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Im Jahre 1990 brachte eine noch junge und unbekannte Firma aus Kalifornien die erste echte Gaming-Maus auf den Markt. Ihr Name: Razer Boomslang. Hersteller Razer gelang mit der Boomslang eine wirkliche Sensation. Die Boomslang arbeitete schon damals mit Abtastrate von stolzen 1000 dpi und unterschied sich nicht nur im Design von allen anderen damaligen Mäusen.
17 Jahre später bringt Hersteller Razer nun die brandneue Infrarotmaus Razer Diamondback 3G auf den Markt. Die Maus arbeitet mit einer Abtastrate von 1800 dpi und besticht durch seine unglaubliche Beschleunigung von zu bis 15 G. Wie sich die neue Maus in unserem Praxistest geschlagen hat, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.
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Technische Daten:
• echte 1800 dpi Abtastrate via Infrarot Sensor • 16-bit Datenübertragung • 5,8 Megapixel bei 6.500 Frames pro Sekunde • ohne Standby-Verzögerung • extrem kurze Reaktionszeiten über Kabelverbindung • maximal Beschleunigung bis zu 15 G bzw. 150 cm/s • professionelle Treiber- und Konfigurations-Software • sieben frei programmierbare Tasten für mehrfach Tastaturkommandos • On-The-Fly-Einstellung der Empfindlichkeit (ohne Spielunterbrechung) • extra langes USB-Kabel (210 cm) • ultra-gleitfähige Teflonfüsse
Verpackung:
Wir erhielten die brandneue Razer Diamondbock 3G in einer schwarzen Kartonverpackung. Das Design des Werbekartons ist sehr gelungen und macht Lust auf "mehr". Die Razor 3G ist in drei verschiedenen (Beleuchtungs-)Farben erhältlich. Neben der uns vorliegenden Farbe "Frost Blue", sind noch die Farben "Flame Red" und "Earth Green" verfügbar. Auf der Front der Verpackung ist bereits ein erstes Bild der G3 zu sehen. Auf der Rückseite sind die Highlights der Razer Maus in diversen Sprachen aufgelistet. Ist die Schutzhülle erstmal entfernt, läßt sich die Front aufklappen und gibt einen ersten "echten" Blick auf den schicken Nager frei.
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Verarbeitung & Design:
Nachdem wir die Kartonverpackung entfernt hatten, lag die Razer Diamondback 3G nun in seiner schlichten Eleganz vor uns. Die Maus ist komplett in schwarz gehalten. Nur das für Razer typische Logo prangt auf dem Rücken des schwarzen Nagers. Optisch erinnert die Razer Diamondback 3G deutlich an Vorgängermodelle aus gleichem Hause. Aber warum sollte man auch ein bewährtes Design grundlegend ändern?! So sind auch bei der 3G, anders als bei vielen anderen Herstellern, die Hauptmaustasten wieder komplett vom Gehäuse getrennt angeordnet. Zusätzlich bietet die Razer Diamondback 3G noch fünf weitere (programmierbare) Tasten (inkl. Mausrad). Die Oberfläche der Maus ist mit einer speziellen rutschfesten Schicht gummiert und dürfte auch für längere Sessions perfekt gewappnet sein.
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Handling & Ergonomie:
Wie bereits erwähnt, lag uns das Modell "Frost Blue" vor. Ist die Maus erstmal am USB-Port angeschlossen, erstrahlt neben dem Kunststoffmausrad auch noch die transparenten Seitenfenster des Nagers im blauen (LED-)Glanz. Alle Tasten der Diamondback 3G sind wie gewohnt zu erreichen und haben einen nahezu perfekten Druckpunkt. Dieses düfte natürlich Geschmackssache sein, unserem kompletten Redaktionsteam empfand den Druckpunkt der Haupttasten jedoch als sehr angenehm und gut umgesetzt. Auch das Mausrad scrollt angenehm leicht und nahezu lautlos.
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Wie es sich für eine echte Gaming-Maus gehört, so zählt auch die 3G noch zu den kabelgebundenen Kollegen. Jeder Gamer kennt das Problem bei schnurlosen Modellen. Diese geben grundsätzlich immer im falschen Moment den Geist auf. Das Kabel besitzt mit 210 cm eine angenehme Länge und dürfte auf jedem Schreibtisch ausreichend Bewegungsfreiheit bieten.
