Start Gehäuse Im Test - Dämmmattenset NOISEBLOCKER EvolutionEQ Platinium
Im Test - Dämmmattenset NOISEBLOCKER EvolutionEQ Platinium

nbdm_u.jpgWer kennt das nicht... das Netzteil brummt laut vor sich hin, die Festplatte scheint immer lauter zu werden. Gerade für Leute, die tagtäglich an einem lauten PC sitzen, kann diese stetige Lärmbeschallung zu einer echten Belastung werden. Oft hilft es die lauten Komponenten gegen leise auszutauschen, wer einen Schritt weiter gehen möchte, kommt um ein vernünftiges Dämmmattenset für sein Gehäuse nicht herum. Der bekannte Silent-Profi "Noiseblocker" will hier mit seinem Dämmset "EvolutionEQ Platinium" Abhilfe schaffen. Wie sich das Dämmset in der Praxis schlägt, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

 

nbdm_b.jpg

 

Herstellerangaben:

Die neuartige metallisierte Mircofleeceauflage bietet eine um 25% höhere Hochfrequenzabsorbtion als die bisher eingesetzte Hochfrequenzfolie und deckt dabei ein erheblich breiteres Spectrum ab. (Die Metallisierung ist vergleichbar mit einer dünnen Lackierung, die Matte ist natürlich flexibel und weich) Die supercoole Optik ist natürlich ein toller Nebeneffekt und macht dieses Material durch die matt metallisch wirkende Oberfläche zur ersten Wahl für Casemodder !

Die neue mit einer zusätzlichen Schaumauflage versehende V2 Version bietet eine noch höhere thermale Abschirmung der M.A.S.S Schwerfolie, und bewirkt im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten, dass die Körperschalldämpfung auch bei höheren Gehäusetemperaturen von 30-40 Grad konstant hoch bleibt. Der vierlagige Aufbau des 20mm starken Materials ist daher perfekt aufeinander abgestimmt und wirkt gleich 4-fach gegen den PC Lärm.

 

Lieferumfang

Das Dämmmattenset erreichte uns sicher verpackt in einem flachen Karton. Nach dem Öffnen der Verpackung lag nun das neue "EvolutionEQ Platinium" Set vor uns. Das Set besteht aus zwei großen Dämmmatten im Format 495x495x18 mm, einer Dämmmatte im Format 495x245x18mm und fünf Laufwerkblenden im Format 35x140x18 mm. Zusätzlich lag dem Set noch ein rotes Cuttermesser bei.

 

 

 

 

Optischer Eindruck

Die einzelnen, ca. 20 mm dicken Matten bestehen insgesamt aus 4 Schichten. Die oberste Schicht besteht aus einer metallisierten Microfleeceauflage, die speziell zur Abschirmung eines breiten Spektrums an Hochfrequenzen entwickelt wurde. Darunter finden wir eine dicke Schicht Schaumstoff zur Dämmung und Dämpfung von auftretendem Schall in der Luft. Zwischen dieser und der untersten Schwerschichtfolie (klebende Seite) befindet sich eine Aluminium-Thermostabilisatorfolie, die die Wirkung der Schwerschicht auch bei Temperaturen von über 20 Grad nicht einbrechen lassen soll. Optisch macht das Set im Vergleich zu anderen Dämmsets einen sehr exklusiven und modernen Eindruck.


Wir wollen das Dämmset nun in der Praxis testen. Als Testgehäuse soll das MidiGehäuse Enermax Blue-Viper dienen. Da es sich bei dem von uns getesteten Set um das BigTower Universalset handelt, kommen wir um ein zurechtschneiden der enstprechenden Matten nicht herum. Hier ist das mitgelieferte (sehr stabile) Cuttermesser sehr hilfreich.

 

Problemlos läßt sich die Schutzfolie mit einem einfachen Kugelschreiber beschriften. Dieses ist sehr hilfreich, da man später an der angezeichneten Linie mit dem Cuttermesser sauber entlangschneiden kann. Das mitgelieferte Cuttermesser ist Made in Germany und durchtrennt selbst die letzte Schwerschichtfolie ohne Probleme durch. Allerdings sollte hier darauf geachtet werden, eine vernünftige Unterlage zu Verwenden, damit nicht gleich der antike Schreibtisch Deiner Eltern ein neues Muster erhält. Nachdem wir alle entsprechenden Matten auf das Wunschformat zugeschnitten hatten, kontrollierten wir nochmal die Paßform, damit wir nicht erst nach Abziehen der Schutzfolie eventuelle Schnittfehler erkennen. Die stark klebende Schwerschichtfolie hinterläßt selbst am Cuttermesser "klebrige" Spuren. Nachdem wir alle zu beklebenden Metallflächen mit einem Fettentferner (normales Spüliwasser langt vollkommen) gesäubert hatten, konnten wir nun endlich die Schutzfolie entfernen.

Unter der Schutzfolie kommt eine glänzend schwarze Klebefläche zum Vorschein. Diese konnten wir nun problemlos ins Gehäuse einkleben. Eine minimales Korrigieren ist auch noch nach dem Einkleben möglich. Ansonsten klebt die Folie jedoch "bombenfest" an den beklebten Flächen. An schwer zugänglichen oder versperrten Stellen können relativ unproblematisch die entsprechenden "Löcher" hinausgeschnitten werden.

 

nbdm_01gnbdm_02gnbdm_03gnbdm_04gnbdm_05gnbdm_06gnbdm_07gnbdm_08gnbdm_09gnbdm_10gnbdm_11gnbdm_12gnbdm_13gnbdm_14gnbdm_15gnbdm_16gnbdm_17g

 

Fazit

Dass es Noiseblocker Dämmset macht einen wirklich sehr guten Eindruck. Nicht nur optisch, sondern auch technisch überzeigt das Set auf ganzer Linie. Als sehr hilfreich hat sich das mitgeliferte Cuttermesser erwiesen, mit dessen Hilfe man die Matten problemlos in die entsprechende Form zuschneiden kann. Jedoch hätten wir uns evtl. eine mittlere Dämmmatte mehr gewünscht, da die größen Matten im Normalfall für die Seitenteile benötigt werden. Die Schalldämmung ist jedoch hervorragend. Unsere ehemals lautes Gehäuse wurde nun in kürzester Zeit zu einem echten Silentboliden. Der Preis von knapp über 40 Euro ist mehr als gerechtfertigt. Aus diesem Grund verleihen wir dem Dämmmattenset Noiseblocker EvolutionEQ Platinium unseren Gold-Award.

 

gold_award.png

 

Wir bedanken uns bei der Firma Noiseblocker für die Bereitstellung des Testsamples.

noiseblocker.gif

Â