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Moderne Rechner werden immer leistungsstärker. Gleichzeitig steigen jedoch auch die Anforderungen an das Mainboard. Gerade bei Overclockern reicht eine lüfterlose Kühlung der Chipssätze oft nicht mehr aus. Wer seine Northbridge jedoch trotzdem lüfterlos kühlen möchte, kommt um den Kauf eines Heatpipe-Kühlers nicht herum.
Aus diesem Grund testen wir heute den Thermalright HR-05. Wie sich der Northbridge-Kühlturm geschlagen hat, könnte Ihr in unserem aktuellen Testbericht nachlesen.
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Technische Daten
· Heatpipe Hybrid-Towerkühler · 27 Aluminiumlamellen · Gewicht: 145g · Gesamtmaße(H/B/T): 105mm x 78mm x 30mm · Kupferboden/19mm Lamellen (ohne Lüfter) · Kompatibilität: AMD und Intel Chipsätze (Kompatibilitätsliste)
Die Lieferung des Thermalright HR-05 Kühlers erfolgte in einer relativ schlichten Kartonverpackung. Zubehör und Kühler liegen sicher verpackt in einer dicken Schicht aus Kunststoff.
Das mitgelieferte Zubehör besteht aus den entsprechenden Halterungen für die unterstützen Sockel (siehe Link), einer Tube mit Wärmeleitpase, vier transparente Kabelbinder und einem Thermalright-Aufkleber. Die Qualität des HR-05 kann auf Anhieb überzeugen. Der Kühler wirkt äußerst edel und hochwertig. Der komplette Kühler ist auf Hochglanz poliert und unterstreicht den wertigen Eindruck. Der Kupferboden wurde von Hersteller Thermalright vernickelt und lässt den Kühler in einheitlichem Silber erstrahlen. Der Boden des Kühlkörpers ist absolut plan. Auch die Lamellen machen einen sehr stabilen und qualitativ hochwertigen Eindruck.
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Im Normalfall sollte der Einsatz des HR-05 als reiner Heatpipekühler ohne zusätzlichen Lüfter vollkommend ausreichend sein. Die aufgenommene Wärme wird anschließend an insgesamt 27 Aluminiumlamellen abgegeben, die eine nicht unerheblich große Kühlfläche bietet. Der Lamellenabstand ist dabei nicht zu eng geraten und dürfte auch für den passiven Betrieb ausreichend groß ausgefallen sein.
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Wer jedoch noch mehr Kühlung möchte, kann optional einen Lüfter verbauen. Eine direkte Lüftermontage wurde seitens Thermalright jedoch nicht vorgesehen. Hersteller Thermalright hat dem Paket vier Kabelbinder beigelegt, mit denen man einen Lüfter befestigen kann. Nach unserer Meinung, eine etwas abenteuerliche Befestigungsvariante. Andere Hersteller bieten hier wesentlich bessere Lösungen.
Die Montage des Kühlers erweist sicher gerade an schlecht zugänglichen Chipsatzplätzen als etwas problematisch. Thermalright liefert hierbei eine Klammer für Intel Northbridges und drei verschiedene Montagestreben für andere Chipsätze mit unterschiedlichen Lochabständen mit. Zum Schutz des DIEs sollte man außerdem den mitgelieferten Schaumstoffspacer am Boden des Kühlers ankleben. Bei unserem Testmainboard handelte es sich um das weit verbreitete ASUS P5B. Mit etwas Mühe und Geduld ließen sich die entsprechenden Haltenasen in der Halterung des Mainboards fixieren. Das Ergebnis stellte uns jedoch überhaupt nicht zufrieden. Trotz Befestigungsklammer konnten wir den Kühlkörper auf dem Chipsatz hin- und her drehen.
Eine korrekte Temperaturmessung konnte in diesem Fall logischerweise nicht erfolgen. Schon bei ersten Testläufen lagen die Temperaturen weit über denen Temperaturen des Standardkühlers von ASUS. Dieses dürfte auf die wirklich mangelhafte Halterung zurückzuführen sein.
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Fazit
Die Verarbeitung und das Design des Thermalright HR-05 kann als tadellos bezeichnet werden. Bei der Halterung jedoch (zumindest für unser ASUS P5B) bietet Hersteller Thermalright eine wirklich mangelhafte Lösung an. Auch ein Biegen der entsprechenden Halteklammer brachte keinen Erfolg. Aus diesem Grund war es uns leider nicht möglich, vernünftige Temperaturergebnisse zu erhalten. Auch die Montage eines optionalen Lüfters mit Hilfe der mitgelieferten Kabelbinder erscheint noch nicht wirklich ausgereift. Leider reicht es zu keinem Award. Schade.
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