Start Kühlung Im Test - Triumph Tec Cooler Macs MA-7131-A
Im Test - Triumph Tec Cooler Macs MA-7131-A

macs_u.jpgWer kennt es nicht?! Der alte PC macht es irgendwie nicht mehr und man entschließt sich einen neuen zusammen zubauen. Man hat alles bekommen, Grafikkarte, Ram , Mainboard und Prozessor. Blß welchen Prozessorkühler soll man nehmen! Es gibt ja etliche Firmen, die verschiedenste Modelle auf den Markt werfen, aber welcher taugt nun wirklich etwas?! Man steht vor unzähligen Prozessorkühlern und eigentlich weiß man gar nicht, welchen man nehmen soll, schließlich soll er leise und zugleich gute Kühlergebnisse liefern. Ob der TRIUMPH TEC COOLER MA-7131-A hält, was er verspricht, könnt Ihr im folgenden Test nachlesen.

 

 

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Kaum ein Hersteller wagt sich mehr an die Entwicklung von TEC/Peltier Kühlern. Bis auf die Firma MACS. Die Firma haben das Konzept wiederum neu umgesetzt und das mit teils beeindruckender Leistungsausbeute. Im Jahre 2001 versuchte sich die Firma SWIFTECH an dem Modell "MC-371". Jedoch ließ sich die Masse nicht für diese Art der Kühlung begeistern. Die Modelle konnten sich einfach nicht durchsetzen, und verschwanden genauso schnell vom Markt, wie sie erschienen sind. Vor ein paar Monaten brachte MACS das Erstlingsmodell auf den Markt, allerdings brachte die sehr gewagte Konstruktion der Plastik/Metall Kombination ebenfalls keinen Erfolg. Mit dem MACS Kooler Triumph DeLuxe Heatpipe-TEC Modell (MA-7131-A) scheint erstmals eine vielversprechende Kühl-Kombination mit dieser Technik den Markt zu bereichern.

 

 

Merkmale MACS Triumph DeLuxe

- 2x Dual-Heatpipe 6mm Kupfer vernickelt
- Hybrid Lamellen Dual Towerkühler
- TEC Element 40x40mm 12V DC
- EC Element Leistungsaufnahme Messung 78W / 12W
- TEC Element Temperatursensor warme Seite
- Messung Cold plate min. 5°C/ 72°C heiße Seite
- Management-Unit TEC für 5 1/4" Slot
- Test AMD64 AM2 Version
- freigegeben über 3,6 GHz/ 4000+
- Gewicht Kühl-Combo ca. 850g
- Maße komplett mit 1x Lüfter ca. L140xB95xH160mm

 

Zubehörteile :

- Eine kleine Spritze Wärmeleitpaste
- Management Unit Farbdisplay für 5 ¼ Sloteinschub
- Montage kit
- Bedienungsanleitung
- Anzeige des Display in diversen Farben, in Fahrenheit oder Celsius

 

Um der enormen Abwärme Herr zu werden, griff MACS Kooler zu einem Heatpipe-Towerkühler-Modell. Entgegen herkömmlichen Heatpipe-Verbund-Combos basiert der Triumph TEC Kooler eigentlich auf zwei aufeinander abgestimmten Dual-Heatpipe Kühleinheiten. Der Kooler schraubt sich fast wie von selber zusammen. Alle Teile sind passgenau gefertigt und fügen sich alle problemlos ineinander. So ist alles im Handumdrehen montiert. Man muss lediglich drauf achten, das der Lüfter nach Hinten aus dem PC heraus pustet. In meinem Testtower habe ich einen zusätzlichen Lüfter an dem Gehäuse angeschraubt, der die Abluft aus dem Tower zu befördern.

Was ist denn eigentlich ein Tec oder Peltier-Element?

Nun, es ist ein Verbund von mehreren Werkstoffen, welche mit Spannung versorgt werden. Liegt Spannung an, wird die eine Seite des TEC eiskalt, während die andere Seite sehr heiß werden kann. Die Temperaturdifferenzen von der einen Seite zur anderen Seite können schon mal sehr hoch werden. Und da bestand das Problem. Die kalte Seite konnte die CPU enorm herunter kühlen, aber die andere Seite wurde dermaßen heiß, das die Kühlung der kalten Seite einbrach. Durch die unerwartete Hitze im Kühler lösten sich im Laufe der Zeit die Verklebungen der Peltier Verbindungen, was natürlich nicht im Sinne des Hehrstellers war. Aber trotzdem geht’s halt nicht ohne aktive Belüftung der neuen Heatpipe-Luftkühlern. Mittlerweile scheint MACS aber eine gute Abstimmung gefunden zu haben, so das keine weiteren Probleme auftraten.

Durch die intelligente Regelung des Management Units wird die entsprechende Leistung nur auf Abruf abgefordert. Im normalen Officebetrieb nimmt der Kühler nur 12W Leistung auf, erst unter Voll-Last wird eine maximale Leistung von ca. 78 Watt erreicht. Ein weiteres Problem war die Lautstärke der Lüfter. Um eine effiziente Kühlleistung zu erhalten, waren hohe Drehzahlen des Lüfters erforderlich, was natürlich gehörig auf die Dezibelzahl ging. Der Lärm der Lüfter war unerträglich. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum sich diese Art von Kühlern einfach nicht auf dem Markt etablieren konnte. Was noch ein weiterer Aspekt sein dürfte, der MACS Kühler ist nicht gerade eine billige Variante zum Kühlen der CPU. Mit knapp 90 Euro überlegt man sich es wohl 2x, ob der Kühler das Wert ist. Zumal man ja vermutlich gerade seinen PC aufgerüstet hat und eh schon genug Geld losgeworden ist.

