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Im Test - Timeshift

timeshift_u.jpgEigentlich wollten die Entwickler von Saber Interactive Ihren Spielekracher "Timeshift" schon im Januar 2005 in die Regale der Kaufhäuser stellen. Jedoch wurde das Releasedatum immer weiter nach hinten verschoben und letztendlich Grafik und Story komplett überarbeitet. Timeshift will sich durch eine Menge netter Features von anderen Ego-Shootern absetzen. Ob dieses gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

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Die Zeit anzuhalten ist ein Traum vieler Menschen und anscheinend auch vieler Entwickler. Bereits Spiele wie Max Payne oder F.E.A.R. machten das Spielen am "Lauf der Zeit" möglich. Das Entwicklerteam von Saber Interactive hat das Thema Zeitreisen als Grundlage für seinen aktuellen Spielekracher "Timeshift" genutzt und eine spannende Story gestrickt.

 

 

 

Eine Frage der Zeit...

Die Zeit schien auch bei der Programmierung des Spiels im Hause Saber Interactive stehen gelieben zu sein. Der erste Releasetermin war bereits für Januar 2005 anvisiert und wurde seitdem mehrfach verschoben. Während dieser Phase änderte sich nicht nur einiges in Sachen Grafik, sondern auch am kompletten Spielprinzip. Der Wechsel von Publisher Atari zu Vivendi Universal Games machte das Verwirrspiel komplett. Jetzt im November 2007 war es aber nun endlich soweit. Timeshift war bereit für seinen Auftritt in den Kaufhäusern.

 

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Ab in die Zukunft!

Die Story von Timeshift ist mit einem einfachen Satz erklärt. Man nehme die nahe Zukunft, einen machthungrige Wissenschaftler und einen Spezialanzug, mit dem man die unter anderem Zeit verlangsamen, anhalten oder sogar zurückdrehen kann! Das wars! Naja, ganz so einfach ist die Story von Timeshift nicht erklärt, aber die Grundpfeiler der Spielidee von Timeshift ist damit schon ganz gut erklärt. Der Bösewicht wird in dem Spiel vom machtgierigen Wissenschaftler Dr. Krone verkörpert. Der böse Wissenschaftler will mit Hilfe des gestohlenen Anzugs die Weltmacht an sich reißen. Sein ehemaliger Arbeitskollege Colonel Michael Swift will ihn jedoch daran hindern. Selbstverständlich ist der Colonel ebenfalls mit einem entsprechenden Anzug ausgerüstet und wird alles daran setzen Dr. Krone zu stoppen.

 

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Wie Ihr sicher schon vermutet, verkörpert Ihr Colonel Michael Swift! Neben dem netten Anzug (hierz später mehr) wird der Spieler im Laufe des Spiels mit bis zu neun verschiedenen Waffen konfrontiert. Allerdings ist es dem Colonel leider nur möglich maximal drei Waffen mit sich zu führen. Dabei machen die Waffen in Timeshift optisch wirklich einiges her. Im Laufe der entsprechenden Missionen dürfen wir auch immer wieder mal fest installierte Waffen wie z.B. Machinengewehre benutzen und größere Entfernungen in den Außenlevels teilweise auch mit Fahrzeugen zurücklegen. Das Entwicklerteam von Saber Interactive haben sich wirklich Mühe gegeben, jedoch wirken die Levels teilweise recht linear. Für Action ist allerdings ab der ersten Spielminute gesorgt.

 

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Minimale Herstellerempfehlung für TimeShift

● Betriebssystem: Windows XP oder Vista (32 Bit)
● Prozessor: 2,0 GHz oder höher
● Speicher: 1 GB RAM
● Festplatte: 8 GB Festplattenspeicher
● Grafikkarte: DirectX 9.0c kompatibel, 128 MB (Pixel-Shader-2.0b-Unterstützung)
● Soundkarte: DirectX 9.0c kompatibel
● DVD-ROM: 8-faches DVD-ROM-Laufwerk

Unser Testsystem für TimeShift

● Betriebssystem: Vista (64 Bit)
● Prozessor: Intel Core2Duo E4600
● Speicher: 4 GB DDR2 RAM
● Festplatte: 8 GB Festplattenspeicher
● Mainbaord: Foxconn P35A-S
● Grafikkarte: ATI Radeon X1950XT (256MB)

 

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Einmal den Anzug in Zeitlupe bitte

Kommen wir nun eigentlich Hit des Games. Der Anzug! Mit dem Anzug lassen sich die verschiedensten Zeitmanöver ausführen, welche im Verlauf des Spiels für jede Menge Spaß sorgen. Das können wir Euch versprechen! Der erste Zeitgimmick des Anzugs verlangsamt die Zeit. Diese Funktion ist sehr hilfreich und wird Euch eigentlich das ganze Spiel erfolgreich zu Seite stehen. Spiele wie Max Payne oder F.E.A.R. haben gezeigt wie dieses umgesetzt werden muss. Eine weitere Möglichkeit ist das komplette Anhalten der Zeit. In der Zwischenzeit kann der Spieler seinen Gegnern den Gar ausmachen. Der letzte Gimmick kann die Zeit sogar komplett rückwerts laufen lassen. Ein wirklich nettes Feature des Anzugs. Dieser Modus zieht die spektakulärsten Effekte nach sich. Ihr werdet unter anderem sehen. wie Granaten rückwärts fliegen, explodierte Häuser sich wieder zusammensetzen oder eben noch verschüttete Wege wieder "aufgeräumt" werden.

