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Ein gutes halbes Jahr ist es jetzt her, dass wir das Raptor-Gaming "K1 Gaming-Keyboard" getestet haben. Letzte Woche wurde das brandneue Nachfolgemodell, das "Raptor-Gaming K2" vorgestellt. Die neue Tastatur soll nicht nur eine 20% größere Tastenoberfläche bieten, sondern auch mit zahlreichen neuen Features auftrumpfen.
Grund genug für uns, die neue Gaming-Tastatur mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie sich das neue "Raptor-Gaming K2" Keyboard im Vergleich zu seinem Vorgänger schlägt, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.
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Wie die meisten Raptor-Gaming Produkte erreichte uns auch die neue M3 mal wieder in der Raptor-Gaming-Typischen Metallbox. Ein schicker Kartonschuber verrät alle Highlights der neuen M3.
Nach dem Öffnen der Box konnten wir nun einen Blick auf die Maus und das mitgelieferte Zubehör werfen. Hersteller Raptor-Gaming schickt seine neue M3 mit gleich zwei Neoprentaschen ins Rennen. Die größere Neoprentasche dient zum Transport der Maus und schützt diese vor Kratzern und Beschädigungen. Die kleinere Tasche ist für das Zubehör bestimmt. Zusätzlich liegen der Box noch eine kleine Anleitung, ein Satz "Mausgleiter", eine Treiber-CD, sowie acht verschiedene Gewichte zur Anpassung der Maus bei. Wie auch auf anderen Raptor-Gaming Produkten darf das typische Raptoren-Auge natürlich nicht fehlen. Das schlichte schwarze Design der Neoprentaschen gefiel uns mal wieder sehr gut. Daumen hoch!
Wie bereits erwähnt, liefert der Hersteller seine M3 mit einer kleinen Anleitung und einer Treiber/Software-CD aus. Keine Sorge, die normalen Funktionen der Maus laufen auch ohne Installation der Raptor-Gaming Software problemlos. Nur wer in den Genuß der Extra-Features kommen möchte, sollte sich unbedingt die Software installieren. Wie bereits bei der M2, wird die Pro-Gamermaus wieder mit einem Satz Gewichten und speziellen Mausgleitern ausgeliefert. Die Gewichte sollen für eine optimale Gewichtsanpassung der M3 sorgen. Die Mausgleiter sorgen gerade auf Stoffpads für die entsprechende "Gleitfreudigkeit" des Nagers.
Technische Daten:
- Auflösung per Hardware in Stufen einstellbar (400-2000 dpi) - Auflösung per Software in Stufen einstellbar (400-2400 dpi) - 9 Gewichtsstufen einstellbar (zwischen 120 gr. - 140 gr.) - Ergonomisches Rechtshänder-Design - Spezielle Soft-Touch Oberfläche - flexibles 2,5 m langes USB Kabel - 6 Tasten inkl. Mausrad - 2 zusätzliche Sets Mausgleiter
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Nun kommen wir endlich zum Hauptobjekt. Der Raptor-Gaming M3. Das Design der M3 erinnert an moderne Gamingmäuse. Auch die Verwandschaft zum Vorgänger (M2) ist noch klar erkennbar. Jedoch besitzt die M3 nicht nur eine Ballenauflage auf der rechten Seite, sondern bietet nun auch eine Auflage für den Daumen auf der linke Seite. Diese "Flügel" sollen dem User in erster Linie eine noch bessere Kontrolle der Maus bieten. Ferner wird mit Hilfe der speziellen Flügel der Kontakt zwischen Mauspad und Fingern/Hand vermieden, wodurch die Reibung auf dem Mauspad noch einmal verringert wird. Alle Linkshänder müssen jedoch auch bei der neuen Raptor-Gaming-Maus auf das M3-Erlebnis verzichten, denn die M3 ist speziell für Rechtshänder entwickelt und designed worden. Die bereits von der M2 bekannte "Soft-Touch Oberfläche" sollte auch bei längeren Sessions für eine rutschfreie Handhabung der M3 sorgen.
