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Für viele ist der Name Logitech zum festen Synonym für Eingabegeräte geworden. Nicht verwunderlich, denn das Schweizer Unternehmen wurde bereits im Jahre 1981 gegründet und steht seitdem für hochwertige und innovative Maus- und Keyboard-Produkte. Aus diesem Grund wollen wir Euch heute mal einen "schon fast" Klassiker aus dem Hause Logitech vorstellen.
Es geht um die schnurlose Lasermaus Logitech MX-1000, welche bereits Ende 2004 den Deutschen Markt erreichte. Ob sich die inzwischen fast 3 Jahre alte Maus immer noch mit aktuellen Mäuse messen kann, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.
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Verpackung:
Wir erhielten die Logitech MX1000 in einer aufwändigen Kartonverpackung. Zum damaligen Zeitpunkt war die MX1000 die erste Lasermaus der Welt. Dementsprechend war der "Run" auf die MX-1000 fast ungebrochen. Auf der Kartonverpackung findet der Käufer alle nötigen Informationen über die gebotenen Features des Lasernagers. Sehr erfreulich für alle Mac-User: Die Logitech MX-1000 wird auch vom neuen Mac OS X unterstützt.
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Lieferumfang:
Der Lieferumfang der MX-1000 besteht zunächst einmal aus der eigentlichen Maus selbst, einer passenden (schwarzen) Ladestation mit entsprechendem Netzteil, einem PS/2-Adapter, sowie einer Treiber-CD und einem kleinen Handbuch. Alles ist, wie von Logitech bekannt, ordentlich verpackt. Besonders erfreulich waren wir über die mitgelieferte Ladestation. Dank des beiliegenden Netzteils, kann der Nager auch bei ausgeschaltetem PC problemlos wieder "Saft" tanken. Die Ladestation dient gleichzeitig als Funkempfänger für die schnurlose Logitech MX-1000. Das Prinzip ist einfach erklärt. Nach dem Auspacken wird die Ladestation mittels USB-Kabel (oder auch per PS/2 Adapter) an einem freien USB-, bzw. PS/2-Port des PCs angeschlossen und das entsprechende Netzteil in eine freie Steckdose gesteckt. Ein kurzes Laden der Maus genügt, und schon kann die neue (Kabel-)Freiheit genossen werden.
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Design & Ergonomie:
Eine gewisse Ähnlichkeit mit der legendären MX-510 aus dem Hause Logitech ist nicht abzustreiten, aber gewiss auch so gewollt. Nicht umsonst war die MX-510 eine der erfolgreichsten Mäuse überhaupt. Wer mit einer MX510 gut zurecht kam, wird auch mit der MX1000 keinerlei Probleme haben. Die MX1000 liegt (fast) Perfekt in der (leider nur) rechten Hand und vermittelt ein sehr hohes Maß an Kontrolle. Mit einem Gewicht von gut 165 Gramm, wiegt die MX-1000 zwar gute 65 Gramm mehr als die MX-510 (100 Gramm), störte unsere Redakteure aber in keinster Weise. Eine Gewichtsveränderung, welche bei anderen Herstellern teilweise mittels Gewichten möglich ist, kann bei der Logitechmaus leider nicht realisiert werden. Haupttaste, sowie Mausrad lassen sich gut bedienen, auch der Druckpunkt der Tasten ist optimal gewählt. Nur die, nach unserem Geschmack etwas zu weit hinten angeordneten linken Seitentasten, hätte Hersteller Logitech einen Tick weiter vorne anordnen können. Alle der insgesamt acht Tasten (inkl. Mausrad) lassen sich mit Hilfe der beiliegenden Treibersoftware individuell programmieren. Eine kleine Status-LED zeigt den Ladezustand der Maus an. Ein nettes Feature ist übrigens der automatische Stromsparmodus. Hat die MX-1000 gerade nichts zu tun, schaltet sich diese nach ca. 6-7 Sekunden selbsttätig ab. Ein kleine Berührung der Maus genügt, und schon ist diese wieder einsatzbereit. Eine tolle Idee, finden wir!
Das Design der Maus ist relativ schlicht gehalten, da die Logitech MX-1000 nicht nur Gamer, sondern dank seiner sehr hohen Abtastrate auch Grafikdesigner o.ä. sehr ansprechen dürfte. Nur ein kleines Logitech-Logo, sowie der "MX-Laser" Schriftzug verraten die Herkunft der Maus.
Kommen wir nun zum Praxistest der MX-1000. Das Wort "Laser" dürfte einige Käufer im ersten Moment ein weing blenden, denn die MX-1000 arbeitet mit der gleichen Auflösung wie die legendäre MX-510. Mit nur 800 dpi und einer Abtastrate von 5,8 Megapixel! Aktuelle Mäuse arbeiten teilweise schon mit der doppelten, oder dreifachen Auflösung! Ob diese hohen Auflösungen wirklich notwendig sind, bleibt wohl jedem User selbst überlassen. Unserer Meinung sind 800 dpi vollkommend ausreichend. Als Testunterlagen verwendeten wir neben unzähligen Mauspads unter anderem auch einen Glas- und einen Holztisch. Auf allen Untergründen hatte die MX1000 keinerlei Probleme und werkelte stets korrekt und präzise. Auch Mausgleiter verrichteten eine ordentliche Arbeit. Die Maus glitt Problemlos über sämtliche Testunterlagen.
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Auf der Unterseite ist ein kleiner Schalter zu sehen. Viele werden jetzt denken "klar der Schalter zum Einstellen der dpi-Zahl". Nein, hierbei handelt es sich um den Ein-/Ausschalter für die Maus. Eine Justierung der Auflösung ist bei der MX-1000 leider nicht möglich und fest auf 800 dpi eingestellt. Ferner kann man auf dem zweiten Bild noch die Ladekontakte der Maus sehen. Hierüber wird der integrierte Lithium-Ionen-Akku der Logitechmaus mit neuer Energie versorgt.
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Fazit
Trotz der inzwischen in die Jahre gekommenen Auflösung von nur 800 dpi kann die Cordless Mouse MX-1000 noch ganz oben mitspielen. Denn nicht nur in Sachen Ergonomie und Design macht der Nager aus dem Hause Logitech eine gute Figur, auch technisch wirkt die MX-1000 inzwischen ausgereift und bewährt. Leider fehlen der Maus Highlights wie individuelle Gewichtsanpassung oder die Möglichkeit die dpi-Auflösung anzupassen. Dafür glänzt die Maus wiederum mit einer relativ langen Standby-Zeit und umfangreichen Einstellmöglichkeiten dank mitgelieferter Software. Linkshänder müssen jedoch auf das MX-1000 Vergnügen verzichten, da die Maus nur in einem "Rechthänder-Layout" verfügbar ist. Der Preis von ca. 50-60 Euro ist nach unserer Meinung gerade noch gerechtfertigt. Trotz der nicht mehr ganz aktuellen Technik und dem relativ hohen Preis verleihen der Logitech MX-1000 unseren Silver-Award.
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