Start Kühlung Im Test - Aerocool Deep Impact DP-102
Im Test - Aerocool Deep Impact DP-102

dp102_u.jpgEinen komplett lüfterlosen und damit lautlosen PC, wer wünscht sich dieses nicht?! Unser Testsystem mit einem AMD Geode, welchen wir auf der Basis eines Althlon XP 2500+ laufen lassen, soll komplett passiv gekühlt werden. Der neue AMD Geode Prozessor verspricht die Leistung eines Athlon XP Prozessors, dieses jedoch bei einer Energieaufnahme von nur 14 Watt. Als Kühler soll hier der bekannte Aerocool "Deep Impact" DP-102 zum Einsatz kommen. Ob der DP-102 den Geode Prozessor auch ohne aktiver Lüftung auf "kühle" Temperaturen bringt, erfahrt Ihr in unserem folgenden Test.

 

 

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Das Kühler erreichte uns in einer schicken durchsichtigen Kunststoffverpackung. Der DP-102 wurde auf der Ober- und Unterseite sicher durch Schaumstoffeinlagen gegen evtl. Transportschäden geschützt. Zusätzlich zum Kühler fanden wir ein kleines Zubehörpaket, eine kleine Tube Wärmeleitpaste, sowie ein kleines Infoblatt vor.

 

Lieferumfang

- Aerocool DP-102 Kühlkörper (mit Kupferlamellen)
- 4x Schrauben 3,5 x 35mm (Für Montage von Lüftern mit einer Höhe 25mm)
- 4x Schrauben 3,2 x 20mm (Für Montage von Lüftern mit einer Höhe 15mm)
- 4x Schrauben 3,2 x 25mm (Für Montage von Lüftern mit einer Höhe 20mm)
- Aerocool Aero- 700 Wärmeleitpaste (1g)

 

 

 

 

Das Design des Kühlers ist modern und macht einen schicken Eindruck, der Kühler besteht aus insgesamt 39 runden Kupferplättchen, und hat einen Durchmesser von ca. 6,50 cm. Das Gewicht beträgt ca. 600 Gramm (ohne Lüfter). Die Verarbeitung der unteren Bodenplatte ist leider nicht so sauber, wie wir es uns gewünscht hätten. Auf der Bodenplatte sind klar Kratzer und leichte Vertiefungen zu erkennen.

Unser Testprozessor soll nun der neue Geode Prozessor aus dem Hause AMD sein. Als Wärmeleitpaste wollen wir nicht die mitgelieferte Paste, sondern die neue Echtmetall-Wärmeleitpaste Alphacool Paste LM, diese verspricht eine unglaubliche Wärmeleitfähigkeit von 16,2 W/MK. Wir trugen zunächst die etwas ungewohnte Wärmeleitpaste auf die Geode CPU auf. Dieses erweist sich als nicht ganz so einfach, wie bei herkömmlichen Wärmeleitpasten, da es sich hierbei um echtes Flüssigmetall handelt und sich die Paste nicht einfach mit einer Kreditkarte oder ähnlichen gleichmäßig verteilen läßt. Aus Sicherheitsgründen stellten wir die automatische "Abschalttemperatur" im Bios auf ca. 70 Grad ein.

 

Nun konnten wir den Aerocool DP-102 auf unseren "Sockel A" setzen und den Rechner wieder zuschrauben. Das montieren des Kühlers erwies sich als problemlos und funktioniert nach dem bewerten Prinzip. Leider hielt die Kombination Geode 2500+ und DP-102 (Fanless) unserem Langzeittest nicht stand, der Rechner wurde mehrfach durch das Überschreiten der Grenzmarke von 70 Grad automatisch runtergefahren. Nun sollte doch noch ein Lüfter zum Einsatz kommen. Der DP-102 muss hierfür jedoch nicht demontiert werden, da das "Alu-Gerüst" durch einfaches Lösen von vier Scrhauben auf der Oberseite des Kühler gelöst werden kann.

Als Lüfter soll nun der SWIF 80mm aus dem Hause Coolink zum Einsatz kommen (einen ausführlichen Test der Coolink-Lüfter werden wir demnächst veröffentlichen). 70mm und 74mm Lüfter können problemlos an das "Alu-Gerüst" geschraubt werden. Um einen 80mm Lüfter an den Aerocool-Kühler zu montieren, ist es jedoch nötig die mitgelieferten Montage-Schienen anzuschrauben. Auf diese kann nun der 80mm Lüfter geschraubt werden.

 

Die von Aerocool mitgelieferten Schrauben "bohren" sich Ihren Weg in die (leicht verbiegbaren) Montage-Schienen des Alu-Gerüsts. Leider sind die Schrauben einen Tick zu lang, halten den Lüfter dennoch fest auf dem Alu-Gerüst. Das Alu-Gerüst selbst ist im demontierten Zustand sehr instabil. Nun kann das Gerüst wieder auf den Kühler geschraubt werden. Hier sollte man jedoch sehr vorsichtig sein, da sich das Alu-Geürst auch hier schnell verbiegt.

 

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Fazit

Der Kühler aus dem Hause Aerocool ist leider keine echte Überraschung. Die Kühlleistung des "DP-102" ist stabil aber keine Sensation. Eine lüfterlose Montage war (zumindest in unserem Testsystem) nicht möglich, da Temperaturen einfach zu hoch waren. Mit einem montierten Lüfter brachte er jedoch ordentlich Ergebnisse. Sollte man evtl. sogar einen zweiten Lüfter montieren, dürfte die Kühlleistung nochmal um einiges gesteigert werden. Für unser Low-Noise-System war dieses jedoch schon aus PLatzgründen nicht möglich, da der Kühler mit zwei montierten Lüftern sehr viel Platz auf dem Mainboard benötigt. Die unsauber gearbeitete Bodenplatte, sowie die etwas umständlichen Montage eines 80mm Lüfters (heute eigentlich ein Standardlüfter-Format) läßt den Kühler leider ein wenig in den Punkten abrutschen. Der Preis von ca. 45 Euro ist zwar noch angemessen, aber keinesfalls ein Schnäppchen. Leider reicht es für keinen Award.

 

 

Wir bedanken uns bei der Firma Noisemagic für die Bereitstellung des Testsamples.

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