|
Der Name Arctic Cooling steht schon seit Jahren für ein faires Preis-/Leistungsverhältnis. Die gute Verarbeitung, die ordentliche Kühlleistung, sowie der faire Preis überzeugen immer mehr Kunden. Unser aktueller Testbericht widmet sich diesmal dem Freezer 64 LP. Mit seinen zwei seitlich angebrachten Lüftern ist er nicht nur ein besonders kleiner Zeitgenosse, sondern auch ein wahres Kühlwunder.
Gerade für den Einsatz in Barebones oder Media-Gehäusen ist der Lüfter optimal geeignet. Seine Leistungsfähigkeit muss er nun in unserem aktuellen Praxistest beweisen.
Â

Â
Â
Lieferumfang:
• Arctic Cooling Freezer LP • Wärmeleitpaste (bereits aufgetragen) • Montagematerial • Montageanleitung • Case-Badge
Die Lieferung erfolgte, wie alle aktuellen Kühler aus dem Hause Arctic Cooling, nicht mehr in der gewohnten Pappverpackung, sondern in einer schicken Blister-Verpackung. Trotz seiner geringen Bauhöhe zählt der Freezer 64 LP ebenfalls zu der Gattung der Towerkühler mit entsprechender Heatpipe-Technologie.
Â
Â
Â
Â
Technische Daten:
• Maße Kühler 106 x 76 x 59 mm • Maße Lüfter 60 x 60 x 15 mm • Geschwindigkeit 3000 U/min • Fördervolumen 25,4 CFM / 43 m³/h • Geräuschpegel 0,4 Sone • Heat Pipes 3 • Sockel 754, 939, AM2 • Garantie 6 Jahre
Â
Design & Verarbeitung:
In Sachen Verarbeitung und Qualität gibt es mal wieder nichts zu merken. Alles wurde sauber gefertigt und ordentlich verarbeitet. Der gesamte Kühler misst nur 106x76x59 mm und ist somit ideal für den Einsatz in HTPC oder Barbones-Gehäusen.
Ähnlich wie andere Kühler aus dem Hause Arctic Cooling verfügt auch der Freezer 64 LP über eine Bodenplatte aus Kupfer. Von dieser Bodenplatte führen dann drei Kupfer-Heatpipes zu zwei Aluminiumblöcken. Die recht stabilen Kühlrippen dieser Alublöcke sorgen dann für einen besseren Abtransport der entstehenden Wärme. Für den entsprechenden Luftdurchsatz sollen zwei 60 mm Lüfter sorgen, welche bereits seitlich an den beiden Aluminiumblöcken vormontiert wurden.
                 
Montage & Testlauf:
Die Montage des Arctic Cooling Freezer 64 LP verlief relativ problemlos. Hierzu ist es allerdings erforderlich, das Mainboard komplett auszubauen. Zunächst muss die beiliegende Kunststoff-Backplate auf der Rückseite des Mainboards in Position gebracht werden. Ist dieses erfolgt, müssen beide Lüfter des Freezer 64 LP demontiert werden. Hierzu reicht es die (jeweils) zwei Plastiklaschen leicht anzuheben und die beiden Lüfter zu entfernen. Leider ist dieser Vorgang nötig, da die entsprechenden Schraubenlöcher ansonsten durch die beiden Lüfter verdeckt werden. Nun kann der Kühler mit Hilfe der mitgelieferten Schrauben an der Kunststoff-Backplate verschraubt werden. Ist dieser fest montiert, können die beiden Lüfter wieder an ihre ursprüngliche Position angebracht werden. Fertig! Achja, das Auftragen einer Wärmeleitpaste entfällt, da auf dem Kühlerboden bereits eine entsprechende Paste werksseitig aufgetragen ist.
Â
Kommen wir nun zum Testlauf. Wir ermittelten die Werte mit Hilfe verschiedener Diagnose und Benchmarkprogramme. Unser Testsystem bestand aus folgenden Komponenten:
• Intel Core2Duo E6400 • Foxconn P35AP-S • ATI Radeon X1950 Pro (512MB) • 400GB Samsung SATA HDD • 500 Watt Enermax Liberty
Die zwei 60 mm Lüfter des Freezer 64 LP liefen während unseres Testlaufs einmal mit voller Drehzahl (3.200 U/min) bei 12V und mit einer reduzierten Drehzahl (1.500 U/min) bei 7V. Bei voller Drehzahl ist der Freezer 64 LP leider auch im geschlossenen Gehäuse deutlich hörbar. Bei einer reduzierten Drehzahl von nur 1.500 U/min jedoch deutlich leiser und im geschlossenen Gehäuse kaum wahrnehmbar. Wir ermittelten folgende Temperaturen.
Â


Â
Fazit
Kommen wir nun zum Fazit. Im Großen und Ganzen konnte uns der Arctic Cooling Freezer 64 LP wirklich überzeugen. Gerade in Sachen Qualität und Verarbeitung zeigt Hersteller Arctic Cooling wieder, wie es sein soll. Auch die Kühlergebnisse des Freezer 64 LP können sich wirklich sehen lassen. Gerade wenn man die niedrige Bauhöhe bedengt, ist die erbrachte Leistung schon sensationell. Leider trifft dieses nicht ganz auf die Geräuschentwicklung des Freezer 64 LP zu. Gerade im 12V Betrieb ist dieser doch klar wahrnehmbar und könnte gerade beim Einsatz in "Wohnzimmer-PCs" evtl. ein wenig störend wirken. Der Preis von ca. 13 Euro ist aufgrund der gebotenen Kühlleisung jedoch ein echtes Schnäppchen. Wir verleihen dem Arctic Cooling Freezer 64 LP unseren Silver-Award.
Â

Â
Wir bedanken uns bei der Firma Arctic-Cooling für die Bereitstellung des Testsamples.

Â
|