Start Kühlung Im Test - AC Accelero S2 Kühler für ATI & nVIDIA
Im Test - AC Accelero S2 Kühler für ATI & nVIDIA

acs2_u.jpgFrisch von der Cebit 2007 haben wir den brandneuen Grafikkartenkühler "Accelero S2", aus dem Hause ARCTIC COOLING, mitgebracht. Der passive Heatpipe-Kühler soll nahezu alle Mittelklasse-Grafikkarten ganz ohne zusätzlichen Lüfter zuverlässlich kühlen. Wie sich der preisgünstige Lamellen-Kühler in unserem Testlabor geschlagen hat, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Testbericht.

 

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Technische Details:

· Gesamtmaß: 140 x 188 x 32mm (LxBxH)
· Gewicht: 202 g
· 6 Jahre Herstellergarantie

 

Die Lieferung des "Accelero S2" erfolgt in der "ARCTIC COOLING typischen" Blisterverpackung. Neben dem eigentlichen Heatpipe-Kühler erhält man noch weiteres Zubehör. Hierzu zählen unter anderem acht RAM-Kühler, eine Slotblende, eine kleine (mehrsprachige) Anleitung, alle zur Montage benötigten Teile, sowie ein ARCTIC COOLING Aufkleber. Eine zusätzliche Wäremleitpaste wird nicht mitgeliefert, da diese auch nicht benötigt wird. Der "Accelero S2" wird mit einem (bereits verklebten) Wärmeleitpads ausgeliefert.

 

 

 

 

Das Herzstück des "Accelero S2" besteht aus einem kleinen Kupferblock, der zur Kühlung der GPU dient. Hiervon leiten zwei Kupfer-Heatpipes die Abwärme an eine riesige Lamellen-Fläche (bestehend aus 31 dünnen Aluminiumfinnen) weiter. Als "Endstücke" dienen zwei (etwas wackelige) Kunststoffabdeckung.

 

Im Gegensatz zu anderen Lamellen-Kühlern wirkt der "Accelero S2" fast wie ein Leichtgewicht. Mit seinen 202 Gramm sollte der Kühler problemlos "Lanpartytauglich" sein und keine Gefährdung für Mainboard und Slots darstellen. Qualität und Verarbeitung sind, wie von Arctic-Cooling gewohnt, wieder mal tadellos. Einzig die (etwas wackeligen) Kunststoffblenden vermitteln nicht die Stabilität, die wir von ARCTIC COOLING gewohnt sind.

 

Der Lamellenkühler ist vorallem für Grafikkarten der Mittelklasse gedacht. Für unseren Test, sollte nun eine ATI Radeon X800 GTO2 umgebaut werden. Arctic-Cooling verspricht die Kompatibilität zu folgenden Grafikkarten:

· ATI X1650 - X1050 series
· ATI X850 - X300 series
· ATI 9XXX series
· nVIDIA 7600, 7300 series
· nVIDIA 6600 series
· nVIDIA 5950 - 5200 series
· GeForce 4 Ti series
· GeForce 4 MX series

 

Zunächst musste der alte Lüfter (ein Silencer aus dem Hause Arctic-Cooling) entfernt werden. Hierfür müssen zunächst alle nötigen Schrauben des alten Lüfters entfernt werden. Ist dieses geschehen, kann der alte Lüfter von der Grafikkarte vorsichtig entfernt werden. Hierzu muss evtl. ein wenig Kraft angewendet werden, da die Wärmeleitpaste/Wärmeleitpads wie Kleber wirken können.

 

Nun sollten alle Rückstände der alten Wärmeleitpaste, bzw. der Wärmepads entfernt werden. Oft hilft hier der Griff zu einem Nagellackentferner. Hiermit lassen sich die Rückstände problemlos entfernen. Von einem "Abkratzen" der Rückstände mit Hilfe eines Schraubenziehers o.ä. sollte man komplett absehen. Hier könnte im schlimmsten Fall die GPU beschädigt werden. Ist dieses geschehen, kann die Schutzfolie der mitgelieferten RAM-Kühler abgezogen werden.

 

Die mitgelieferten RAM-Kühler können nun auf die entsprechenden RAM-Speicher der Grafikkarte geklebt werden. Der zu beklebende RAM-Speicher sollte in jedem Fall fettfrei sein, da die selbstklebenden RAM-Kühler ansonsten leicht abfallen könnten.

 

Nun kommen wir zur eigentlichen Montage des Kühlers. Hierzu müssen alle Schutzfolien von Kupferblock entfernt werden. Nun kann der "Accelero S2" vorsichtig auf die GPU gesetzt werden. Im nächsten Schritt kann dann der Kühler mittels vier Schrauben mit der Grafikkarte verschraubt werden. Abschließend werden noch zwei Kunststoff-Abstandshalter angebracht, die ein "Absacken" des Kühlers auf die Karte verhindern sollen. Dieses gestaltet sich allerdings als etwas fummelig.

 

Wir empfehlen unbedingt den Einbau der mitgelieferten Slotblende. Nur so kann die warme Abluft des Kühlrippen nach draußen befördert werden. Zusätzlich sollte man beachten, dass ein funktionsfähiger Luftstrom im Gehäuse unbedingt notwendig ist. Hierbei sollte mindestens ein zusätzlicher Gehäuselüfter an der Front für den entsprechenden Luftzug sorgen.

 

In unserem Testrechner sorgte ein leistungsstarker 120mm Gehäuselüfter in der Front für den nötigen Luftstrom im Gehäuse. Die Raumtemperatur lag während des Testlaufs bei ca. 21 Grad. Wir konnten im "Leerlauf" eine Temperatur von ca. 21 Grad, unter "Vollast" eine sehr niedriege Temperatur von nur 32 Grad messen. Diese Temperaturen sind im Vergleich zu anderen (auch aktiven) Grafikkartenkühlern traumhafte Werte.

 

 

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Fazit

Und wieder einmal hat Hersteller ARCTIC COOLING gezeigt, dass ein leistungsstarker Kühler nicht teuer sein muß. In unserem Test erreichte der "Accelero S2" sowohl im "Leerlauf", als auch unter "Vollast" unglaublich niedrige Temperaturen. Bei einem Preis von unter 20 Euro sollte jeder "Silent-Verliebte" sofort zuschlagen. Der Accelero S2 von ARCTIC COOLING erhält von uns mit Leichtigkeit unseren Gold-Award.

 

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Wir bedanken uns bei der Firma Arctic-Cooling für die Bereitstellung des Testsamples.

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