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Im Test - Razer Lachesis Lasermaus mit 4000 dpi

razer_lachesis_4000_u.jpgNachdem wir bereits die Razer Diamondback 3G erfolgreich testen durften, wollen wir uns nun den neuesten Nager aus dem Hause Razer zur Brust nehmen. Die Rede ist von der neuen Razer Lachesis, welche mit einem atemberaubenden 4000 dpi Infrarot Sensor arbeiten soll. Wie sich die neuen Gamingmaus in unserem Praxistest geschlagen hat, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

 

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Technische Details

• 4000 dpi Tazer Precision 3G-Lasersensor
• 32 KB Razer Synapse Onboard Speicher
• 1000 Hz Ultrapolling / 1ms Reaktionszeit
• Neun unabhängig programmierbare Hyperesponse-Tasten
• On-The-Fly Sensitivity-Funktion für sofortige Änderung der Empfindlichkeit
• Variable Anpassung der dpi-Einstellung in Schritten von 125dpi
• Always-On Modus
• Extrem große, rutschfeste Tasten
• Ultrabreiter 16 Bit Datenpfad
• 60-100 Zoll pro Sekunde ( = 152 bis 254 cm pro Sekunde, abhängig von der Oberfläche)
• Beidhändiges Design
• Mausrad mit 24 Klickpositionen
• Geräuscharme Ultraslick Teflon-Gleitfüße
• Goldbeschichteter USB-Anschluss
• 2,1m langes, leichtes, verdrillfreies Kabel
• Ungefähre Größe: 129mm x 71mm x 40mm (LBH)


Verpackung & Lieferumfang:

Im ersten Moment erinnert der neue Name Lachesis [sprich: Lakesis] eher an den Markennamen eines Hustensaftes, als an eine neue Gamingmaus. Der Name "Lachesis" stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet übersetzt "Bringer des leisen Todes". Ein wirklich unpassender Name für einen neuen Hustensaft, wohl aber ein gut gewählter Name für eine neue, rasante Gamingmaus.

Auch die Razer Lachesis wird im, für Razer typischen, schwarzen Edelkarton ausgeliefert. Neben der eigentlichen Maus erhält der Käufer noch eine CD mit entsprechender Treibersoftware, sowie eine kurze, aber ausführliche Anleitung. Zusätzlich legt Hersteller Razer der Maus noch ein schickes Echtheitszertifikat, sowie zwei Razer Aufkleber bei.

 

Verarbeitung & Design:

Hersteller Razer bietet die Lachesis in drei verschiedenen Farbversionen an. Der Käufer kann sich zwischen den Farben "Phantom White" (weiß), der Farbe "Wraith Red" (rot), sowie der Farbe "Banshee Blue" (blau) entscheiden. Der "Body" ist bei allen drei Farbversionen jedoch identisch, nur die Beleuchtung des Logos erstrahlt, je nach gewählter Farbversion, in der gewünschten Farbe. Uns lag die "blaue Version" (Banshee Blue) vor.

Die Verarbeitung der Lachesis ist, wie von Razer gewohnt, wieder einmal hervorragend. Auch bei der neuen Lachesis wirkt nichts billig oder klapprig. Produktionsrückstände oder scharfe Kanten sucht man bei der Razermaus ebenfalls vergeblich. Alles wirkt qualitativ sehr hochwertig und äußerst edel.

Handauflage, sowie beide Hauptasten wurden aus einem Stück gefertigt. Jedoch sind bei beiden Maustasten kleine Vertiefungen vorhanden, die den Fingern noch mehr Kontrolle vermitteln sollen. Seitlich der Maus befinden sich weitere Tasten. Hersteller Razer hat auch bei der Lachesis wieder an alle Anwender (Links- und Rechtshänder) gedacht. So finden wir auch bei der aktuellen Lachesis wieder jeweils zwei Seitentasten auf der rechten und linken Seite der Maus. Leider sind diese Tasten (für unseren Geschmack) ein wenig zu weit hinten platziert und stören damit ein wenig den Spielfluß. Die Druckpunkte aller Tasten haben uns sehr gut gefallen. Evtl. ein wenig leichter als beim Vorgängermodell, insgesamt aber passend. Die Oberflächenstruktur der Lachesis ähnelt der Struktur der Diamondback 3G und sollte auch "schweißnassen Händen" genügend Haftung bieten.