 

Die Firma MACS hat gleich mehrere Problemlösungen gefunden. Der eine Teil des Dualkühlverbundes dient als CPU Auflage, welche einen optimalen Kontakt zur CPU darstellt und wird über eine eigenständige Halterung mit dem Mainboard verschraubt. Auf der Rückseite des Mainboards wird das ganze dann von einem weiteren Blech mit Schrauben gekontert, was den Vorteil hat, das kein Ablösen der Teile möglich ist. Mit einer Kühlerlufthaube werden die Einheiten eingefasst. Daran können bis zu 2 Lüfter der Größe 92 mm befestigt werden. Das Management Unit erhält über einen am CPU Kühlblech montierten Temperatursensor, die Befehle zur Lüftersteuerung. (2000 – 2600 U/pm (Werksangabe)) und regelt somit temperaturabhängig die Drehzahl des Lüfters. Ist die Temperatur laut Sensor niedriger als 25°C , dann schaltet sich der Lüfter automatisch aus. Wenn die Temperatur 25°C übersteigt, wird der Lüfter gestartet und in der Drehzahl geregelt. Leider liegt die werksseitige Einstellung der 25°C-Grenze gerade in dem Bereich, wo der Lüfter die Temperatur hält. Mit anderen Worten, das ständige an und abschalten wird mit der Zeit ziemlich nervend.

Verarbeitung :

Alle Bauteile und Komponenten sind sehr gut verarbeitet. Auch das Material an sich scheint von guter Qualität zu sein. Alle Passmaße sind perfekt aufeinander abgestimmt und so gefertigt worden, das alle Bauteile ohne Probleme miteinander verschraubt werden können.

 

Montage im Tower :

Da der MACS Kühler eine ziemliche Größe hat, war Anfangs zu befürchten, dass durch die Montage einige Bauteile , wie z.B. der Arbeitsspeicher, nicht mehr zu montieren waren, da der Kühler ziemlich dicht an den RAM Slots sitzt. Aber zum Glück bestätigte sich das nicht. Alle Bauteile und Stecker, die auf das Mainboard gesteckt werden, konnten ohne Probleme montiert oder eingesteckt werden. Da der Kooler ja nun etwas größer ist und bei aufgerichtetem Mainboard der Kooler ja etwas durch sein Gewicht nach unten zieht, gibt es 2 Metallkabel, die am oberen Gehäuserand befestigt werden und den Kooler ein wenig absichert.

 

Dauertest Athlon64 X2 4600+ / 600 W Netzteil im geschlossenen Gehäuse

Der PC wurde über 2 Wochen lang intensiv getestet. Aber die Temperatur hat nie die 35°C Grenze überschritten. Natürlich hat man die Lüfterumdrehungen wahrgenommen, aber das System lief absolut stabil. Da der Athlon64 X2 4600+ eine enorme Kühlleistung bedarf, war ich beeindruckt von der der tatsächlich guten Kühlleistung. Bei früheren Tests mit anderen CPU Kühlern waren die Ergebnisse weniger berauschend. Die Kühlkomponenten waren meisst nicht in der Lage eine Temperatur von 35°C unter Last auf längere Zeit zu halten.

 

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Fazit

Der MACS Cooler Triumph Deluxe TEC überzeugt mit seinen sehr guten Kühlleistungen und dem bis jetzt am besten umgesetzten Peltier Konzept. Als Ultra-Silent ist dieser Lüfter zwar nicht einzustufen, da er bei Voll-Last mit 2600 U/pm einen ziemlichen Krach veranstaltet. Aber im normalen betrieb bei 1500-1800 U/pm kann man diesen schon als "SILENT" betrachten. Die Kühlleistung ist bestechend und ist in einem gewissen Maße auch für Übertaktungen geeignet.

Das Management Unit ist einerseits zur Spannungsversorgung des TEC notwendig, aber andererseits regelt es auch die Lüfterumdrehungen, je nach abgeforderter Leistung. Bei weniger hitzigen Systemen oder bei Default-Mode der CPU ist ggf. ein länger anhaltender lüfterloser Betrieb möglich. Wer allerdings sein System übertaktet und dabei einen leisen Lüfter haben möchte, der sollte sich vielleicht noch ein Potentiometer-Lüftersteuerung einbauen, um die Drehzahl der Lüfter manuell einzustellen. Mit einer Drehzahl von 1500 U/pm erzielt der MACS Koohler immer noch eine gute Kühlleistung bei einem ruhigen Lüfter.

Weder die Verarbeitung noch die Qualität der Bauteile gab Anlass zu irgendeiner Kritik. Kompatibilitätsseitig gab es ebenso wenig Grund zur Kritik. Der Ausstattungsumfang und die verwendeten Bauteile machen den MACS Kooler leider zu einer kostenintensiven Kühlerlösung. Wenn man alle Eigenschaften miteinander abwägt, was die Verarbeitung, Qualität und die Leistung betrifft, dann ist der MACS Koohler Triumph Deluxe absolut zu empfehlen. Aus diesem Grund erhält der Macs Triumph Tec Cooler Macs 7131-A von uns den Gold Award.

 

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Wir bedanken uns bei der Firma PNL-Tec für die Bereitstellung des Testsamples.

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