 

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Die Effekte sind sehr gut in das Spiel eingearbeitet und lassen sich gut umsetzen. Immer wieder müssen die Zeiteffekte des Anzugs genutzt werden, um in manchen Missionen überhaupt weiter zu kommen. Unser Held muss beispielsweise eine zerstörte Brücke überqueren oder einen unter Strom stehenenden Tümpel durchqueren. Hier kommt man nur mit Hilfe des Anzugs weiter. Der Spieler hat nach einiger Spielzeit alle Modi recht gut verinnerlicht und sollte diese gekonnt einsetzen können. Das Benutzen dieser Zeit-Modi benötigt allerdings Energie, die jeweils nur für wenige Sekunden ausreicht. Ist die Energie verbraucht läuft das Spiel in "Echtzeit" weiter. Allerdings lädt sich diese Energie recht schnell wieder auf und man kann nach Lust und Laune wieder gegen alle Regeln der Zeit spielen. Die Gegner in Timeshift sind teilweise recht robust und alles andere als Kanonenfutter. Das Gute: Es kann jederzeit gespeichert werden. Davon sollte man auch fleißig Gebrauch machen. Wie bereits weiter oben erwähnt läuft das Spiel doch sehr lineal ab und der Adrenalinpegel lässt mit Fortgang des Spiels etwas nach. Spiele wie Half-Life 2 schaffen es, den Spieler über einen längeren Zeitraum durch immer neue Features zu begeistern.

 

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Sieht guuuuuut aus!

Timeshift ist wirklich nett anzusehen. Neben den gekonnt umgesetzten Zeiteffekten, bietet das Game auch noch jede Menge Grafikpracht fürs Auge. Man merkt Timeshift, das ursprünglich ja schon im Jahr 2005 erscheinen sollte, die Ursprungsversion nicht mehr an. Die Optik ist absolut zeitgemäß und sollte selbst verwöhnte Grafikfans ein "Wow" abfordern. Gerade die Effekte, wie beim Einsetzen der Zeit-Effekte sind einfach genial. Probiert dieses unbedingt mal bei Regen aus. Eine wirklich starke Umsetzung.

 

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Zusammen auf Zeitreise gehen

Timeshift besitzt auch einen Multiplayermodus. Allerdings werden hier die Zeitmodi ein wenig anders umgesetzt als im Singleplayermodus. Neben den schon bekannten Spielmodi "Capture the Flag", "Death Match" und "Team Deathmatch" sind jedoch noch neue Modi hinzugekommen. Diese heißen unter anderem "König der Zeit" und "Kernschmelzmodus". Im Modus "König der Zeit" verleiht eine im Spiel versteckte "Zeitsphäre" dem Spieler, der diese findet komplette Immunität gegen alle Zeiteffekten. Die Zeispähre ist dementsprechend heiss begehrt! Im "Kernschmelzmodus" gewinnt die Mannschaft, welche es zuerst schafft, die gegnerische Maschine mit speziellen Chrono-Granaten den Gar auszumachen. Im Multiplayermodus gibt es noch spezielle Zeiteffektgranaten, welche eine Art Zeitblase um den getroffenen Spieler bildet. Dieser ist dann für eine gewissen Zeit in dieser gefangen und seine Bewegungen werden verlangsamt. Für alle anderen ist es in diesem Moment mehr oder weniger Kanonenfutter. Anders als bei Battlefield 2 und Co. können hier nur maximal 16 pro Karte teilnehmen.

 

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Hier noch ein paar Screenshots für Euch, damit Ihr einen besseren Eindruck von der Grafik im Spiel erhaltet. Wie Ihr sehen könnt, ist Timeshift wirklich nett anzusehen und wartet mit einem Haufen toller Effekte auf Euch.

 

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Fazit

Kommen wir nun zum Fazit! Timeshift sieht nicht nur gut aus, sondern spielt sich auch recht nett. Gerade die tollen Zeiteffekte machen das Spiel zu etwas "Besonderem". Leider verläuft das ganze Spiel einen Tick zu linear und schafft es im weiteren Spielverlauf leider nicht, neue und fesselnde Momente miteinzubringen. Trotzdem hat das Entwicklerteam von Saber Interactive gute Arbeit geleistet und einen schönen Ego-Shooter mit tollen Effekten geschaffen. Der Preis von ca. 45-50 Euro ist leider kein wirkliches Schnäppchen. Aus diesem Grund verleihen wir Timeshift unseren Silver-Award.

 

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