 

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Die Unterseite der Razer Lachesis besteht aus schwarzem (hochglänzendem) Kunststoff. Besonders fällt hier der Lasersensor ins Auge. Herkömmliche optische Mäuse benötigen eine LED um den Untergrund (z.B. Mauspad) zu beleuchten. Bei der Razer Lachesis ist jedoch alles anders. Der neue 4000 dpi 3G Infrarot Sensor arbeitet, wie der Name schon vermuten läßt, mittels Infrarot-Licht. Eine (für das menschliche Auge) sichtbare Ausleuchtung des Unterbodens findet hier also nicht mehr statt. Der Sensor soll mit einer Abtastrate von unglaublichen 4000 dpi arbeiten. Zum Vergleich: Die legendäre MX-518 verrichtet ihre mit nur 1600 dpi. Außerdem soll der neue Sensor mit unglaublicher Präzision und Geschwindigkeit arbeiten, denn selbst bei 2,5 Metern pro Sekunde reagiert die Maus genau so wie du es willst. Keine willkürlichen Bewegungen und kein Trackingverlust, nur pure Kontrolle über alle Deine Aktionen. So verspricht es zumindest Hersteller Razer. Die Sensorauflösung läßt sich in Schritten von 125 dpi perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse einstellen. Dieses wird durch die dpi-Tasten oberhalb des Mausrades realisiert.

Neben dem Sensor befindet sich auf der Unterseite noch ein Knopf, der den Namen "Profile Button" trägt. Mit Hilfe dieses Knopfes kann man, die in der Software eingestellten Profile, während des Spiels problemlos "durchschalten". Nach unserer Meinung ein gute Wahl, diese Taste auf den Boden der Maus zu verbannen. Wir testeten die Maus auf diversen Untergründen, trotz fehlender "Unterbodenbeleuchtung" hatte die Maus keinerlei Probleme auf allen Untergründen.

 

Ein weiteres Highlight ist selbstverständlich die mitgelieferte Software. Die Razer Software lässt wie üblich keine Wünsche offen. Jede der neun Tasten lässt sich bequem mit vorher aufgezeichneten Makros belegen. Zusätzlich kann die Sensibilität der Maus ebenso einstellen wie Scroll- und Doppelklickgeschwindigkeit. Die Einstellungen können in mehreren Profilen abgespeichert werden. Dank des integrierten Flash-Speichers (32 KB) können diese Profile dann auch auf "fremden" Rechnern aktiviert werden, ohne diese erneut einstellen zu müssen.

 

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Nach erfolgreicher Installation konnten wir nun das Konfigurationsprogramm starten. Das komplette Programm ist in den für Razer typischen Farben (schwarz und grün) gehalten. In dem Menü können verschiedene Unterkategorien ausgewählt werden. In dem unteren Menü kann beispielsweise die Scroll-Geschwindigkeit des Mausrads individuell angepaßt werden.

 

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Fazit

Technisch gesehen stellt die neue Razer Maus die momentane Referenz dar. Der neue Sensor mit stolzen 4000 dpi, sowie einer Beschleunigung von 2,5 Metern in der Sekunde sind wahre Traumwerte. Diese technischen Highlights werden durch das gelungene Design, sowie die tolle Verarbeitung der Maus optimal abgerundet. Einziger Wermutstropfen: Die (für unseren Geschmack) etwas zu weit hinten platzierten Seitentasten der Maus könnten den Spielfluß ein wenig bremsen. Preislich ist die Razer Lachesis mit stolzen 79 Euro (UVP) zwar kein wirkliches Schnäppchen, aber bei der gebotenen Leistung auf jeden Fall seinen Preis wert. Die Lachesis ist momentan, technisch gesehen, einfach das Maß aller Dinge. Aus diesem Grund verleihen wir der neuen Razer Lachesis unseren Gold-Award.

 

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Wir bedanken uns herzlichst bei der Firma Razer für die Bereitstellung des Testsamples.

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