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Endlich ist es da! Der neue Ego-Shooter Kracher "Made in Germany". Nach dem riesigen Erfolg des Vorgängers "Farcry" bringt die Frankfurter Erfolgsschmiede Crytek nun den langerwarteten Nachfolger Crysis raus. Ob der Farcry-Nachfolger trotz genialer Grafik die hohen Erwartungen erfüllen kann, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.
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Joa ham wir denn schon Weihnachten?
Endlich ist es soweit! Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft steht Crysis nun endlich in den Läden Deutschlands. Softwareschmiede Crytek möchte seine Kunden unter anderem mit einer atemberaubenden Grafik, einer ausgeklügelten Physikengine und jeder Menge Action ködern. Ob das Spiel auch Inhaltlich einiges zu bieten hat und ob es ein ähnliches Suchtpotential wie Vorgänger Farcry aufweist, werden wir im folgenden Testbericht klären.
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Wir schreiben das Jahr 2020. Ihr schlüpft in die Haut des Marines Jake Dunn und verkörpert ein Mitglied in einer US-Spezialeinheit. Nach einer Actiongeladenen Einleitung geht es per Fallschirm auf eine abgelegene Insel irgendwo im Pazifik. Das Einsatzziel Eurer Truppe: Die Aufklärung und Sicherung eines abgestürzten Asteroiden. Leider seid Ihr nicht alleine auf der Insel. Auch die Nord-Koreaner haben einige Einheiten damit beauftragt den Stein aus dem Weltall zu bergen. Dummerweise handelt es sich bei dem angeblichen Asteroiden um ein Raumschiff aus fernen Galaxien. Das die Besatzung jedoch nicht zum Teetrinken aufgelegt ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Ein spannender Wettkampf um die Herrschaft der Welt beginnt.
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Wurde im Vorgänger Farcry noch erbittert gegen die Koreaner gekämpft, so bleibt es den beiden Mächten im aktuellen Teil keine andere Möglichkeit, als sich gegen die außerirdische Bedrohung zu vereinen und den Kampf gemeinsam gegen E.T. aufzunehmen. Da Crysis im Jahre 2020 spielt, erwartet den Spieler jede Menge futuristische Waffenpower und ausgeklügelte Spezialkräfte, die mit Hilfe eines hochmodernen Nano-Anzugs realisiert werden. Das Szenario erinnert im ersten Moment klar an den Vorgänger Farcry. Der erste Eindruck täuscht. Crysis hat eine Menge mehr zu bieten, als aufpolierte Grafik. Wie auch bei anderen Ego-Shootern üblich, könnt Ihr Eure Waffen mit spezieller Munition, Granatwerfer, Scheinwerfern uvm. ausrüsten. Doch nicht nur die Wffen sind in Crysis individuell anpassbar, dasselbe gilt auch für Euren Spezialanzug. Mit Hilfe des Anzugs könnt Ihr beispielsweise spezielle Attribute wie Schnelligkeit, Kraft oder höhere Kugelsicherheit aktivieren.
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Sieht das Lecker aus!
Für den damaligen Überraschungshit Farcry werkelte bereits die eigens von Crytek entwicklte Grafikengine "CryEngine". Die geniale CryEngine konnte sich, obwohl "Made in Germany", selbst einen guten Namen im großen Amerika machen. Auch diesmal, wie könnte es auch sonst sein, werkelt eine eigens programmierte Engine im Actionkracher Crysis. Ihr Name "CryEngine 2". Bei der "CryEngine 2" handelt es sich um eine Weiterentwicklung der damaligen Game-Engine. Was mit überarbeiteten GrafikEngines alles möglich ist, hat bereits das Action-Epos "Call of Duty 4 Modern Warfare" gezeigt. Ohne entsprechende Hardware bleibt der Monitor aber von der farbenfrohen Glanzwelt mehr oder weniger verschont. Ein schneller Rechner mit ein bis zwei Gigabyte Speicher sollte es schon sein. Wie bereits beim Vorgänger, überzeugt die Engine nicht nur durch fantastische Grafiken, sondern besticht durch seine faster perfekte Physik. Cyrsis ist wirklich ein optischer Genuß. Gerade für alle Microsoft Vista Fans, bietet die neue DirectX10 Unterstützung noch einige Highlights mehr. Welche Rechnerleistung Crysis erbringen muss, läßt sich nur erahnen. So lassen beispielsweise fliegende Kugeln den kompletten Wald erwachen. Blätter, Bäume und Sträucher bewegen sich bei Berührung so realistisch wie nie. Mit entsprechenden Salven ist es sogar möglich, ganze Bäume umzumähen. Das Schleichen im Wald ist absolute Pflicht, denn auf Eure Feinde hören und sehen das raschelnde Laub und eröffnen das Feuer auf Euch.