Die Unterseite der Razer Maus ist ebenfalls komplett in schwarz gehalten. Nur die weißen Teflongleiter heben sich hier vom Untergrund deutlich ab. Wie bereits weiter oben erwähnt, werkelt im Inneren der Razer Diamondback 3G, anders als in den Vorgängermodellen, der neue Razer Precision Infrarot Sensor (3. Generation). Er schafft eine optische Auflösung von stolzen 1800 dpi und dürfte damit nahezu jedem High-Sense Gamer ausreichend "Schnellgigkeit" bieten. Außerdem schafft die Razer 3G mit Ihrem neuem Infrarotsensor bis zu 60 Inch, also ca. 152 cm in der Sekunde! Das ist wirklich ein beachtlicher Wert.
Auch optisch hebt sich der neue Infrarotsensor von Sensoren anderer Mäuse deutlich ab. Wird bei nahezu allen optischen Mäusen der Untergrund mittels einer LED beleuchtet, so ist bei der Diamondback 3G keinerlei Leuchtmittel auf dem Untergrund zu erkennen. Hier kommt wieder der neue Infrarotsensor ins Spiel. Die 3G beleuchtet den Untergrund mittels Infrarotstrahlung, die das menschliche Auge nicht realisieren kann. Wir testeten die Maus auf diversen Untergründen (u.a. auch Glas und Holz). Die Razer 3G hatte auf keinem der Untergründe Aussetzer oder Probleme.
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Zubehör & Software:
Das Zubehör fällt leider ein wenig dürftig aus. Wo andere Hersteller beispielsweise eine passende Transporttasche o.ä. beilegen, liefert Hersteller Razer lediglich eine kleine Bedienungsanleitung, ein Echtheitszertifikat, sowie eine CD mit entsprechender Konfigurationssoftware mit. Wollen wir uns nun die mitgelieferte Razer-Software mal etwas näher anschauen. Nachdem Einlegen der Razer-CD startete das Installationsprogramm völlig automatisch. In der uns vorliegenden Version konnten wir jedoch nur die Auswahl zwischen einer englisch- oder französischsprachigen Installation treffen. Wir entschieden uns hier für die englischsprachige Installation.
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Nach erfolgreicher Installation konnten wir nun das Konfigurationsprogramm starten. Das komplette Programm ist in den für Razer typischen Farben (schwarz und grün) gehalten. In dem Menü können verschiedene Unterkategorien ausgewählt werden. In dem unteren Menü kann beispielsweise die Scroll-Geschwindigkeit des Mausrads individuell angepaßt werden.
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In diesem Menü können Sie unter anderem wählen, ob die Maus durch einen Rechts-, bzw. Linkshänder bedient wird. Außerdem können hier die verschiedenen Tasten mit bestimmten Funktionen belegt werden.
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Auf dem letzten Bild sieht man das Menü zur Konfiguration der Maus-Empfindlichkeit, sowie die Option, die Empfindlichkeit der Maus während des Einsatzes (z.B. direkt in einem Spiel) on-the-fly zu wechseln.
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Fazit
Und wieder hat Hersteller Razer mit der Diamondback 3G eine echte Maus für Gamer entwickelt. Gerade User, die bereits ein Vorgängermodell aus dem Hause Razer besitzen, düften die neue 3G lieben. Design und Handling sind mit Vorgängermodellen vergleichbar, so ist keine große Umgewöhnungsphase nötig. Aber nicht nur äußerlich macht die neue Diamondback eine gute Figur. Dank des neuen, leistungsstarken Razer 3G Infrarot Sensors bietet die Maus fast unendliche Bewegungsmöglichkeiten und ein unglaubliches Reaktionsverhalten. Trotz der neuartigen Infrarotbeleuchtung hatte die Maus auf keinem unserer Testuntergründe Probleme. Der Preis von ca. 45 Euro düfte für die neue Razer 3G mehr als angemessen sein. Wir verleihen der neuen Razer Diamondback 3G unseren Gold-Award.
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Wir bedanken uns herzlichst bei der Firma Razer für die Bereitstellung des Testsamples.

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