben sorgen für den schnellen Zugriff auf das Innenleben des Guardian 921.
Das Innenleben Im Inneren fällt einem sofort der große, transparente Seitenlüfter auf. Dieser 120 mm Lüfter soll für entsprechende "Zusatzkühlung" von CPU und GPU sorgen. Auch dieser Lüfter stammt aus der eigenen Herstellung und wurde von NZXT mit blauer LED-Beleuchtung ausgestattet. Sämtliches Zubehör verpackt Hersteller NZXT in einer stylischen Papiertasche. Ähnlich wie alle großen Gehäusehersteller, bietet auch Hersteller NZXT in seinem Guardian 921 entsprechende Montageschienen an. Mit Hilfe dieser Schienen lassen sich die Laufwerke komplett werkzeuglos installieren. Ansonsten bietet das Innenleben des Guadian 921 keine besonderen Highlights.
Die Kühlung Hersteller NZXT verpasste seinem Guardian 921 Gehäuse insgesamt drei 120 mm Lüfter. Alle Lüfter stammen aus eigener Produktion und vermitteln einen recht soliden Eindruck. Front und Seitenlüfter besitzen eine blaue, bzw. lila farbene Beleuchtung. Leider verzichtet Hersteller NZXT auf ein durchdachtes Kühlkonzept. Andere Gehäusehersteller zeigen hier mehr Kreativität.
Die Beleuchtung Richtig stylisch wird das Guardian 921 Gehäuse aber erst wenn es dunkel wird. Nicht nur der Seiten- und Frontlüfter lassen das Innenleben des Gehäuses in einem blau, lila farbenen Licht erstrahlen, sondern auch die Front des NZXT Gehäuses erstrahlt in einem futuristischen LED-Licht. Ist es erst einmal dunkel, dürfte der User das Gefühl haben, dass ein Roboter aus dem Film Transformers zu Besuch gekommen ist. Auch das Display im oberen Frontbereich erstrahlt in einem dezenten Blauton. Das Display informiert den User über drei Temperaturen, die mittels drei (frei installierbarer) Fühler gemessen werden.
Fazit Das Guardian 921 Gehäuse konnte unsere Redaktion im Großen und Ganzen überzeugen. Das futuristische Design des Gehäuses ist von Hersteller NZXT wirklich gekonnt gewählt. Gerade die recht aggressive Front sorgt für einen optischen Augenschmaus. Auch die rechte Seite wirkt, dank des verbauten Windows und der Front-Anschlüsse für Audio, USB- und eSATA, sehr gelungen. Leider verzichtet Hersteller NZXT beim Guardian 921 Gehäuse auf Gimmicks, wie einen herausnehmbaren Mainboardschlitten oder eine echte Seitentür. Insgesamt bietet das NZXT Guardian 921 (bei einem Straßenpreis von ca. 90 Euro) ein ordentliches Gesamtpaket zu einem, unserer Meinung nach, etwas zu hohem Preis. Wir verleihen dem Gehäuse aus dem Hause NZXT unseren Bronze-Award.
Wir bedanken uns bei der Firma Caseking für die Bereitstellung des Testsamples.
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Der Name NZXT dürfte inzwischen einigen Usern ein Begriff sein. Der kalifornische Gehäuse-Hersteller hat sich vor allem im Gaming-Bereich einen guten Namen gemacht. Heute wollen wir uns den futuristischen Midi-Tower Guardian 921 mal etwas näher anschauen.
Ob sich der stylische Vertreter aus dem Hause NZXT gegenüber vergleichbaren Gehäusen behaupten konnte, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.





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