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You are not alone!
Wie bereits erwähnt, kämpft Ihr nicht alleine, sondern zusammen mit Eurer Spezieleinheit. Leider ist es nicht möglich, Eure Kollegen Befehle zu geben, oder diese auf einem anderen Weg zu steuern. Jedoch solltet Ihr auf Eure Kameraden ein wenig acht geben, denn ist ein Teammitglied erstmal gefallen, so steht er Euch auch für das restliche Spiel nicht mehr zur Verfügung. Dieses könnten in manchen Missionen dann echt brenzlig werden. Aus diesem Grund solltet Ihre Eure Rambomentalität erstmal in den Schrank hängen und versuchen die Missionen mit einer geschickten Taktik zu meistern.
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Heute Spiele lassen sich eigentlich nur noch mit einem vernünftigen Multiplayer-Modus verkaufen. Ansonsten wäre der Spielspaß für über 50 Euro doch ein wenig zu kurz bemessen. Aus diesem Grund bietet auch Crysis mehrere Multiplayer-Modi an. Ähnlich wie bei reinen Multiplayer-Games wie Battlefield 2 kämpfen im "Power Struggle" Mode die US-Streitkräfte gegen die Nord-Koreaner. Auch hier ist die Eroberung von bestimmten Punkten von entscheidener Wichtigkeit. So kann beispielsweise nur das Team gepanzerte Landfahrzeuge und schwere Waffen herstellen, welches die auf dem Festland befindliche Waffenfabrik eingenommen hat. Das dicht bewachsene Inselbuschwerk macht das Campen (gerade für Sniper) extrem einfach und hebt die Spannung ungemein. Ähnlich wie beim bereits etablierten Konkurrenzspiel Battlefield 2 ist ein Kampf mit bis zu 64 Spielern pro Karte möglich. Neben dem "Power Struggle" Modus gibt es noch weitere Multiplayer-Modi (wie z.B. Deatmatch usw.). Anscheinend haben die Crytek Entwickler einiges dazugelernt, denn der Multiplay-Modus von Vorgänger Farcry konnte sich nie wirklich durchsetzen.
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Performance Tipps für Windows Vista
Gerade unter Vista kann das Spiel bei einer etwas schwächeren Grafikkarte doch stark an Flüssigkeit verlieren. Um einen wirklichen Performance-Schub zu erhalten, könnte Ihr Crysis auch im DirectX 9 Modus starten. Dieses könnt Ihr am besten mit einer erstellten Verknüpfung "Crysis.exe -DX9" realisieren. Hierdurch wird das Game zwar durch ein paar optischen Features beraubt, läuft dadurch aber wesentlich flüssiger als im DX10-Modus.
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Hier noch ein paar Screenshots für Euch. Auf unserem System konnten wir leider nicht alle Details auf die Maximalstufe schrauben. Sieht aber auch so schon recht nett aus.
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Fazit
Crysis düfte es in Sachen Grafikpracht wohl allen Kritikern gezeigt haben. Selten sah ein Spiel so real und spektakulär aus. Mit einem entsprechenden High-End Rechner setzt Crysis in Sachen Grafik die Messlatte klar eine Stufe höher. Auf älteren Rechnern bleibt diese jedoch klar aus. Trotz der langen Wartezeit auf Crysis und die damit verbundenen (hohen) Erwartungen, konnte sich diesen Monat auch der neue Überraschungshit Call of Duty 4 - Modern Warfare in Sachen Grafik einen guten Namen machen. Denn soviel schlechter sieht CoD4 gar nicht aus. Auf langsameren Rechnern düfte CoD4 (dank alter CoD2 Grafikengine) sogar noch schicker als Crysis aussehen. Story und Spielumsetzung sind ähnlich wie bei Farcry wieder sehr gelungen. Nur in Sachen Multiplayer hat Crytek diesmal nochmal richtig Gas gegeben. Denn diesmal hat der neue Teil Crysis alles was ein echter Multiplayer-Dauerbrenner braucht. Der Preis von ca. 55 Euro ist ähnlich wie bei Call of Duty 4 nicht gerade ein Schnäppchen, dürfte aber dank der sehr gut umgesetzen Multiplayer-Modi sein Geld wirklich wert sein. Wir verleihen dem neuen Zukunftskracher unseren Gold-Award!
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