Dem M3-User stehen insgesamt 6 Tasten (inkl. Mausrad) zur Verfügung. Diese sollte im Normalfall völlig ausreichen. Die Hauptmaustasten sind geschickt im Design der M3 integriert und fallen kaum auf. Der Druckpunkt dieser Tasten gefällt uns persönlich sehr gut. Neben den beiden Seitentasten und den Hauptasten ist auch das Mausrad als Taste verwendbar. Das neue Mausrad ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger (bei der M2) einen Tick breiter geworden und erinnert fast an zwei nebeneinander liegende Räder. Der Zeigefinger kann hier problemlos abgelegt werden. Die letzte Taste bildet die "dpi-Auswahltaste". Anders als bei anderen Mäusen, kann die dpi-Zahl nicht nur per Software sondern auch während des Spielens mit Hilfe der dpi-Taste und dem Mausrad erhöht, bzw. verringert werden. Hierzu später mehr.
Eine weitere Veränderung gegenüber der M2 befindet sich auf der Unterseite des neuen Nagers. Anders als bei der M2 kommt hier erstmalig ein Laser zum Einsatz. Der Laser (ADNS-6030) wurde von der Firma Avago Technologies entwickelt. Avago ist ein alter Bekannter im Bereich Lasermäusen. So wurde z.B. das Vorgängermodell (ADNS-6010) unter anderem in Mäusen wie der "Razer Copperhead" oder auch der "Logitech G7 Lasermaus" verbaut.
Wie bereits weiter oben erwähnt, liefert Hersteller Raptor-Gaming seine M3 mit gleich 8 Gewichten aus. Mit Hilfe dieser Gewichte sind bis zu 9 verschiedene "Gewichtsklassen" möglich. Je nach Geschmack läßt sich so die Maus als Superschwer- oder echtes Leichtgewicht in den Kampf schicken. Ähnlich wie bei der M2 läßt sich die hintere Verkleidung mit einem einfachen Griff entfernen. Hier können nun je nach Wunsch die entsprechenden Gewichte eingesetzt werden. Um ein Klappern der Gewichte zu vermeiden, sollten diese evtl. festgeschraubt werden.
Auch im Dunkeln macht die M3 einen schicken Eindruck. Unterschiedlich farbige LEDs lassen die Maus im Dunkeln aufleuchten. Dank der hardwareseitigen dpi-Auswahltaste kann der entsprechende dpi-Wert auch während des Spielens angepaßt werden. Ein kurzer Druck auf die obere dpi-Taste (siehe blau leuchtende Taste auf den Bildern), anschließend kann die dpi-Zahl dank des Mausrads angepaßt werden. Wer noch ein wenig mehr möchte, sollte sich unbedingt die mitgelieferte "RAPTOR Adjust M3 Software" installieren. Mit Hilfe der Software haben Sie unter anderem folgende Möglichkeiten: Programmierung aller Maustasten, Anpassung der dpi-Stufen, Festlegung der Scrollgeschwindigkeit des Mausrads oder die Programmierung von kompletten Makros.
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Fazit
Die Raptor-Gaming M3 hat uns nicht enttäuscht. Gerade das ergonomische Design und das sehr üppig ausfallende Zubehör hinertließen bei uns einen sehr guten Eindruck. Die Maus hatte keinerlei Probleme auf den unterschiedlichsten Untergründen. Auch das Reaktionsverhalten und die Geschwindigkeit können sich wirklich sehen lassen. Die unzähligen Anpassungsmöglichkeiten runden das gelungende Bild der M3 ab. Der Preis von unter 50 Euro ist laut unserer Ansicht noch gerechtfertigt. Wir verleihen der Raptor-Gaming M3 Gamer-Maus unseren "Gold-Award".
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Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Raptor-Gaming für die Bereitstellung des Testsamples.

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