| Im Test - Noctua NH-U9 Heatpipe-CPU-Cooler |
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 Lieferumfang  Â
  Das Aussehen des Kühlers erinnert an andere Herstellermodelle. Vier Heatpipes aus Kupfer verbinden die gut polierte Kupferbodenplatte mit dem entsprechenden Lamellenkörper. Der Kühler macht einen sehr stabilen und gut verabeiteten Eindruck. Alle Lötstellen sind sauber gelötet und scharfe Kanten sucht man am NH-U9 vergebens. Hier wurde saubere Arbeit geleistet. Eine Schutzfolie schütz die empfindliche Bodenplatte vor Kratzern oder Beschädigungen.
 Als Befestigung des Lüfters am Kühlkörper werden nicht herkömmliche Schrauben verwendet, sondern Lüfterklemmen. Diese sollen den Lüfter schließlich am Kühlkörper halten. Leider paßten die Klemmen nicht bei unserem verwendeten Lüfter, da die Klemmen eine entsprechende Einbuchtung benötigen um dort einzurasten. Dieses war bei unserem Lüfter leider nicht nötig. Bei den von Noctua empfohlenen Lüfter aus dem Hause Coolink oder Papst sind diese Einbuchtungen wohl Standard. Wir benutzen daraufhin die mitgelieferten Schrauben des Lüfters. Die Schrauben bohrten sich problemlos in die Alu-Lamellen und hielten den Lüfter ohne Probleme (zur besseren Ansicht haben wir hier den Kühler noch nicht auf dem Board montiert). Zuletzt tragen wir die mitgelieferte Wärmeleitpaste auf die Bodenplatte auf.  Soweit die Montage. Nun wollten wir jedoch die Kühlleistung des NH-U9 testen. Als "Gegenspieler" stellten wir den CNPS 7000B AL-CU aus dem Hause Zalman auf. Als Testsystem mußte ein AMD Athlon 64 3000+ auf einem MSI K8N Neo3-F herhalten. Im Idle-Modus konnten wir bei einer Drehzahl von nur ca. 1000 U/Min 24 Grad beim "NH-U9" festestellen. Beim "Zalman" hingegen bei einer Drehzahl von 1500 U/Min bereits 33 Grad. Eine echte Überraschung! Im Vollast-Modus sah das Ergebnis noch dramatischer aus. Der "NH-U9" kam bei einer immer noch flüsterleisen Drehzahl von 1000 U/Min auf maximal 34 Grad, der "Zalman" hingegen bei einer lauten Drehzahl von 2500 U/min auf glatte 53 Grad. Eindeutiger konnte das Ergebnis hier nicht ausfallen.  Â
Der Kühler aus Österreich ist eine echte Überraschung. Die Kühlleistung des "EKL NH-U9" braucht sich hinter großen Herstellernamen wie Zalman und Co. nicht zu verstecken. Im Gegenteil, der Noctua kann echte Spitzenwerte für sich verzeichnen. Die Montage des Lüfters mithilfe der mitgelieferten Halteklammern erwies sich, zumindest bei unserem Lüfter-Modell, als sehr problematisch, bzw. sogar nicht durchführbar. Eine herkömmliche Verschraubung des Lüfter am Kühlkörper hätte uns hier besser gefallen. Da der Lüfter (baubedingt) jedoch erst nach Montage des Kühlers auf dem Motherboard angebracht werden kann, sind die mitgelieferten Halteklammern wohl aus Platzgründen verwendet worden. Ansonsten hat uns der Kühler auf ganzer Linie überzeugt und ein absoluter Kaufttipp. Im Handel ist der Kühler bereits unter EUR 40,00 zu bekommen. Trotz der minimalen Mängel hat der Noctua "EKL NH-U9" auf ganzer Linie überzeugt, wir verleihen dem Noctua "EKL NH-U9" den Gold-Award. Â
 Wir bedanken uns bei der Firma Nocuta für die Bereitstellung des Testsamples. Â
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Das laute Klackern des CPU-Lüfters nervt einen schon seit Stunden, beim Spielen gerät die CPU-Temperatur mal wieder an seine Grenzen? Wer kennt diese Probleme nicht?! Die neuen CPU-Kühler sollen dank ausgeklügelter Heatpipe-Technologie hier Abhilfe schaffen. Trotz minimaler Geräuschentwicklung, versprechen diese Kühler gleichzeitig einen kühlen Prozessor.
Ein neuer Hersteller vielversprechender Heatpipes ist "Noctua". Der österreichische Hersteller vertreibt seine Kühler in Deutschland durch verschiedene Fachhändlee. Zunächst haben wir mal den "Noctua EKL NH-U9" etwas genauer unter die Lupe genommen. Näheres erfahrt Ihr im folgenden Test.



