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Im Test - Leiser Power-Lüfter Noctua NF-P12

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Genügend Power und dennoch leise! Unmöglich? Nach Aussage des österreichischen Herstellers soll die neue Lüfterserie mit seinen haifischzahnähnlichen Rotorblättern dieses Ziel mt Bravour erfüllen. Aus diesem Grund wollen wir heute den neuen NF-P12 aus dem Hause Noctua in unserem Testlabor mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Ob der 120mm Lüfter sein Versprechen gerhalten hat, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

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Wer ist eigentlich Noctua?


Noctua entspringt einer Kooperation der österreichischen Rascom Computerdistribution Ges.m.b.H mit der taiwanesischen Kolink International Corporation und steht in einer Entwicklungspartnerschaft mit dem Österreichischen Institut für Wärmeübertragung und Ventilatorentechnik (ÖIWV). Diese Verbindungen bilden den Schlüssel zur Realisierung unseres Ziels: Die Partnerschaft mit dem ÖIWV gestattet den Einsatz modernster wissenschaftlicher Meß-, Simulations- und Berechnungstechnologien im Bereich R&D. Dabei gewährleistet die langjährige, kundennahe Erfahrung der Rascom Computerdistribution in Entwicklung und Vertrieb geräuschoptimierter High-End Komponenten eine klare Fokussierung auf die Bedürfnisse des Anwenders. Der Rückgriff auf die hochmodernen Fertigungsverfahren und Produktionsstätten der Kolink International ermöglicht es uns, unseren technologischen Vorsprung effizient umzusetzen und dem Kunden Lösungen auf dem höchsten Qualitäts- und Leistungsstandard zu bieten.

Lieferumfang:


Ähnlich wie andere Lüfter aus dem Hause Noctua, wird auch der aktuelle NF-P12 in der für Noctua üblichen schlichten, aber unverkennbaren braunen Pappverpackung ausgeliefert. Auf der Rückseite findet man (wie gewohnt) alle wichtigen Daten des NF-P12. Dank eines kleinen Sichtfensters können wir schon einen ersten Blick auf den neuen Lüfter werfen.

 

 

 

 

 


Erster Eindruck und Lieferumfang:

In Sachen Farbkombination bleibt sich Hersteller Noctua auch diesmal wieder treu. Der Rahmen des NF-P12 ist wie gewohnt in beige gehalten, die Rotorblättern wie gewohnt in einem dunklen Braunton. Echte Designfans dürfte dieses ein evtl. abschrecken, da das beige/braune Design nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Bereits bei der erster Begutachtung des NF-P12, erkennen wir die von Noctua gewohnte, stets tadellose Verarbeitung. Auch die mitgelieferten Kabel sind wieder angenehm lang und sauber ummantelt. Neben dem eigentlichen Lüfter erhält der Käufer noch einen 3-Pin zu 4-Pin Adapter, vier braune Gummi-Entkoppler, vier Schrauben, einen Ultra-Low-Noise-Adapter (U.L.N.A.), sowie einen Low Noise Adapter (L.N.A.). Was diese beiden Adapter leisten, erfahrt Ihr später.

 

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Design und Technik:

Der optische Hauptunterschied, gegenüber den Vorgängermodellen aus dem Hause Noctua, düfte in dem neuen Design der Rotorblätter liegen. Die neuen Rotorblätter lassen Erinnerungen an den "Weißen Hai" in uns aufkommen. Mit seinem zackigen "Zähnen" erinnern die neuen Flüge fast an gefräßige Haifischzähne.

Die insgesamt neun Rotorblätter wurden laut Hersteller Noctua speziell für den Einsatz als CPU-Kühler oder Gehäuselüfter mit besonders engen Lüftergittern entwickelt. Sie erzielen so eine wesentlich höhere Förderleistung, als Lüfter-Kollegen mit nur sieben Blättern. Das bereits angesprochene Haifischzahndesign sollen vorallem eine akustische Optimierungsfunktion haben. Turbulenzen an der Blatthinterkante sollen so in mehrere Partikularströme aufgespalten und die Geräuschemissionen über einen breiteren Frequenzbereich verteilt werden.


Wer sich fragt, welche Aufgabe die beiden mitgelieferten Adapter eigentlich haben, den wollen wir nun ein wenig aufklären. Hersteller Noctua liefert seinen Lüfter NF-P12 mit dem Low Noise Adapter (L.N.A.), sowie dem Ultra-Low-Noise-Adapter (U.L.N.A.) aus. Beide Adapter sollen den Lüfter sozusagen "bremsen". So reduziert der L.N.A. die Förderleistung von 1.300 U/min auf 1.100 U/min und gleichzeitig die Geräuschkulisse von ca. 19,8 dBA auf 16,9 dBA. Für alle Silentfans dürfte jedoch der U.L.N.A. die erste Wahl sein. Hier wirder NF-P12 sogar auf eine Lautstärke von nur 12,6 dBA gebracht. Schaufelt mit seinen 900 U/min jedoch auch wesentlich weniger Luft ins, bzw. aus dem Gehäuse.

 

Technische Daten und Testlauf:

· Lüftermaße: 120x120x25 mm
· Drehzahl: 1.300 / 1.100/ 900 U/min
· Fördervolumen: 92,3 / 78,5/ 63,4 m³/h
· Geräuschpegel : 19,8 / 16,9/ 12,6 dB(A)
· Leistungsaufnahme:1,08 W
· Stromstärke: 0,09 A
· Betriebsspannung: 12 V
· MTBF: > 150.000 h
· Garantie 6 Jahre

Der Einbau des NF-P12 lief wie gewohnt ohne Probleme. Wer die mitgelieferten Gummi-Entkoppler nutzen möchte, sollte jedoch ein wenig Platz am Installationsplatz haben, da sich die Montage ansonsten ein wenig umständlich gestalten könnte.

Der NF-P12 überraschte uns trotz seiner relativ hohen Förderleistung mit einem sehr leisen Geräuschpegel. Dieser ist jedoch ohne die Verwendung des L.N.A., bzw. des U.L.N.A. klar auszumachen. Wer jedoch einen der mitgelieferten Low-Noise-Adapter verwendet, wird mit einer "fast" lautlosen Stille belohnt.


Fazit

Auch der neue NF-P12 konnte uns wieder voll und ganz überzeugen. Die von Noctua bereits bekannte Verarbeitungsqualität wurde auch beim aktuellen NF-P12 fortgesetzt und dürfte so manchem Konkurrenten als Vorbild dienen. Auch technisch hat der Lüfter einiges zu bieten. Gerade in der Kombination mit den mitgelieferten Low-Noise Adaptern (L.N.A. und U.L.N.A.) wird der NF-P12 zum echten Allroundtalent. So bietet der Lüfter ohne den Einsatz der Adapter zwar viel Power, ist in diesem Fall aber auch in Sachen Geräuschentwicklung klar wahrnehmbar. Abbhilfe schaffen hier L.N.A., bzw. U.L.N.A. Mit einem Preis von ca. 18 Euro ist der Lüfter zwar kein wirkliches Schnäppchen, dürfte sich aufgrund der gezeigten Leistung jedoch mehr als bezahlt machen. Einziges Manko düfte die von Noctua gewohnte Farbkombination darstellen. Aber dieses ist ja bekanntermaßen Geschmackssache. Wir verleihen dem Noctua NF-P12 unseren Gold-Award.

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Wir möchten uns herzlichst bei der Firma Noctua für die Bereitstellung der Testmusters danken.

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